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„Berlin East Side Gallery“

 

Karin Kaper und Dirk Szuszies dokumentierten den Kampf einer Künstlerinitiative um das längste noch erhaltene Stück Berliner Mauer.

In Hamburg kennt man ihn, den Kampf von Initiativen gegen die Interessen mächtiger Investoren. Aber auch andernorts verteidigen Bürger und Vertreter der Subkultur ihre Nischen in boomenden Städten. Ein Beispiel ist die Berlin East Side Gallery, die seit einem viertel Jahrhundert an der Spree existiert. Hier verläuft das längste noch erhaltene Stück Berliner Mauer und bildet eine riesige Open-Air-Galerie. Sie ist Besuchermagnet und Abbild der friedlichen Revolution gegen die Teilung Deutschlands. Initiativen kämpfen um den Erhalt und gegen die Bebauung des Spreeufers und des ehemaligen Todesstreifens an der East Side Gallery. Entlang der Frage „Was bedeutet uns Freiheit, was ist sie uns wert?“ zeigen die Filmemacher Karin Kaper und Dirk Szuszies in ihrer Kinodokumentation die Entwicklungen rund um das kreativ veredelte Mahnmal, lassen Künstler und Anwohner zu Wort kommen. Der Film leistet einen wichtigen Beitrag zur Aufarbeitung und zeigt, wie lebendig Gedenkkultur sein kann. Regisseurin Karin Kaper kommt zur Premiere am 11. Januar ins 3001 Kino.

Text: Lena Frommeyer


 

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