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Befangenheit

 

Dies hier ist genau die rassistische Mentalität, die sich heute hinter so genannter Islamkritik versteckt.

Ein Kommentar von heute:

Angst vor der Wahrheit, Unterdrückung, Manipulation ?????

Sehr geehrter Herr Lau,
sie sind ja persönlich sehr stark involviert mit der Thematik Islam oder Islamisierung, da ihre Lebenspartnerin Miriam, eine iranisch stämmige Muslima die auch als Journalistin tätig ist und somit eine differenzierte Positionierung zur Problematik vielleicht nicht gegeben ist. Grundsätzlich reduziert sich der notwendige Abstand zur vermeintlichen oder realen Problemstellung und der es kann kein Anspruch mehr auf unabhängige Meinungsäußerung ihrerseits gestellt werden.

Kommentar von Klaus Stoertebeker | 07.11.2007 | 12:21

Soll man darauf überhaupt antworten? Soll man sagen, daß dies eine bizarre Spiegelung des Denkens der Mullahs ist, die eine „iranisch Stämmige“ auch auf ewig als Muslima betrachten, ganz egal ob sie einen deutschen Pass hat und Kirchensteuer zahlt? (Man kann die Staatsangehörigkeit (und damit die Religion und vice versa) aus iranischer Sicht nicht zurückgeben, daher erlaubt Deutschland im Fall des Irans Doppelstaatsangehörigkeiten.)

Ja, man muss wohl doch antworten, denn diese Leute sind gefährlich. Sie gehören bekämpft wie die Islamisten. Sie sind Feinde der Freiheit und Feinde unserer liberalen Gesellschaft. Sie denken in Rasse- und Herkunftskategorien und können sich gar nicht vorstellen, dass ein „türkisch Stämmiger“ oder ein „iranisch Stämmiger“ nicht per se auch „befangen“ ist und an der großen muslimischen Weltverschwörung mitmacht.

Es ist widerlich. Ach, es ist zu doof.

0 Kommentare

  1.   Chamaedorea

    Ganz ehrlich? Löschen Sie diesen Artikel wieder. Sie exponieren damit nur Ihre Familie.


  2. Doof. Nicht eine Zeile wert, Herr Lau.
    Ich schliesse mich Chamaedorea an.


  3. Störtebeker, Sie erfüllen eine alte Forderung von Karl Kraus: es reicht nicht, keinen Gedanken zu haben, man muss auch unfähig sein, ihn auszudrücken.
    Starke Schwächen in Ausdruck und Interpunktion. Vom Inhalt wollen wir mal gar nicht reden.
    Ziehen Sie Leine!

  4.   Wachtmeister

    Herr „Stoertebeker“ wollte mit der Wahl des Namens vielleicht auf seine Internetseite hinweisen? (Link entfernt wg. Neonazismus-Nähe, JL)

    Nicht, dass ich dafür Werbung machen will. Ich weise nur darauf hin, um den Kontext dieses als Islamkritik getarnten Rassismus aufzuzeigen.

    Zwischen amerikanischen und belgischen Islamkritikern tobt übrigens gerade ein Streit, nachdem der „Vlaams Belang“ Teil einer Konferenz von Islamkritikern war:
    http://littlegreenfootballs.com/weblog/?entry=27825_A_White_Power_Rat_in_the_Vlaams_Belang_Youth_Magazine&only

    LGF hat sich mittlerweile von „Islamkritikern“ distanziert, die rechtsradikalen Organisationen nahestehen.

  5.   Rafael

    Gut. Bekämpfen. Hier heischt jemand nach Aufmerksamkeit. Keine Argumente, kein Gedanke zur Sache. Nur ein persönlicher Angriff. Herausstellen mit der klaren Aussage: So nicht!, eine Möglichkeit.

    Stoertebeker ist nicht nur ein historischer Pirat. Heute hat der Name noch eine andere Konnotation, besonders im Internet. Stichwort: Störtebeker-Netz. Der braune Sumpf, aus dem dieser untote Pirat aufgetaucht ist, um seinen Ausfluss hier zu verbreiten, dürfte identifizierbar sein.

    So sieht das aus, wenn Nazis versuchen, Islamkritik zu simulieren. Es freut mich, dass man so leicht unterscheiden kann.

  6.   Rafael

    Distanzierungen sind immer wieder nötig. Klar und eindeutig. Ignorieren hilft nix. Das gilt für Muslime wie Islamkritiker.

  7.   iceman

    @ Jörg Lau

    Sie sollten lernen, auf persönliche Anfeindungen gelassener zu reagieren, zumal der Kommentar von Störtebeker stilistisch akzeptabel ist.
    Über die inhaltliche Aussage brauchen Sie sich nicht zu wundern, weil immer mehr Menschen erkennen, wie sehr sie von den Medien manipuliert werden.
    (Dazu können Sie getrost auch mich zählen.)
    Und es gibt Etliche, die unter verfehlter Zuwanderung und Integration persönlich sehr stark leiden, als Arbeitslose, als Billigjobber, als Gewaltopfer.
    Eine kleine ärgerliche Störtebeker-email nimmt sich da vergleichsweise harmlos aus.

    Die Unterstellung von Störtebeker (bzgl. Befangenheit) ist falsch, der beste Beweis dafür sind die Artikel Ihrer Frau.
    Aber das Differenzierungsvermögen der meisten Menschen hält sich nun mal in Grenzen, und im Einzelfall mögen Erklärungen wie *Bestechung*, *Bedrohung*, oder *verwandtschaftliche Beziehungen* sogar zutreffen (das kann ich mir gut vorstellen, dass die türkische Schwiegertochter des Egomanen Kohl eine besser gesteuerte Zuwanderung verhindert hat).

    Oder es ist plumper Opportunismus.
    Wenn Ihre Artikel, Herr Lau, nicht „schön“ genug geschrieben sind, dann werden sie von der Redaktion abgelehnt, das wissen Sie.
    Und umso mehr gilt das für freie Journalisten, die häufig unter erbärmlichsten sozialen Verhältnissen leben (ein entsprechendes Selbstporträt in der Printausgabe der ZEIT dieser Woche war da sehr aufschlussreich).

  8.   Joerg Lau

    @ iceman: „Über die inhaltliche Aussage brauchen Sie sich nicht zu wundern, weil immer mehr Menschen erkennen, wie sehr sie von den Medien manipuliert werden.“
    Wann werden Sie vom „System“ sprechen und von der „Systempresse“?
    Mir wird langsam schlecht.

  9.   iceman

    Vielleicht könnte mal jemand von der Technikabteilung dafür sorgen, dass die erste Kommentarseite nicht von Lottowerbung, Kalender und Kommentare-Trackback-Leiste überlappt wird.

  10.   Rafael

    @iceman

    besorgen Sie sich einen gescheiten Browser. Gibts umsonst im Internet.

 

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