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Rusconi

 

Nichts für Jazz-Puristen: Die Klangforscher Stefan Rusconi, Fabian Gisler und Claudio Strüby präsentieren ihr aktuelles Album im Nochtspeicher.

Das Jazz-Trio aus der Schweiz greift gerne in die elektronische Trickkiste und bedient sich auch sonst munter bei anderen Genres, ohne rot zu werden. Herauskommt bei dieser Klangforschung etwas herrlich Unorthodoxes, das es in den letzten zehn Jahren auf viele Festivalbühnen in Europa und Asien schaffte. Für Jazz-Puristen ist dieser freigeistige Umgang von Stefan Rusconi, Fabian Gisler und Claudio Strüby mit Gitarre, Piano, Bass und Schlagzeug wahrlich nichts. Über ihr neustes Album, History Sugar Dream, sagen die drei Musiker selbst, es sei „eine Erinnerung an die Zeit als Träume, Wünsche, Phantasie und Illusionen noch Realitäten waren – als das hemmungslose Spiel noch ganz selbstverständlich passierte“. Als Gesamtkunstwerk begreift man Rusconi erst, wenn man ein paar Musikvideos von ihnen studiert hat. Da werden Klänge zu Bildern und Bilder zu Klängen. Am 30. Oktober spielt die Band im Nochtspeicher.

Text: Lena Frommeyer


 

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