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Ottensen 1980 bis 2010

 

Was wurde alles abgerissen und gebaut im beschaulichen Stadtteil. Zum 350. Jubiläum Altonas zeigt das Stadtteilarchiv Ottensen eine Ausstellung zum Wandel des Viertels.

Der große Hamburger Stadtteil Altona feiert 2014 sein 350jähriges Bestehen. So lange ist es her, dass Altona das Stadtrecht vom dänischen König erhielt. Dem Jubeljahre zum Anlass wirft man im Stadtteilarchiv Ottensen einen Blick zurück in die junge Vergangenheit. Die Ausstellung Lieb & Teuer zeigt große städtebauliche Entwicklungen in Ottensen zwischen den Jahren 1980 und 2010. Aufbruch und Umbruch überschreibt man diese drei Dekaden. Das erste unübersehbare Zeichen für einen Wandel wurde bereits 1973 gesetzt – mit dem Abriss des Altonaer Bahnhofes. Es folgten bewegte Jahre in denen Stadtteilinitiativen, -planer und -investoren diskutierten, protestierten, bewegten. „Ottensen muss so bleiben, wie es ist!“ war eine der geflügelten Forderungen der Bewohner, die man auch heute noch vernimmt – beispielsweise im Zusammenhang mit den Plänen für den Zeise-Parkplatz: Ein Investor möchte hier Büros bauen, die Ottensener wollen Wohnraum. Die Ausstellung zum 350. Jubiläum ist bis zum Jahresende 2014 zu sehen.

Text: Lena Frommeyer

 

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