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Sebastian Zarius

 

Werke aus Plastiktüten, digital verändert, zeigt der Künstler im Rahmen seiner Ausstellung „Goma“ im Projekthaus.

Goma ist der Name einer umkämpften Stadt im Kongo und auch das spanische Wort für Gummi. Somit hätten wir schon zwei Hinweise auf die Arbeiten von Sebastian Zarius, der die zentralafrikanische Republik schon früh bereiste und der sich gleichzeitig mit dem Material Polyethylen beschäftigt. In seiner aktuellen Werkgruppe Goma nimmt Sebastian Zarius Plastiktüten auseinander, fügt sie in Fotogrammen neu zusammen und verändert sie digital. So entstehen Bilder mit zerkratzten Feldern und bunten Balken, die das Lesen des Textes im Hintergrund unmöglich machen. Im Ankündigungstext heißt es dazu: „In umfangreichen Serien überschreibt der Künstler das Ausgangsmaterial, macht die Chiffren unkenntlich, kratzt und zerstört im digitalen Prozess, und schafft sich ein vollkommen neues Spielfeld aus Formen und Farbe.“ Zur Eröffnung der Ausstellung im Projekthaus spielt die Hamburger Band Baumhaus.


 

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