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„Max Beckmann – Departure“

 

Michael Trabitzsch‘ Dokumentation über den Leipziger Maler und Bildhauer thematisiert die Diffamierung seiner Kunst im Dritten Reich.

Am 18. Januar geht die Max-Beckmann-Ausstellung in der Hamburger Kunsthalle zu Ende. Dann führen die Kuratorinnen Karin Schick und Anna Heinze ein letztes Mal durch die Ausstellung. Wer sich also noch schnell und eingehend mit den Stillleben des Malers, Grafikers und Bildhauers aus Leipzig beschäftigen möchte, sollte diese Gelegenheit wahrnehmen. Als optimale Vorbereitung darauf empfiehlt sich einen Tag zuvor, also am 17. Januar, der Besuch des Abaton-Kinos. Dort läuft, vorerst zum letzten Mal, Michael Trabitzsch‘ Dokumentation über Max Beckmann. Der Titel Max Beckmann – Departure bezieht sich auf eines von zehn Triptychen, die der Künstler 1932 zu malen begann. Die Abfahrt wurde konkret, nachdem Hitler die Macht ergriff und Beckmanns Kunst als „entartet“ diffamiert wurde. Nach einem mehrjährigen Aufenthalt in Amsterdam erhielt Beckmann 1947 ein Visum für die USA. 1950 starb der Künstler im Alter von 66 Jahren in New York.


 

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