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Rote Bete und Möhren – auf dem Grill geschmort

 

Ein gemüslicher Ausklang der »Born to grill« Session. REZEPTOR packt noch mal die geschmacklich vielumstrittenen rote Bete auf den Grill und bleibt dabei: Unterschätzt aber empfehlenswert, vor allem in Harmonie mit den geschmorten Möhren.
Für 2 Veggimites
4 ungekochte rote Beten
Thymian wie immer am besten frisch
4 Zehen Knoblauch
Balsamico
ca. 10 möglichst kleine Möhren
1 Hand voll Petersilie
Butter
Salz, Pfeffer, Zucker

Bevor in die neue Staffel gestartet wird und und der Herbst unsere Grills zum Einmotten in den Keller zwingt, ein letztes Grillgericht für diesen »Deutschland – ein Sommermärchen«-Sommer: Die roten Beten waschen, den Strunk abschneiden und die Dinger vierteln. Jeweils ca. 40cm Alufolie abreißen, mit der glänzenden Seite nach unten hinlegen. Jeweils die Viertel von einer Bete auf die Folie legen, 2 ganze, geschälte Knoblauchzehen dazu, eine gesunde Prise Salz und Pfeffer drauf und noch ca. ½ TL Thymian drüberstreuen. Jetzt schon mal die Alufolie am Rand nach oben wölben und noch einen Schuss Balsamico-Essig (ca. 3-4 EL) über die ganze Sache schütten und dann zu einem Säckchen verpacken.

Die Karotten müssen, wenn Bio-Qualität nicht unbedingt geschält werden, man kann man sie einfach ordentlich abschrubben, sonst eben schälen. Sie werden halbiert und in ca. 5 cm lange Stücke geschnitten. Mit der Alufolie wie bei den Beten verfahren, die Möhren drauflegen, einen Stich Butter, Salz, Pfeffer und eine Prise Zucker (Honig geht auch) drüberstreuen. Die Petersilie auf beide Säckchen verteilen und alles verschließen. Die Beten zuerst auf den Grill stellen, die brauchen so 30-40 min, dann sind sie schön weich und mit dem Balsamico zusammen äußerst lecker. Die Möhren brauchen etwa 20 Minuten. Zusammen mit Brot servieren, am Ende die Soße aus der Folie tunken! Geheimtipp: Knoblauchzehen nicht wegwerfen sondern essen! Kann man auch ungeschält selbst in einer Alufolie mit etwas Salz und Butter schmoren.

Wer das Gemüse doch lieber als Beilage verstanden haben will, kann sich ja eine Lyoner von Alfons Schubeck (REZEPTOR-Kommentar-Schreiber) à la Saarland auf den Grill hauen. Einen Ring davon kaufen, sollte die Haut Naturdarm sein, kann sie dranbleiben, bei Kunststoff auf jeden Fall entfernen! Auf dem Grill knusprig brutzeln und mit einem guten scharfen Senf essen.

2 Kommentare

  1.   lemoncurry

    Wir haben am Sonntag alle Eure Gemüse-Grill-Gerichte getestet. Fazit: Der Kürbis hat gewonnen! Allerdings haben wir ihn ohne Thymian mariniert. Eine schöne Abwechslung zu den ewigen Nürnbergern!

  2.   audrey

    Hallo,
    ich habe Euer Grillrezept ausprobiert, in meinem Blog vorgestellt und verlinkt:

    http://der-kleine-horror-garten.de/?page_id=331

 

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