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Hamburger Theaterfestival

 

Im Stück „Zwischenfälle“ werden Fragen gestellt, die jeden beschäftigen. Zum Beispiel: Ist es eine Zumutung, jeden Morgen pünktlich im Büro sein zu müssen?

„Ein Fest genialer Schauspieler“ urteilte die Süddeutsche Zeitung über Andrea Breths Stück Zwischenfälle am Wiener Burgtheater. Über 50 verschiedene Fragmente aus unterschiedlichen Textvorlagen werden darin kunstvoll zusammengebracht: Kurzszenen und Improvisationen der Autoren Daniil Charms, Georges Courteline und Pierre Henri Cami gehen auf amüsante und sehr spezielle Weise Fragen des Alltags nach. Beispiele gefällig? Voilà: Was hat es zu bedeuten, dass zwei Menschen gleichzeitig von einem Dach fallen? Ist es nicht eigentlich eine Zumutung, dass man jeden Morgen pünktlich im Büro zu erscheinen hat? Lässt sich der persönliche Glaube auf einer Waage messen? Besteht die Gefahr, dass die britischen Inseln in den Ozean hinaustreibt? Um hier ein paar Antworten zu finden, schlüpfen zehn Darsteller in beinahe 90 Rollen. Das furios gefeierte Stück ist heute im Rahmen des Hamburger Theaterfestivals zu sehen.

Text: Katharina Manzke

 

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