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Echter Trödel

 

Ramschige Neuware ist beim Kulturflohmarkt vom Museum der Arbeit tabu. Der Fokus liegt auf echtem Trödel von Privatpersonen und Antikem mit Sammlerwert, Büchern, Möbeln, Second-Hand-Kleidung und Hausrat. Hier kaufen und verkaufen Menschen, weil sie den Recycling-Gedanken gut finden und an nachhaltigen Konsum glauben. In diesem Jahr dürfen die Verkäufer erstmals nicht nur auf dem Hof des Museums, sondern auch auf dem umgestalteten Barmbeker Stadtplatz ihre Tische aufbauen. So entsteht eine Flohmarktfläche von insgesamt 7.500 Quadratmetern. Wer richtig schwere Dinge von A nach B transportieren muss, darf auf das neue Lasten-E-Bike vom Museum zurückgreifen. Während zwischen Wiesendamm und Osterbekkanal in alter Fabrikkulisse gefeilscht wird, trifft man auch auf den einen oder anderen Kulturbeitrag – Stelzenläufer und Osterhasen unterhalten die Kids und verteilen Schokolade, außerdem ist das Museum geöffnet und alle Ausstellungen sind zugänglich.

TEXT: LENA FROMMEYER

 

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