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Zion Train

 

Die britischen DubHouse-Pioniere fluten den Hafenklang mit Beats und Bässen. Im Vorprogramm: das Tunche Soundsystem aus Hamburg.

Als Zion Train vor ungefähr 25 Jahren auf den Plan traten, wirkte ihre Mischung aus traditionellen Dub-Riddims und flotten, fast schon House-artigen Beats neu und aufregend. Der DubDance war erfunden. Nicht, dass man vorher nicht zu Dub Music tanzen konnte (aber hallo!). Mit dem Neo-Dub von Zion Train (und natürlich auch anderen englischen Bands, Produzenten und Soundsystems) erhielt das angenehm Verkiffte des Genres allerdings einen Stoß in Richtung Wachheit und Up-Tempo – als hätte man einen starken Joint mit zwei, drei ebenso starken Tässchen Espresso kombiniert. Die Live-Performances von Zion Train demonstrieren eindrucksvoll, was „Dub“ bedeutet und wie er entsteht und funktioniert: Band und Vokalisten spielen und singen und liefern damit das akustische Material für den Mixer, der live und spontan entscheidet, wann die Live-Spielenden und in welchem Sound sie zu hören sind. Immer wieder faszinierend!


 

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