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Aussichtsreiche Vinho-thek am Fuße des Weinbergs

 

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Als Tauberhasen sind wir erprobte Erzeuger von cool climate Weinen (spätestens seit dem Frost am 03. Mai 2011 ist uns das ziemlich klar geworden).

Jetzt war ich im Urlaub, mal wieder auf den Kapverden, und da lasse ich mich gern mal auf was anderes ein. Während meine Frau den Pico do Fogo hoch gekrackselt ist, hatte ich genügend Zeit die örtliche Weinszene in der Chai de caldeira (zu dt. Teekessel) “ zu checken“. Die ist recht überschaubar, trotzdem interessant: Am Ortseingang, besagte Vinho-thek, in der Ortsmitte die Cha-Kellerei und am Ende des Dorfes Portela der multifunktionelle Dorfladen, der abends zur „Bar Ramino“ mutiert.

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Vulkan Fogo, der etwas andere Weinberg

Nur ein paar Tage Regen im Jahr, kein Pilzdruck, da fast immer trocken, die erkaltete Lava wirkt wie Hydrokultur. Südtiroler Weinbauexperten begleiten das Projekt und geben Hilfestellungen.
Im Dorfladen ist es tagsüber eher ruhig, abends ist mit Musik und Winzerkollegen richtig was los.

Der Dorfladen tagsüber
Der Dorfladen tagsüber

Video: Der Dorfladen wird nach Einbruch der Dunkelheit zur „BAR RAMINO“, kein fließend Wasser, kein Strom, gute Stimmung

Ramino und ich sind natürlich sofort Kumpels geworden …

Nach dem kräftezehrenden Abstieg von der Caldeira konnten wir uns in der Casa beiramar  ausruhen und erfrischen. Moni Zotter kocht sehr gut mit einer Liebe zum Abschmecken, da könnte so mancher Koch noch etwas lernen. Ihr Mann Mike, früherer Profi-Musiker zeigte mir am nächsten Tag bei der Rundfahrt um die Insel ein paar interessante Stellen. Auf der Rückfahrt nahm er eine ihm bekannte trampende Einheimische mit. Eher beiläufig erklärte er mir, sie ist die Mitarbeiterin von seinem neuen Projekt, der Vinho-thek am Fuße des Fogo. So schließt sich der „Inselkreis“.

Weitere Informationen zu Cha-Weinen

PS: Und wer mal bei Ramino vorbeischaut: Grüße ausrichten von Jorge, dem Tauberhasen

5 Kommentare

  1.   Hermann Mahler

    Lieber Herr Koch,
    sie haben also die Weinszene im Teekessel gechecked, ich frage mich wofür sie sich dabei interessiert haben? Sie schreiben kein Wort über die Rebsorten aus denen die Chá Weine produziert werden, über die Sozialstruktur und die Arbeitsbedingungen der Produzentinnen, über die Kooperative und deren Funktionsweise, über die Entwicklung des Weinanbaus und dessen heutiger Bedeutung für die Bevölkerung, etc.
    Stattdessen schwatzen sie von ihrem Kumpel Ramino, der durch seine gesellige Art mittlerweile einen ansehnlichen internationale Kumpelpool haben dürfte und den jeweils angekumpelten das Gefühl einer gewissen Kumpelexklusivität zu vermitteln versteht.
    Ramino heisst in Wirklichkeit übrigens Ramiro und Chá das Caldeiras mit Teekessel zu übersetzen ist ebenfalls unsinnig. Chá bedeutet in diesem Fall nicht Tee sonder ist de fem. Form von Chão (Boden), es handelt sich also um den Boden des Topfes oder der Töpfe, was bei dieser viele Quadratkilometer große Ebene, umgeben von den bis zu 500 m hohen Kraterrändern auch ein sinnvolleres Bild ist.
    Ich weiss, es ist nicht so einfach selbst die Grundstrukturen fremder Realitäten im Rahmen eines Kurzurlaubs zu verstehen, ein guter Reiseführer kann jedoch schon hilfreich sein, um die schlimmsten Stolperstellen zu vermeiden.

