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Blechschaden

 

Ein Neujahrskonzert der unverkrampften Art. Die Fremdenlegion der Münchner Philharmoniker lädt in den großen Saal der Laeiszhalle.

Die Wortkomponente „Schaden“ könnte einen völlig falschen Eindruck erwecken. Einem könnten Ideen von scheppernder Punkmusik kommen oder einer überdrehten Trommlergruppe. Tatsächlich verbirgt sich hinter dem Namen Blechschaden ein Ensemble aus zwölf Mitgliedern der Münchner Philharmoniker – elf Blechbläser und ein Schlagzeuger – die allesamt zu jeder musikalischen Schandtat bereit und vor allem fähig sind. Sie selbst nennen sich auch die Fremdenlegion der Philharmoniker. An gewohnter Perfektion, wie aus dem klassischen Umfeld bekannt, wird auch in dieser Zusammensetzung nicht gerüttelt, nur wird das Programm abweichend gestaltet. Unter der Leitung des Schotten Bob Ross, der seit der Gründung 1984 den Taktstock schwingt, spielt und witzelt man sich durch Jazz und Klassik genau wie durch die Perlen der Popkultur.

Text: SZENE Hamburg


 

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