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Jacques Palminger liest

 

Im Rahmen des Habourfront Literaturfestivals klären der Musiker und das Künstlerkollektiv barner 16 über Ur- und Buchstabensuppe auf.

Hat mal jemand mitgezählt wie viele Geschichten auf dieser Welt schon erzählt wurden? Oder hat jemand einen Überblick darüber, wie viele neue wöchentlich, täglich oder stündlich dazukommen? Vermutlich nicht. Auch deswegen, weil sie doch alle irgendwie zusammenhängen, irgendwo gibt es doch immer diese Wendepunkte und Verstrickungen, wo dann doch alles wieder aneinanderklebt. Wenn man nun also nichts vernachlässigen möchte, bliebe nur eine Lösung: Man widmet sich einfach gleich der Weltgeschichte, also dem Handlungsstrang, in dem Raum und Zeit, Urknall und Urgroßväter, die Erfindung des Rollators und die der Buchstabensuppe zusammenfinden. Genau das haben das Künstlerkollektiv barner 16 und Jacques Palminger in Kooperation mit EUCREA Verband Kunst und Behinderung e.V. getan. In einer szenischen Lesung werden Fakten und Fiktion so lange gemischt und neu portioniert, bis alles einen Sinn ergibt. Oder keinen.

Text: Miriam Mentz

 

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