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Gordon Brown: Ich kann junge Islamisten verstehen

 

Dem Observer hat Gordon Brown am letzten Sonntag ein Interview über seine jüngsten Pläne für das kommende Jahr gegeben. Darin findet sich ein bemerkenswerte Passage über die Notwendigkeit, „die Herzen und Köpfe“ der Muslime zu gewinnen. Brown hat offenbar das großartige Bekenntnisbuch des Hizb-ut-Tahrir-Aussteigers Ed Husain gelesen.

gordon_brown.jpg

Zitat:

Brown, who says he is determined that the battle against terrorism should involve a campaign to win the ‚hearts and minds‘ of Muslims, even indicates that he can understand why young people are attracted to Islamism.

Asked about Ed Husain, the young Muslim who wrote a book about how he supported and then abandoned the hardline Hizb ut Tahrir organisation, Brown says: ‚When you read Ed Husain there was a ferment of activity around colleges and around certain mosques and institutions. And it’s hardly surprising that lots of young people are drawn into that, not just because of the excitement, because of the pressures that are upon them.‘

The Prime Minister adds that more needs to be done to persuade Islamists that their image of Britain is distorted: ‚We ought to be … part of that debate. And the more we can have these roadshows that are encouraging the debate and discussion, the better.‘

55 Kommentare

  1.   Molinocampo

    Ach….

    wer muß denn gleich Islamist werden wegen der Frustrationen der Pubertät und überhaupt….!

    U-Bahn- und Seniorenschläger ist doch auch eine annehmbare Perspektive – und die Presse ist sogar NOCH verständnisvoller…..


  2. „campaign to win the ‘hearts and minds’ of Muslims“

    Schon wieder. Es muss an der Jahreszeit liegen. Volle Mägen, Fest der Liebe, und dann ein paar Vorsätze fürs neue Jahr.

    Jetzt will er auch noch den Islamisten das britische System erklären. Bei Hitler hätte das sicher gleich viel genützt.

  3.   Erol Bulut

    ##And it’s hardly surprising that lots of young people are drawn into that, not just because of the excitement, because of the pressures that are upon them##

    Dieser Einsicht bedarf es in Deutschland leider wohl einer miesen Erfahrung, wie die Londoner Anschläge. Wenn man Terrorismus wirklich bannen möchte, muss man auch an dem eigenen mitwirken arbeiten. Sonst treibt man diese mit Meinungen wie den von meinen Vorkommentatoren in die Arme der Extremisten.

  4.   Erol Bulut

    Um Missverständnisse zu vermeiden, solange man Anschläge nicht erlebt hat, neigen Menschen diese Gefahr als unter Kontrolle anzunehmen. Ist es nicht!

  5.   Wachtmeister

    Wenn Brown wirklich etwas verstanden haette, wuesste er, dass es nicht um „Hearts and Minds“ geht, sondern um wie auch immer gearteten „Respekt“.

  6.   pluckerwank

    Und den „Respekt“ erwerben sich Männer in muslimischen Gemeinschaften halt nicht durch individuelle Leistung sondern durchs „Mann“ sein, mit allem was diese Testokultur dafür hält.

  7.   pluckerwank

    Nachtrag zu „Respekt“ unter Migrantensöhnen – es findet sich ein Beitrag über die Berliner Verhältnisse hier:

    http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E01385D109854440AB46F5609AEBA889C~ATpl~Ecommon~Scontent.html

    Zitat: „Kirsten Heisig gehört zu denen, die Öffentlichkeit für hilfreich halten, weil sie erzwingt, immer tiefer in die Ursachen dieser katastrophalen Entwicklung vorzudringen. Sie fürchtet weniger die Schelte übergeordneter Behörden, dafür umso mehr die Eskalation auch verbaler Gewalt, die auf Messer- und Faustattacken bis in den Gerichtssaal folgt. Sie und viele ihrer Kollegen registrieren nicht nur eine zunehmende Brutalität, sondern auch handfesten Hass auf Deutsche. Wenn sich junge Nazis in Berlin-Lichtenberg wieder einmal an einem Schwarzen vergreifen, wissen wir alle, was das ist: Rassismus. Was aber heißt es, wenn arabische und türkische Straftäter zu Protokoll geben, sie hätten es diesem „Scheißchristen“ oder diesem „Schweinefleischfresser“ endlich mal zeigen wollen?“

    Verschweigen, beschönigen, unterdrücken radikalisiert die „schweigende Mehrheit“ m. E. weit mehr, als die Probleme endlich einmal wahrzunehmen. Das sollten auch die Türkenverbände endlich mal einsehen. Aber klar, verträgt sich schlecht mit „Ehre“ und „Respekt“, bzw. dem, was eine Schamkultur darunter versteht. Selbstkritik – aber niente, nada.


  8. So wahnsinnig viele Tassen kann Brown nicht mehr im Schrank haben. Da wird ihm sein Land unter seinem Arsch wegislamisiert und dieser Nullapostel spricht davon, die Herzen und Gedanken der Muslime zu gewinnen.
    Verglichen mit dem ist die SPD ja geradezu hellsichtig und das will was heißen. Sogar die deutschen Sozen räumen ein, dass der Multikulturalismus in GB komplett gescheitert ist.
    http://library.fes.de/pdf-files/bueros/london/03686.pdf

    GB wird das erste muslimische Land in Mitteleuropa. Was für ein Jammer.


  9. Obwohl- ich muß meinen letzten Post etwas relativieren. Russsische Hacker haben die Jihadisten-Seite „Islambase“ gehackt und was mussten sie feststellen: der moderne Jihadist von heute entspannt sich nach dem Posten von Hassbeiträgen gerne auf Porno-Seiten.
    Vielleicht hat Brown ja schon die Herzen und Gedanken der jungen Leute gewonnen.

    http://wind-in-the-wires.blogspot.com/2008/01/pornojihad.html

    „In one keyboard impression trail, Hamza shows himself up as a genuine sicko; visiting the site Strangeland.com, he goes to a section entitled Death Flix and watches a video called „Leftovers from suicide bomb“, then a video called „Iraqi execution: WARNING GRAPHIC“ before tucking into some „Franz Reichelt Jumps Off the Eiffel Tower with his Coat Parachute and Dies“. He then switches to Strangeland’s porn section where he watches several short clips including: „Wifey in the shower“, „Trapeze titties on Titty Tuesday“, „Pedifile’s Punishment“ and „Santa’s Jugs“.“

    Jaja, so kriegen die den dekadenten Westen klein.


  10. “ the pressures that are upon them“

    Welche?

 

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