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Beschneidungsverbot und die Zukunft des Judentums in Deutschland

 

Wer immer noch nicht glauben will, was ich hier verschiedentlich versucht habe auszudrücken, lese in der Süddeutschen den Text von Charlotte Knobloch, der ehemaligen Vorsitzenden des Zentralrats der Juden in Deutschland. Es ist ein Paukenschlag. Die 79jährige Knobloch ist heute an einem Punkt, an dem ihr Vorgänger Bubis auch kurz vor seinem  Tode angelangt war. Damals sagte Bubis, den die Debatte um Martin Walsers Paulskirchenrede erschüttert hatte, er wolle nicht in Deutschland begraben werden. Die Öffentlichkeit war schockiert und fragte sich: Was hat er bloß? Warum ist er so empfindlich?
Hoffentlich stellen sich nach diesem Text auch einige Leute solche Fragen, denn die Lage ist bedrohlich.

Charlotte Knobloch hat als Überlebende des Holocaust jahrzehntelang ihr Bleiben in Deutschland rechtfertigen müssen, und sie hat es guten Gewissens getan. Jetzt gehen ihr angesichts der Beschneidungsdebatte die Argumente aus und sie fragt die Deutschen: „Wollt ihr uns Juden noch?“

Die Frage ist berechtigt:

Wir rechtfertigen und erläutern die deutsche Mentalität gegenüber unseren Familien und Freunden im Ausland. Seit Jahrzehnten erklären wir, warum es trotzdem nicht nur richtig, sondern auch gut ist, in diesem Land zu leben, wir tun das selbst dann noch, wenn in Deutschland Rabbiner oder als Juden erkennbare Juden angepöbelt und krankenhausreif geschlagen werden. Beinahe mein ganzes Leben lang war und bin ich der Kritik der restlichen jüdischen Welt ausgesetzt. Seit sechs Jahrzehnten muss ich mich rechtfertigen, weil ich in Deutschland geblieben bin – als Überbleibsel einer zerstörten Welt, als Schaf unter Wölfen.

Ich habe diese Last immer gerne getragen, weil ich der festen Überzeugung war, dass es dieses Land und seine Menschen verdient haben. Erstmals geraten nun meine Grundfesten ins Wanken. Erstmals spüre ich Resignation in mir. Ich frage mich ernsthaft, ob dieses Land uns noch haben will. Ich frage mich, ob die unzähligen Besserwisser aus Medizin, Rechtswissenschaft, Psychologie oder Politik, die ungehemmt über ‚Kinderquälerei‘ und ‚Traumata‘ schwadronieren, sich überhaupt darüber im Klaren sind, dass sie damit nebenbei die ohnedies verschwindend kleine jüdische Existenz in Deutschland infrage stellen. Eine Situation, wie wir sie seit 1945 hierzulande nicht erlebt haben.“

Für Juden in Deutschland sind diese Wochen ein Alptraum, wie ich aus verschiedenen Gesprächen weiß. Die wollen euch nicht, die machen eure Religion runter, sie werden jüdisches Leben unmöglich machen oder jedenfalls so unsicher, dass ihr es nicht mehr aushaltet. Das bekommt man von Freunden im Ausland zu hören, und das denkt man in dunklen Stunden auch selbst. Deutsche Juden dachten, sie hätten die Situation hinter sich, die Charlotte Knobloch beschreibt: Die dauernde Not, sich für sein Leben hier zu rechtfertigen. Nun sind sie wieder bei Null.