    Besten Gruß.
    Hermann Mahler

  2.   schneckenschleim

    Sehr geehrter Herr Mahler,
    wie es scheint, haben Sie, was den Weinbau auf den Kapverden betrifft, Herrn Koch gegenüber einen Wissensvorsprung. Leider gelingt es Ihnen nicht, dieses Mehrwissen – weder für Herrn Koch noch für uns Mitlesern – auf eine (und sei es auch nur entfernt) sympathische Art zu vermitteln. Es scheint sich bei Ihnen vielmehr um eine besserwisserisch-knödelig-verbissene Dysdenke zu handeln. Daß Sie dabei noch Vokabeln wie „schwatzen“ und „unsinnig“ einfließen lassen, macht das Ganze noch oberlehrerhafter.
    Mir ist diese Wesensart nicht angenehm. Hoffentlich verhalten Sie Sich in Ihrem Alltag nicht auch so überheblich.


  3. werter schneckenschleim,
    wie es scheint gehen sie selbst in einen relativ toten blog nicht davon ab, sich bei den mittlerweile verschollenen autoren einzuschleimen, indem sie weiter selbst den plattesten beitrag verteidigen.
    das hat mittlerweile etwas zwanghaftes und ich befürchte, sie sind auch im alltag einer dieser überall anzutreffenden typen, die mir missfallen, weil dort wo die durch sind, streupflicht herrscht, damit keiner zu schaden kommt.

  4.   schneckenschleim

    tja, Herr stimulator, das könnte Ihnen so passen, meine Interventionen als Einschleimerei zu diffamieren. Es stimmt ja schon deshalb nicht, weil ich hier niemandem nach dem Munde rede, vielmehr meinem Entsetzen über die geballte Niedertracht einiger Kommentatoren Ausdruck verleihe,
    Denn die Art und Weise, wie hier seit Jahren mit den drei Köchen umgesprungen wird, ist doch an Widerwärtigkeit kaum noch zu überbieten. Als Beispiel erwähne ich hier die Zuschriften, die Herr Fuchs, seine Pastete betreffend, zu ertragen hatte: peinlich, läppisch, von jeglichem Ballast kulinarischen Wissens befreit.
    Die Fuchs’sche Bitte, ihn mit Beiträgen, die ihn kränken, zu verschonen, wurde von der Meute eher als Ansporn betrachtet, neue Blödheiten zu formulieren.
    Was hier, in diesem Blog, stattfindet, ist Mobbing auf unterstem Niveau. Es handelt sich eben nicht um „kritische Anmerkungen“, vielmehr geht es um perpetuum-mobile-artige Herabwürdigungen, wie sie in ihrer systematischen Bösartigkeit wahrscheinlich nur einer teutonischen Perfidie entspringen können.
    Den Fuchs, so die Hetzmeute, haben wir ja schon geschafft, der Mittermeier ist auch schon reif, und diesem Koch werden wir auch noch das Handwerk legen.
    Wie, die sind wirklich gekränkt? na das wollten wir natürlich nicht, höhöhö, in unserem Betrieb sind wir doch in der Anti-Mobbing-Ringelreihengruppe aktiv, nein, für so was hätten wir doch nur Verachtung übrig.


  5. „Bar kulinarischen Wissens“ das sagt, ausweislich seiner „Beiträge“ der Richtige.
    Wem Sie nach dem Munde reden, sind tatsächlich nicht die Kommentatoren, aber das war auch nie behauptet worden.
    Wenn Sie schon nicht nachvollziehen können, dass und wie sehr dieses Blog leider inhaltlich heruntergekommen ist mit der Zeit und immer mehr Selbstdarstellungs- als interessantes Köcheblog (ja, das war es mal) wurde, sollten Sie doch besser schweigen.

 

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