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Kultur & Gespenster

 

Das Kulturmagazin feiert seine 15. Ausgabe, in der es um gruselige Fragen geht. Beispielsweise: Warum gibt die ländliche Provinz den idealen Schauplatz für Horrorfilme ab?

Die 15. Ausgabe des Magazins Kultur & Gespenster widmet sich diesmal den Geistern, die uns aus der jüngeren Vergangenheit anfallen. Inklusive Abwehrzauber-Vorschlägen. Wieso kann der Kunstbetrieb nicht mehr ohne Theorie und wird die Theorie der Kunst wirklich immer ähnlicher? Was macht deutsche Malerei zum Exportschlager? Und warum gibt die ländliche Provinz den idealen Schauplatz für Horrorfilme ab? Solchen und ähnlich gruseligen Fragen wird nachgegangen. Besonders schön, vor allem vom Titel her, sind Nora Sduns Aufzeichnungen aus dem laufenden Betrieb einer Hamburger Galerie: „Weiterwursteln“ nennt sie das – vielen eine wohlvertraute Lebensphilosophie. Ihr einleitendes Zitat: „Da es aber weder Schein noch Sicherheit gibt, bleibt das einzig probate Mittel, nicht unsicher zu werden: gar nicht erst sicher sein zu wollen.“ (Walter Serner). Und auch toll: Streifenpullis vor Landschaften in Und im Sommer tu ich malen von Hank Schmidt in der Beek, fotografiert von Fabian Schubert. Die Releaseparty wird wild, sagt das Redakionsteam. Das hoffen wir!

Text: Almuth Strote

 

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