Und die Besserwisser hören nicht auf. Sie haben es schon geschafft, dass weite Teile der deutschen Öffentlichkeit ein Ritual, das eine Feier des Lebens und des Bundes mit Gott ist – ein symbolischer Ersatz des Sohnesopfers – wahrnimmt als brutales archaisches Sohnesopfer. Die Deutschen, die sich von ihrer Verfallenheit an einen neuheidnischen politischen Todeskult (inklusive Kindestötung an „unwertem Leben“, denn das 5. Gebot wurde ja vom NS (korrekt!) als „jüdische Erfindung“ zurückgewiesen)  noch immer nicht erholt haben, von einem Todeskult, der den Judenmord zu einer quasireligiösen Erlösungstat erhob – diese Deutschen beziehunsgweise ihre Nachkommen beugen sich heute voller Mißachtung über einen  zentralen Ritus des Judentums, der die Heiligkeit des Lebens begründet und markiert. Das ist ein Bruch. Das ist schlimmer als die Walser-Debatte. Die ganze angebliche Renaissance jüdischen Lebens in Deutschland, von der auch ich in den letzten 15 Jahren immer berichtet habe, mit ihren Synagogeneröffnungen und neuen Rabbinerseminaren – sie steht zur Disposition.

Es ist eine perverse Traumlogik zugange: Die Entwertung der jüdischen Religion, diesmal nicht im Zeichen des rassistischen Antisemitismus, sondern im Zeichen der Aufklärung und der Menschenwürde. Endlich kann man den Juden am Zeug flicken, ohne sich dem Verdacht des Antisemitismus auszusetzen, denn es geht ja um den Kinderschutz, hier verstanden als Schutz jüdischer Kinder vor den Juden. Sollten die Juden da nicht mitmachen und auf ihrem Bundeszeichen bestehen, dann haben sie keine Zukunft unter den aufgeklärten Menschenrechtsschützern in Deutschland. Der ehemalige Oberrabiner Israels hat das zutreffend sarkastisch kommentiert, es sei etwas Neues für ihn, dass die Schmerzen jüdischer Kinder Deutschen etwas bedeuten. Zur Zeit seiner Jugend sei das nicht so gewesen.

So weit sind wir gekommen, dass das mühsam wieder erarbeitete Vertrauen der Juden in Deutschland gefährdet ist. Ich war letzte Woche in Israel unterwegs und habe viele Gespräch geführt. Immer wieder kam die Frage: „Was ist mit euch los?“ Ich habe keine beruhigenden Antworten anbieten können. Selbst Menschen, die der Beschneidung kritisch gegenüber stehen, sind aufgebracht durch eine gefühls- und gedankenlose Debatte. Sollte Beschneidung in Deutschland kriminalisiert werden, wäre dies das Ende jüdischen Lebens in Deutschland. Das sagen selbst Leute, die Verständnis für die kleine Minderheit von Juden hat, die ihren Söhne  nicht beschneiden lässt.

In Jerusalem habe ich angefangen, Simon Sebag Montefiores Biografie dieser Stadt zu lesen, ein monumentales und fesselndes Werk, das Schicht um Schicht unter den Steinen freilegt. Immer wieder wurde Jerusalem von den Feinden der Juden angegriffen, oft mit Erfolg. Beim Versuch, das Judentum auszulöschen, spielte der Brauch der Beschneidung als Zeichen des Bundes immer wieder eine zentrale Rolle. Zigtausende sind dafür gestorben, an diesem Zeichen festzuhalten. Das Judentum als Religion der Opferüberwindung und des Lebensschutzes hat sich dies auch trotz großer Opfer nicht nehmen lassen. Wer damit jetzt im Zeichen des Kinderschutzes Schluss machen will, sollte sich über die Konsequenzen klar sein.

 

2.059 Kommentare

  1.   sol1

    Wie kommt es, daß in einem Forum von Muslimas mehr gesunder Menschenverstand vorhanden ist als in Politik und Medien?

    http://www.muslima-aktiv.de/forum/viewtopic.php?f=8&t=14388

    Auf Seite 34 etwa liest man:

    Prävention und Aufklärung sind unerwünscht. Die Beschneidungsbefürworter, egal ob nun jüdisch oder muslimisch, sehen nur den Aspekt der Religionsfreiheit, sonst nichts! Und verkennen damit total, dass sie mit der Beschneidung die Religionsfreiheit mit Füßen treten, da sie einem wehrlosen Kind ein religiöses Ritual aufzwingen, ohne dass dieses Gegenwehr leisten kann! Wo bleibt das Recht dieses Menschen, selbst zu bestimmen, ob er sich diesem Ritual unterziehen will oder nicht? Der Verweis auf die Religionsfreiheit ist das absurdeste Argument von allen.

