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„True Crime“

 

Ex-IRA-Aktivist Sam Millar liest aus seinen Memoiren. Dazu gibt es Steve McQueens preisgekröntes Knastdrama „Hunger“ von 2008 zu sehen.

Sam Millar, Jahrgang 1955, war Mitglied in der IRA. Geprägt haben ihn die Gewalt auf den Straßen Belfasts und jahrelange Gefängnisaufenthalte. In den USA schlug er sich als Straßenverkäufer und Portier durch, bevor er sich schließlich seinen Traum eines eigenen Comic-Ladens erfüllte. Berühmt wurde er für ein großes Ding bei Brinks – einen Überfall auf ein Gelddepot im Jahr 1993, der ihm die nächste Haftstrafe eintrug, bis er 1997 entlassen wurde. Von all dem erzählt Sam Millar in seinen 2003 erschienenen Memoiren (an denen sich Warner Bros. zunächst die Filmrechte sicherte, um sie gleich wieder frei zu geben, nachdem die Bush-Regierung Millar die „Verherrlichung von Terrorismus“ vorwarf). Seine Lesung aus True Crime im 3001 Kino illustriert Millar mit Steve McQueens preisgekröntem Knastdrama Hunger.


 

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