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Paralympics

 
© Nick Laham/Getty Images
© Nick Laham/Getty Images

Da hat man sich gerade von den spannenden Wettkämpfen bei den Olympischen Spielen erholt, schon beginnen die nächsten. Von diesem Freitag (12. März) an messen sich in Kanada die besten Sportler der Welt, die eine Behinderung haben, bei ihren internationalen Wettkämpfen – den Paralympics. 540 Athleten aus 44 Ländern nehmen teil, aus Deutschland kommen 14 Männer und sechs Frauen. Bis zum 21. März rasen zum Beispiel Athleten mit nur einem Bein auf Spezialskiern steile Hänge hinunter, Sehbehinderte sind auf den Langlaufloipen unterwegs, andere spielen eine Art Eishockey, in einem Spezialschlitten sitzend. Damit es bei der Punktevergabe gerecht zugeht, werden die Sportler je nach Art ihrer Behinderung in verschiedene Gruppen eingeteilt. Wer stärker benachteiligt ist, bekommt zum Beispiel Zeit gutgeschrieben. So kann etwa ein Skirennläufer, der keine Beine hat, selbst dann eine Goldmedaille gewinnen, wenn er langsamer war als sein Gegner, der mit Krücken gelaufen ist. Die ersten Paralympics gab es übrigens vor 50 Jahren, im Sommer 1960. Die ersten Winterwettkämpfe wurden 1976 ausgetragen.

 

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