‹ Alle Einträge

Lohn der Langsamkeit

 

Ein einfaches Rezept den Winter zu genießen.

Ofengeschmorte Sellerieknolle

Eine große, gewaschene Sellerieknolle mit Thymian, Rosmarin, Lorbeer, Olivenöl, Piment, Pfeffer, Wacholder und etwas Meersalz in Alufolie einschlagen.
In eine Eisenpfanne oder Auflaufform setzen und im Ofen bei 220 Grad Hitze eine halbe Stunde und anschließend 3 - 3,5 Stunden bei 150 Grad Hitze je nach Größe garen.
Jetzt dauert es etwas...Wir warten auf’s Christkind
Sellerie am Tisch auspacken, einen Deckel abschneiden und einfach mit einem Löffel aushöhlen. Mit etwas Fleur de Sel bestreuen.

Ein Rezept das mit ausgesprochen wenig Zutaten auskommt und trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb, mit einem sehr intensiven Geschmack belohnt.

Sie müssen sich nur die Zeit dazu nehmen.

24 Kommentare


  1. Das gefällt mir ausnehmend gut.
    Mit Roter Bete hab ich’s auch schon gemacht.

  2.   biosommer

    Das schmeckt sicher hervorragend, aber ist es das wert, geschätzte 10 kwh Energie in eine (!) Sellerieknolle zu stecken?

  3.   Nexic

    Hm… eine berechtigte Frage,mal ehrlich, darauf wär ich jetzt von selber nicht gekommen.
    Da merkt man mal wie verwöhnt man ist.

  4.   Astlochgucker

    Machst halt ein paar mehr! Oder das Licht aus.
    Es wird dermaßen viel Energie für unnützes Zeug vergeudet – warum nicht mal für etwas, was das Leben verschönert.

    Außerdem scheinen mir 10kwh reichlich übertrieben, das wären ja 2000W/h! Ofentür schließen wäre sehr zu empfehlen.

  5.   Wärmeschätzer

    2000 W/h ist eine sehr interessante Zahl, vor allem die Einheit. Sie sollten mal Ihr altes Physikbuch herausholen. Ich finde hier wird deutlich wie wenig allgemein bekannt ist wie Energieverbrauch zu bewerten ist. Warscheinlich sind die 10 KWh noch zu wenig. Das Rezept ist lediglich weniger irrsinnig, wenn man die eh schon vorhandene Abwärme eines Holzofens nutzen würde.

  6.   Ecky

    Die Energiefrage ist meiner Meinung nach hier völlig berechtigt.
    Zumal man ein ähnliches Geschmackserlebnis haben dürfte, wenn man ca. 1cm dicke Selleriescheiben schlicht und ergreifend zusammen mit den Kräutern brät.

  7.   Sauzahn

    Sie verstehen das falsch, der Koch wohnt in einem Passivhaus und seine 100Watt Glühbirne(Heatball) hat ihr Leben ausgehaucht.
    Einfaches Kochen würde die Luftfeuchte zu sehr in die Höhe treiben; das hätte Schimmelbildung zur Folge.
    Vielleicht hat er sich auch keinen Kachelofen, natürlich der mit der natürlichen Wärme, für 20.000,-€ aufschwatzen lassen. Für das Geld kann er lange und gut garen.
    Lassen Sie es sich munden Herr Koch. Sieht gut aus.

  8.   Wolfgang K.

    Zur Zeit leben wir zumindest in Berlin in der Heizperiode. Mit dem elektrischen Ofen zu heizen ist zwar teuerer als mit der Gastherme, aber „verschwendet“ wird die Energie dennoch nicht: sie kommt zu 100% der Wohnung zugute.

    W.

  9.   Buh

    Sehr gutes Rezept und dazu noch vegan!

    Und wem das zuviel Energieverbrauch ist: Entweder mehr machen oder einen Minibackofen verwenden!

  10.   klatsche

    Entfernt. Bitte äußern Sie Ihre Kritik sachlich. Danke. Die Redaktion/cl

 

Bitte melden Sie sich an, um zu kommentieren.

Anmelden Registrieren