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Plastic Propaganda

 

Beim Release-Konzert der Hamburger pink Punker in der Cobra Bar gibt’s jede Menge Druck – und handgezählte Vinyl-Specials.

Jeder, der sich regelmäßig auf Punkkonzerten herumtreibt, trifft immer wieder auf die gleichen Schemata, oft inspiriert vom raubeinigen Deutschpunk der 1980er oder dem melodischen Westküstenpunk der 1990er. Viel zu selten trifft man auf die Spielart, der sich Plastic Propaganda widmen: die The-Clash-Variante, knackig und tanzbar, mit Einflüssen aus verschiedensten Richtungen. „Lieber irre als tough, lieber albern als elitär“, sagen sie über sich selbst. „Weder Schwarz noch Weiß, sondern Neonpink.“ In der Cobra Bar feiern sie den Release ihres Debutalbums, also nicht den Jutebeutel für die handnummerierten Platten vergessen. Vielleicht erwischt ihr sogar eine der 77 pinken Vinyl-Specials!

Text: Benedikt Ernst


 

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