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Ukulelenprediger

 

Samuel Beck und seine Crew liefern eine unterhaltsame Mischung aus Rockmusik und philosophischem Input.

Eine Ukulele – was war das noch gleich? Der Sound des Zupfinstruments, das aussieht wie eine Mini-Gitarre, ist den meisten wohl bekannt aus Israel Kamakawiwo’oles Sommerhit Somewhere over the rainbow von 2010. Weitaus weniger gemächlich geht es zu, wenn der Ukulelenprediger sein Arbeitsgerät in die Hand nimmt: Live und unplugged gibt es Rocksongs auf die Ohren.

Aber warum eigentlich „Prediger“? Samuel Beck ist ein multitaskingfähiges Exemplar der Unterhaltungszunft und liefert neben Ukulelenrock auch „philosophische Schlussfolgerungen“ – ehrlich und ganz ohne Diktat. Die Texte des Hobbyphilosophen liefern nämlich keine verbindlichen Handlungsempfehlungen, sondern eröffnen neue und erfrischende Perspektiven auf die fundamentalen Fragen des Seins.

Allen, die fürchten, das Habfinale der WM zu verpassen, sei gesagt: Die Angst ist unbegründet – danach geht der Abend nahtlos zur Spiele-Übertragung über.

Text: Tanja Ehrlich


 

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