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Oliver Polak

 

Zusammenbruch, Klinik, Diagnose: Depression – Der Comedian und Bestseller-Autor präsentiert seinen schwarzhumorigen Erfahrungsbericht live im Nochtspeicher.

Oliver Polaks neues Buch Der jüdische Patient ist weniger die Fortsetzung seines Bestsellers Ich darf das, ich bin Jude, als eher die unbeabsichtigte Konsequenz: Der Comedian, der das Erfolgsbuch als Bühnenprogramm landauf-landab spielte, Interviews gab und Lesungen hielt, konnte irgendwann nicht mehr. Zusammenbruch, Klinik, Diagnose: Depression. In seiner aktuellen Show konfrontiert Polak sein Publikum wieder mit dem eigenen Unbehagen, diesmal zu einem anderen Tabuthema: Über psychische Krankheiten spricht man schließlich nicht, jeder ist doch seines eigenen Glückes Schmied, oder nicht? Nein. Dass Depression eine Krankheit ist, die sich der Betroffene genauso wenig ausgesucht hat wie der Krebsleidende, erforscht Polak in seinem schwarzhumorigen Erfahrungsbericht aus der Psychiatrie. Er findet eine Gesellschaft mit kranken Vorstellungen von „gesund“ vor und räumt mit Vorurteilen auf: witzig, schonungslos und leider immer aktuell.


 

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