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Malala Yousafzai

 

Das Stück über die jüngste Menschenrechtsaktivistin der Welt feiert heute Premiere im Jungen Schauspielhaus in der Gaußstraße.

Einer der mutigsten Menschen unserer Zeit ist ein gerade einmal 16-jähriges Mädchen. Folgende Worte beweisen es: „Die Terroristen dachten, sie könnten unsere Ziele ändern und unsere Ambitionen stoppen, aber in meinem Leben hat sich nichts verändert, außer: Schwäche, Angst und Hoffnungslosigkeit sind gestorben. Stärke, Kraft und Mut sind geboren. Ich bin die gleiche Malala. Meine Ambitionen sind die gleichen. Meine Hoffnungen sind die gleichen. Meine Träume sind die gleichen.“ Seit 2008 setzt sich Malala Yousafzai für die Menschenrechte in ihrer Heimat Pakistan ein, indem sie, auf einem Blog für die BBC, über sie schreibt. Im Alter von 15 Jahren wurde sie von Taliban-Kämpfern niedergeschossen. Dennoch hielt sie an ihrem 16. Geburtstag vor den Vereinten Nationen eine Rede mit den zitierten Worten. Das Junge Schauspielhaus würdigt die wohl jüngste Menschenrechtsaktivistin der Welt mit dem Stück Malala – Mädchen mit Buch von Erfolgsautor Nick Wood in einer deutschsprachigen Erstaufführung. Hauptfigur des Stückes ist nicht etwa Malala selbst, sondern eine Autorin, die sich aus westlicher Perspektive mit dem Thema Mut und dem tapferen Mädchen, das 2013 für den Friedensnobelpreis nominiert wurde, auseinandersetzt.

Text: Katharina Manzke

 

Die deutschsprachige Erstaufführung am 24. September ist ausverkauft. Weitere Termine: 26., 30. September.


 

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