    Es gibt Religionsfreiheit in Deutschland. Es ist nicht verboten, Kranke zu besuchen, und Arme zu unterstützen und seine Familie zu unterstützen und freundlich zu sein zu den Nachbarn etc.

    Aber warum sollten eindeutige Übergriffe wie die irreparable Schädigung des Geschlechtsteiles eines kleinen Kindes straffrei bleiben?

  2.   Leon;

    Bei Muslima-aktiv gibt es einen großen Anteil an Konvertitinnen, die mit dem Übertritt zum Islam eben nicht das GG mit dem Koran vertauscht haben.
    Sie verstehen sich als progressiv/liberal – auch ein Pflänzchen das gedeiht. Leider noch nicht sehr wirkungsmächtig.

  3.   MRX

    Sind die nicht das große Vorbild?


  4. Als Ergänzung zu den Auswirkungen des juristischen Beschneidungsgeschehens:

    1408.
    Arme Schweine! Besser gesagt, Pferde!
    Nachdem den kleinen Jungen ohne Not und ungestraft wie “seit Jahrtausenden!” auch in Zukunft ein Stückchen ihres irgendwann besten Stücks abgetrennt werden darf, dürfen die Pferde sich nicht weinerlich in die Stallecke drücken: das Brandeisen darf nun doch nach wie vor angesetzt werden, um – ähnlich wie bei der Beschneidung – die Besitzverhältnisse klar zu machen. (Woher weiß der vermutete liebe Gott dann eigentlich, wer Jude und wer Moslem ist?)
    http://bit.ly/TJDpXT
    Ein Schelm, wer dabei denkt, daß Frau Aigners Gesetzesentwurf aufgrud eines anderen Gesetzesentwurfs in der Schreibtischschublade verschwindet!
    Da konnten die Brandeisen-Schwinger nach der Gesetzesvorlage zur Beschneidung über die Artenschranken hinweg leicht argumentieren, daß dieser Eingriff im Vergleich doch eine Kleinigkeit sei!
    Aber man hat auch gelernt aus der Diskussion um die Bescheidung:
    “Man wolle aber verstärkt auf Möglichkeiten der Schmerzlinderung setzen und dies auch in einem Gesetz verankern.”
    Na, dann!
    Und was ist, wenn das Pferd durch Wiehern erkennbar sein Nicht-Einverständnis signalisiert?
    Es ist so manches zum Wiehern!


  5. Als Ergänzung zu den Auswirkungen des juristischen Beschneidungsgeschehens aus einem anderen Thread:

    1408.
    Arme Schweine! Besser gesagt, Pferde!
    Nachdem den kleinen Jungen ohne Not und ungestraft wie “seit Jahrtausenden!” auch in Zukunft ein Stückchen ihres irgendwann besten Stücks abgetrennt werden darf, dürfen die Pferde sich nicht weinerlich in die Stallecke drücken: das Brandeisen darf nun doch nach wie vor angesetzt werden, um – ähnlich wie bei der Beschneidung – die Besitzverhältnisse klar zu machen. (Woher weiß der vermutete liebe Gott dann eigentlich, wer Jude und wer Moslem ist?)
    http://bit.ly/TJDpXT
    Ein Schelm, wer dabei denkt, daß Frau Aigners Gesetzesentwurf aufgrud eines anderen Gesetzesentwurfs in der Schreibtischschublade verschwindet!
    Da konnten die Brandeisen-Schwinger nach der Gesetzesvorlage zur Beschneidung über die Artenschranken hinweg leicht argumentieren, daß dieser Eingriff im Vergleich doch eine Kleinigkeit sei!
    Aber man hat auch gelernt aus der Diskussion um die Bescheidung:
    “Man wolle aber verstärkt auf Möglichkeiten der Schmerzlinderung setzen und dies auch in einem Gesetz verankern.”
    Na, dann!
    Und was ist, wenn das Pferd durch Wiehern erkennbar sein Nicht-Einverständnis signalisiert?
    Es ist so manches zum Wiehern!


