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Traditionelle Muslime, tut endlich was gegen die Extremisten!

 

Die Anschlagserie in England scheint manche traditionelle Muslime endlich aufzuwecken. Es reicht nicht, einfach immer zu behaupten, Islam und Islamismus hätten nichts miteinander zu tun. Auf Eteraz.org fand ich dieses Plädoyer, das mir sehr einleuchtet:

„Of course, the overwhelming majority of Muslims are not terrorists, nor are all terrorists Muslim. But we’d be kidding ourselves if we claimed that a disproportionate number of terrorists aren’t Muslim or that the most destructive and deadly terrorist attacks aren’t perpetrated by Muslims fighting under the banner of Islam. Furthermore, terrorism is but an extreme manifestation of a rejectionist mentality that is all too common amongst Muslims.

Though few Muslims attempt to justify terrorist attacks, many steadfastly deny that Muslims were ultimately responsible, attributing them to elaborate conspiracy theories in which the Muslim hijackers/bombers were unwitting pawns in a grand plot directed by America/Israel/India/Freemasons. Even if such views are to be taken at face value, their advocates seem disturbingly unconcerned about the propensity of Muslims to be brainwashed and unwittingly recruited into shadowy non-Muslim conspiracies.

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Even many Muslims who do not share the conspiratorial mindset cannot accept the idea that Islamic extremism is any more prevalent or dangerous than extremist movements in other communities. They illustrate their denial by drawing superficially relevant paralells between al-Qaeda and abortion clinic bombers or the Irish Liberation Army. But such comparisons miss the mark; no other community has extremists that have sought to wage a decentralized war on an entire civilization and indiscriminately turn major urban centers into battlegrounds. (Endlich! JL)

As much as we’d like to believe that terrorist attacks are the work of a tiny minority of locally-oriented fringe extremists, this tiny minority is active and vocal, their ambitions are global, and they don’t seem to be starved for recruits. Their websites are on the Internet for all to see. Their message boards attract posters from around the world who wish destruction on the West and preach hatred of non-Muslims (and Shi’ites). Their rhetoric advocates the imposition of Islamic hegemony through perpetual conflict with „Dar al-Harb“. Who knows how many adherents to such views frequent mainstream masajid; I can remember a few Muslims in the masjid I grew up in who were disturbingly indifferent to the horrors of 9/11. That’s a few too many.“

0 Kommentare

  1.   LoganTippings

    Anschläge besagen gar nichts, auch der überall auf den Sender Gleiwitz konnte erst richtig eingeordnet werden nachdem Stalin die Urheber besiegt hatte. Der derzeitige Propagandaterror der Folterer und Massemmörder des Lutterrorors über islamischen Ländern muss mit deren aggressiven unrechtmässigen Bestrebungen gesehen werden. Von daher muss man abwarten bis diese überwunden sind, bis diese Ereignisse korrekt bewertet werden können. Manche Muslime mögen sich missbrauchen lassen für diese Bestrebungen, für geschulte Geheimdienstleute ist das kein Problem. Man muss die Muslime aufordern nicht sich verführen zu lassen zu solchen Anschlägen die die Kriegspropagand des Westens braucht, und nicht dazu sich zu spalten.

  2.   Wachtmeister

    @LoganTippings
    Hallo Fritz! Es wäre einfacher, wenn Du einen einheitlichen Namen verwenden tätest. Du würdest weniger wie ein Troll wirken, und seriöser ist es allemal. Und was bitte schön ist „Lutterrorors“?

    Ansonsten sind vernünftige Beiträge wie der oben genannte die absolute Ausnahme. Britische Islamverbände üben sich wieder in Opfergehabe und Leugnung. Die MAB erklärte heute, die Muslime des Landes seien wütend auf die britische Gesellschaft und Muslime seien Opfer von „Islamophobie“. Der MCB erklärte, daß auch Buddhisten und Hindus als Verdächtige in Frage kämen.

    Wie der Staatsrechtler Böckenförde es so schön formulierte: Wenn Muslime nicht mehrheitlich zu einer konstruktiven Rolle in der Gesellschaft und zu einer positiven Haltung gegenüber ihren Grundwerten finden, dann muß die Moslempopulation staatlicherseits reguliert werden. Die britischen Islamverbände sind auf dem besten Weg, eine entsprechende Reaktion in Großbritannien hervorzurufen. Pläne liegen schon in der Schublade. Sollte es ein zweites 9/11 geben, wird die Reaktion alles dagewesene in den Schatten stellen. Es liegt somit im ureigenen Interesse von Muslimen, weitere Übergriffe gegen Nichtmuslime zu unterbinden.

    Man muß es so deutlich sagen: Moslemverbände, die unmittelbar nach den Attentaten von der britischen Regierung einen Rückzug aus Afghanistan und Irak forderten, wirkten damit komplementär zu den Terroristen und sind als deren Verbündete zu betrachten. Die legal operierenden Moslemverbände nutzten den durch Terroristen erzeugten Druck, um auf politischer Ebene gemeinsame Ziele durchzusetzen. Dies ist ein ungeheuerlicher Vorgang, der eine harte und entschlossene Antwort der britischen Regierung nach sich ziehen sollte.

