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Gambas al ajillo e chili

 

Steht immer ganz oben auf der Speisekarte spanischer Tapasbars, und das Zeug zählt auch mit zum Leckersten, was man so in sich reinschaufeln kann.


Pro Person:
100 g große Garnelen in der Schale, roh
1 Zehe Knoblauch
1/2 kleine Chilischote
2 EL Olivenöl
Petersilie
Zitronensaft
Salz

Bei manchen Fischhändlern führt der Weg zu frischen Gambas übers Tiefkühlregal. Aber keine Angst, qualitativ unterscheiden sich frisch oder TK eigentlich nicht. Hauptsache sie sind grau und hoffentlich schon geputzt, also vom Darm entfernt. Sonst mit einem superscharfen Messer hinten am Rücken einen Längsschnitt setzen und das Zeug unter fließendem Wasser rausoperieren.
Bei gefrorener Ware muss man noch ein, zwei Stunden Auftauzeit miteinkalkulieren.
Dann erstmal gut abwaschen und mit einer Küchenrolle wieder abtrocknen, Wasser und heißes Öl… is klar.

Knoblauch in kleine Würfel schneiden, genau wie die Chilischote. Diese aber vorher längs halbieren und alles was nicht rot ist rausschneiden, in den Kernen und im Weißen sitzt bekanntlich die fiese Schärfe. Petersilie waschen, gut abschütteln und auch in kleine Quadrate schneiden.

Das Olivenöl in einer Pfanne sehr heiss werden lassen, und dann das Meeresgetier mit Schale darin zwischen zwei und drei Minuten braten, dabei häufig wenden. Ganz kurz vor Schluss noch den Knoblauch und die Chili dazu, die verbrennen sonst im heissen Öl und werden schwarz.
Alles sofort aus der Pfanne auf einen Teller leeren – vorsicht heiss! – mit Petersilie bestreuen und Zitronensaft beträufeln, grobes Salz drüber und sofort aufessen.

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Weissbrot passt übrigens wunderbar, genauso wie Prosecco. Zum Beispiel den Val Monte Prosecco di Conegliano aus der ZEIT Campus Weinedition.

5 Kommentare

  1.   Pia

    Gabas al ajillo e chili… Gabas? Gabas??
    oder: Gambas!?! ;-)))

  2.   Dave

    Leckeres Rezept, jetzt hab ich aber Hunger.

  3.   laxx

    Das heisst „Gambas al ajillo y chile“

    Im Spanischen heisst:

    y = und

    chile = Chili

  4.   FraterNox

    Ein lecker Rezept, Daumen hoch!

    Allerdings ist es ein weitverbreiteter Irrglaube, die Schärfe der Chillies sei in den Kernen, denn die ist hauptsächlich im Fruchtfleisch der Schote.
    Wenn mans nicht scharf mag, sollte man vielleicht auf Chillies lieber verzichten.

  5.   Martin

    Richtig, die schärfe ist nicht in den Kernen, aber auch nicht im Fruchtfleisch. Die Schärfe, also das Capsaicin, befindet sich in den weissen Streben im inneren der Chili. Um eine Chili milder zu machen müssen also die weissen Wände entfernt werden.

 

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