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Mehr Liebe …

 

… für das Ledigenheim in der Rehhoffstraße: Frank Schulz liest zugunsten des sozialen Projekts Das Ledigenheim erhalten!

Er ist der Lieblingsautor von Harry Rowohlt und rangiert in der gleichen Liga wie Peter Rühmkorf und Loriot. Im Januar 2015 wird Frank Schulz, wie einst den beiden großen Humoristen, in Kassel der Literaturpreis für grotesken Humor verliehen. Die Laudatio wird Sven Regener halten. Ende August aber wird Schulz erst einmal im Ledigenheim in der Rehhoffstraße zu sehen und hören sein. In einem Raum des Gebäudes, in dem noch 90 alleinstehende Männer leben, wird er aus seinen knapp zwei Dutzend, sehr unterschiedlichen Geschichten des Bandes Mehr Liebe vorlesen. Ausgangspunkt der Erzählungen ist ein Zitat der österreichischen Schriftstellerin Marie von Ebner-Eschenbach: „Die meisten Menschen brauchen mehr Liebe, als sie verdienen.“ Die junge Katja etwa begegnet auf der Hochzeitsreise ihrem Traummann, und Dörchen hat kurz vor ihrer goldenen Hochzeit Anlass, an der Treue des Ehemanns zu zweifeln. Die Liebe ist bei Frank Schulz eine in allen Facetten grausame, der es aber dennoch nicht an Komik fehlt. Zugunsten der Initiative Ros, die das Männerwohnheim in der Rehhoffstraße vom dänischen Investor zurückkaufen und als soziale Einrichtung erhalten will, verzichtet der Hamburger Schriftsteller an diesem Abend auf sein Honorar.

Text: Alessa Pieroth

 

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