  3.   tati

    Vor einigen Tagen fand ich ebenfalls einen deutschsprachigen kritischen Artikel der islamischen community zum Thema Terror.
    Immerhin…….

    http://www.islamische-zeitung.de/?id=8946

  4.   tati

    LoganTippings

    sind sie nicht der mit dem sprengstoffgürtel aus marzipan……..

  5.   J.S.

    „Im Jemen hat ein Selbstmordattentäter sieben spanische Touristen und einen jemenitischen Fahrer mit in den Tod gerissen.“
    http://www.zeit.de/news/artikel/2007/07/02/2331982.xml
    „Der Mondtempel zählt zu den Hauptsehenswürdigkeiten von Marib,…“
    Wiederum ein religiöses Ziel? Der Mondtempel steht für eine heidnische Gottheit aus vorislamischer Zeit.

  6.   Karl Ohlig

    Es interessiert mich sehr, wie denn eine ideale Reaktion der muslimischen „Nichtterroristen“ aussehen würde, die den kritischen, demokratischen Geist vorübergehend beruhigt.
    Was würde euch denn beruhigen?

  7.   J.S.

    @Karl Ohlig
    Inwiefern „beruhigen“? Solange es hinterhältige Terroranschläge gibt, wird wohl keine „Beruhigung“ eintreten.

  8.   Wachtmeister

    @Karl Ohlig:

    Die richtige Reaktion von Muslimen wäre an andere Muslime gerichtet und würde klarstellen, daß die Einsätze in Afghanistan und im Irak sowie die Bekämpfung der Hamas kein „Angriff auf den Islam“ sind, sondern die Bekämpfung von Islamisten, die im Interesse aller Muslime und Nichtmuslime liegt. Die richtige Reaktion würde deutlich machen, daß nicht dänische Karikaturenzeichner und Salman Rushdie, sondern Bin Laden, Haniyeh und wie sie alle heißen die wahren Feinde des Islam sind. In der richtigen Reaktion würden alle Muslime dazu aufgerufen, Islamisten zu bekämpfen bis die Bewegung nicht mehr existiert und somit auch der Konflikt zwischen Islam und Westen überwunden ist.

    Die Personen, die sich entsprechend positionieren (Hirsi Ali etc.) sind leider isolierte Einzelgänger. Die große Mehrheit der Islamvertreter auch in Deutschland sympathisiert eher mit den Verfolgern eines Rushdie als mit dem Verfolgten.

    Solange Muslime mit Masse so reagieren wie sie es tun, solange kann ich nur schwer zwischen Islam und Islamismus unterscheiden, und solange werde ich meine Ressentiments gegen beide Weltanschauungen gleichermaßen aufrechterhalten. Es liegt an Muslimen zu entscheiden, auf welcher Seite sie stehen.

  9.   Wachtmeister

    Integration funktioniert: Deutsche Jugendliche passen sich der dominanten orientalischen Kultur zunehmend an.

    http://www.myvideo.de/watch/1772019

  10.   Lebeding

    Lieber Karl Ohlig, der Kreuzzug ist in vollem Gange. Jene Ärzte, die im Irak Dienst taten und all die vielen verletzten, verkrüppelten, sterbenden und getöteten Zivilisten sahen und ihnen vielleicht nicht mehr helfen konnten und die nicht begreifen können, dass dieses alles „nur“ Kollateralschäden im Krieg gegen den Terrorismus sind, scheinen sich gegen den Westen zu rekrutieren. Sie kapieren nicht oder wollen nicht kapieren, dass sie im Grunde doch nur befreit worden sind vom weitaus größeren Wahnsinn eines Saddam-Regimes.

    Ein Arzt – der nicht aus dem Iran sondern dem Irak kommt, wie jüngste Nachrichten melden – ist in London bereits aktiv geworden. Er lebt. Man wird ihn verhören und sehen, was er zu vermelden hat. Ich persönlich werde nie wieder einen Arzt aufsuchen. Denn es könnte sich ja auch ein Konvertite hinter einem freundlichem westlich scheinendem Gesicht verbergen. Der Kreuzzug ist voll im Gange!

    Für Menschen wie J.S. wird es erst Beruhigung geben, wenn der Messias sich endlich erbarmt und seine und seines Gleichen Seele erretten wird. Das Dumme dabei ist nur, dass auch der Islam einer Erlösungsfantasie verfallen ist und wie auch das Judentum (resp. deren Anhänger) auf den Messias wartet.

    Dieser aber ist erst im Andromedanebel angekommen und man weiß noch nicht, ob er zur Milchstraße und dann möglicherweise auch auf die Erde kommen wird, oder ob er erst einmal andere Universen aufsuchen wird, um dort die Wesen zu erlösen.

    Das Chaos ist perfekt. Der Kreuzzug ist in vollem Gange! Keine Ruhe und keine Erlösung. Keine Worte können noch irgendetwas ausrichten. Keine Philosophie, keine Politik, nicht einmal Bomben. Selbst wäre Teheran zerstört und die dortige Regierung gestürzt, selbst wären die Hamas und die Taliban mit ihren Drogenfeldern zerstört, gäbe es weiterhin Kräfte, die alles vernichten wollen, was nicht so ist, wie sie selbst glauben, dass alles zu sein hat. Die Apokalypse ist voll im Gange. Der Kreuzzug ist voll im Gange! Doch der Erlöser ist erst im Andromedanebel….

    Puh – wohin soll das führen?

 

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