  6. Wie auch dieses hier auf die Frage von @Boothby, ob es sich beim vorstehenden Kommentar um Satire handele
    :
    1424.
    1409

    Einerseits – andererseits, @Boothby!
    Ich neige ja sehr zur Satire – was bleibt einem denn sonst auch übrig, wenn man nicht ganz so pragmatisch-positiv gestrickt ist wie Sie, wie ich mal nach Ihrem letzten Schreiben den Eindruck habe ?

    Na, klar – wer Satire mag, läßt sich das doch nicht entgehen.

    Andererseits, Satire ist ja nur gut, wenn sie auch einen sehr realen Kern hat. Ich habe im Laufe der Beschneidungsdebatte hier häufig von Befürwortern wie Gegnern der Beschneidung Verweise auf die noch erlaubte Kennzeichnung von Pferden durch Branding und das Verbot des Coupierens von Hundeohren gelesen.
    Und auch ohne die weitere Lektüre zum Thema Branding, die ich nun angeschlossen habe und die meinen Eindruck noch bestätigt, war mir klar, daß ein Gesetzgeber, der gerade eben dabei ist, per Gesetz die schmerzhafte körperliche Zurichtung kleiner Menschen unter Schutz zu stellen, doch kaum die weit weniger eingreifende schmerzhafte Prozedur an einem Tier verbieten kann!

    Der zeitliche Ablauf des Geschehens bestärkt mich in meiner Vermutung.
    Seit dem 1.Juli 2009 muß laut EU-Verordnung jedes Pferd in der EU – die anderen Spezies folgen dann Stück für Stück und erleichtern die Übersicht und schaffen Arbeitsplätze wie so viele der EU-Vorgaben -mit einem “Responderchip” gekennzeichnet werden und somit wäre das Branding, das wohl auch Werbung des jeweiligen Zuchtverbands darstellt, eigentlich völlig obsolet.

    Der Tierschutzbund schrieb daz:
    “Im Oktober 2010 hatte der Bundesrat einem Antrag von Rheinland-Pfalz auf Verbot des Schenkelbrandes zugestimmt. Das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) unterstützt das Anliegen des Bundesrates, den Schenkelbrand bei Pferden aus Gründen des Tierschutzes zu verbieten. Der Deutsche Tierschutzbund fordert bereits seit Jahren das Verbot dieser Tierqual und hatte im Vorfeld die Diskussion im Bundesrat aktiv begleitet.”Am 23,10. 2012 veröffentlicht der Tierschutzbund die folgende Pressemitteilung:
    “Tierschutzgesetz:
    Regierungsfraktionen brüskieren Ilse Aigner
    Noch letzte Woche hatte der Bundestagsausschuss für Verbraucherschutz, Ernährung und Landwirtschaft zu einer Anhörung zu den geplanten Änderungen am Tierschutzgesetz geladen. Offenbar aber stand auf Seiten der Regierungsfraktionen schon vor der Anhörung das Ergebnis fest. Die CDU-Sprecher Franz Josef Holzenkamp (MdB) und Dieter Stier (MdB) erklärten nach der Sitzung zum Beispiel, dass die Anhörung zum Ergebnis gehabt habe, dass „der Heißbrand für Pferde weiter genutzt werden solle”.
    Das ließ aufmerken, denn dem Hautarzt Prof. Steinkraus, der in der Anhörung seine auf der Untersuchung von zwölf Pferden basierende Auffassung zur Befürwortung des Heißbrandes kundtun durfte, stehen die offenbar von den Regierungsfraktionen ignorierten wissenschaftlichen Untersuchungen von mehreren Professoren der Universitäten Wien und Hannover an zahlreichen Pferden entgegen, die klar gegen den Heißbrand sprechen. Nach nun aktuell vorliegenden Informationen planen die Regierungsfraktionen dennoch tatsächlich, das von Ilse Aigner und der Bundesregierung geplante Verbot des Brandzeichens zurückzuweisen und ebenso das geplante Verbot der unbetäubten Ferkelkastration zeitlich nach hinten zu verschieben, statt 2017 dann 2018. Zu anderen Themen stehen Entscheidungen noch aus.”

