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Augen Blicke Afrika

 

Film, Diskussion und Tanz: Das Afrikanische Filmfestival Hamburg findet zum dritten Mal statt. Diesmal mit dem inhaltlichen Schwerpunkt „Kolonialismus“.

In diesem Jahr konzentriert man sich auf afrikanische und europäische Filmemacher, die sich mit dem Kolonialen Erbe Afrikas – Geschichte und Gegenwart auseinandersetzen. In den 1970er Jahren wurde das Thema von Regisseur Ousmane Sembène in seinem Film Xala aufgegriffen, der als Meilenstein der afrikanischen Filmgeschichte gilt. Andere Beiträge beschäftigen sich mit den politischen und sozialen Unruhen nach der formalen Unabhängigkeit afrikanischer Staaten. Zudem will man zeigen, dass Kolonialismus kein abgeschlossenes Kapitel ist, sondern bis heute in den „Alltag der Menschen hineingreift“. Das Festival Augen Blicke Afrika eröffnet am 30. Oktober mit einem festlichen Empfang im Studio-Kino. Um 20 Uhr wird die Dokumentation Capitaine Thomas Sakkara gezeigt, um 22 Uhr der Film Juju Factory. Bis zum 9. November geht das Programm, in dessen Rahmen auch Diskussionen mit Regisseuren und eine afrikanische Tanznacht stattfinden.

Text: Lena Frommeyer

 

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