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Paul Weller

 

Mit seinem ofenfrischen neuen Album „Saturn’s Pattern“ kommt die Britpop-Ikone nach Hamburg: Paul Weller rockt das Docks.

Muss man wirklich noch etwas zu Paul Weller sagen? Der Mutter aller Britpopper, dem unfehlbaren Styler und unumstrittenen Modfather? Längst sind die Zeiten vorbei, in denen er in ständiger Konkurrenz zu sich selbst stand, im langen Schatten von The Jam und The Style Council. Die aktuelle Single-Auskopplung Long Time mag da vielleicht etwas überraschend klingen. „For such a long time, I couldn’t find myself„, singt er da. „For such a long time, thought I was somebody else.“ Hören tut man das auf jeden Fall nicht, denn auf dem neuen Album Saturn’s Pattern, das er mit ins Docks bringt, ist er ganz der Alte. Einfache Riffs, dreckiger Power Pop, ein bisschen R ’n’ B, ohne viel Schnickschnack und ehrlich runtergerockt. Manche haben den 56-Jährigen ja schon als Dad Rocker belächelt – nicht wirklich was für Leute, die The Jam, wenn überhaupt, dann nur aus Geschichten ihrer Eltern kennen. Nun, man kann sich denken, was Weller dazu sagen würde: I don’t give a fuck about it!

Text: Nik Antoniadis


 

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