    Die Befürchtungen des Tierschutzbundes sind nunmehr eingetreten, Branding bleibt erlaubt und bei aller physiologischen Ähnlichkeit von Mensch und Schwein, bleibt nur zu hoffen, daß die gelegentliche Kastration von Menschen nun nicht so wie beim Schwein vorgenommen wird.
    Jedenfalls bis 2018.

    Was meinen Sie, @Boothby?
    Alles Satire – oder was!?
    PS
    Die Bundeskinderärzte-, sorry: die Bundestierärztekammer hat sich am 16.10. vor der Anhörung im Bundestag ebenso zum Thema geäußert:

    “BTK Berlin | Anlässlich der Anhörung im Bundestag zur Novellierung des Tierschutzgesetzes am 17. Oktober fordert die Bundestierärztekammer den Ausschuss für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz auf, nicht vom vorgesehenen Verbot des Schenkelbrandes von Pferden abzurücken.

    In der öffentlichen Sitzung unter Vorsitz von Hans-Michel Goldmann (FDP) stellen sich acht Sachverständige den Fragen der Abgeordneten. Obwohl in der Vergangenheit durch verschiedene Stellungnahmen in die Überarbeitung des Tierschutzgesetztes eingebunden, wurde die Bundestierärztekammer nicht zur morgigen Anhörung geladen.
    „Neben vielen Punkten, die wir in dieser Gesetzesnovelle als völlig unzureichend kritisieren, ist es vor allem das Aus für den Schenkelbrand zur Kennzeichnung von Pferden, das wir weiterhin kompromisslos fordern“, so Prof. Dr. Theo Mantel, Präsident der Bundestierärztekammer. Aktuelle politische Diskussionen lassen befürchten, dass dieses Verbot bei der anstehenden Novelle des Tierschutzgesetzes nicht realisiert werden wird.

    Die Bundestierärztekammer fordert das Verbot des Schenkelbrandes bereits seit 2008 und hatte zuletzt im Juli 2010 auf die Notwendigkeit einer Gesetzesänderung hingewiesen.
    “Der Heißbrand ist eine archaische Methode, er hat seinen Zweck verloren und gehört verboten. Seit dem 1. Juli 2009 müssen nach EU-Recht alle neugeborenen Pferde in Deutschland mit einem Mikrochip gekennzeichnet werden. Ein Brandzeichen als Werbung für den Zuchtverband ist darum völlig überflüssig, der Nummernbrand ohnehin in der Hälfte der Fälle nicht lesbar. Außerdem fügt diese Verbrennung dritten Grades dem Tier unnötig Schmerzen und Leiden zu und ist daher tierschutzwidrig“, so Prof. Dr. Mantel weiter.

    Insgesamt sei es bedauerlich, erklärt der Präsident der Bundestierärztekammer, dass die Chance, mit einem neuen Gesetz wirklich zum Schutz der Tiere beizutragen, in den meisten Punkten vertan wurde – allein das von Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner geforderte Schenkelbrandverbot wäre ein wirklicher Fortschritt in Sachen Tierschutz gewesen. Dass dieses Verbot nun auf dem Prüfstand steht, hält die BTK für fatal.
    http://bit.ly/Sh47VS

    Der Satz hier gefällt mir besonders gut:
    “Der Heißbrand ist eine archaische Methode, er hat seinen Zweck verloren und gehört verboten.”
    Aber was wissen Tierärzte schon von Tieren!

 

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