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Lasse Matthiessen

 

Der junge Däne ballt ganze Emotionsstrudel in seinen Songs zusammen und entknotet sie wieder leichtfüßig spielend mit seiner Akustikgitarre.

Man sollte sich nicht täuschen lassen, von diesem jungen Dänen und neuerdings Wahlberliner, dessen Songs oft so leise und vorsichtig anfangen. Denn so manches Mal folgt auf den eben noch so lieblich gezupften Akustikgitarrenmoment just im Anschluss der Ausbruch. Und zwar ein solcher Ausbruch, bei dem einem schon mal ein Schauer den Rücken runterkriechen kann. Lasse Matthiessen steckt schlichtweg jeden Funken Emotion in seine Lieder. Man könnte mutmaßen, dass er nach einem Konzertabend völlig leergespielt von der Bühne kommt, vielleicht ist sein Vorrat aber auch schier unerschöpflich. Sein letztes Album finanzierte er mit Rückendeckung von TV Noir per Crowdfunding. Ein Plan, der nur funktionieren kann, gibt es doch wenig bessere Geldanlagen als einem Musiker wie ihm zu einer neuen Platte zu verhelfen. Ein Konzertbesuch in der Prinzenbar schließt sich da nur logisch an.


 

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