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Waffeln nach Art der Grossmutter von Paul Bocuse

 

REZEPTOR fordert: Arbeit für alle! Konsequenterweise auch für das Waffeleisen, dem vielleicht vernachlässigsten Elektrogerät der Studentenküche.


für Auguste und Remy:
125 g Mehl
180 ml Milch
60 ml Sahne
20 g Butter
2 Eier
3 EL Zucker
Rum
Salz
Backpulver
Puderzucker
noch mehr Butter
Waffeleisen
Elektrorührgerät

In einer Rührschüssel 125 g Mehl, 3 EL Zucker, eine Prise Salz und einen TL Backpulver gut vermischen. 180 ml Milch, 60 ml Sahne und einen Schuss Rum rein leeren und dann die Eier trennen. Die Eigelbe können gleich mit in die Schüssel, und ein Eiklar in ein hohes Rührgefäß geben. Das andere Eiklar entweder gleich wegschmeissen oder irgendwie für was Anderes aufbewahren.

Die Teigzutaten gut und ausgiebig verrühren, ein Elektroquirl kann da eine gute Hilfe sein. Wer aber Oma Bocuse nacheifern möchte und den Waffeln noch eine Extraportion Liebe mitgeben will, darf auch mit dem Schneebesen arbeiten.

Dann 20 g Butter in einem kleinen Topf oder der Mikrowelle schmelzen und mit zum Teig geben, das Eiklar mit dem (sauber abgewaschenen und abgetrockneten) Eletroquirl sehr steif schlagen und vorsichtig aber bestimmt unter den Teig heben.

Das Waffeleisen in die Steckdose stöpseln und vorheizen.
Wenn es heiß ist (siehe Anleitung) die Ausbuchtungen mit etwas Butter einpinseln und eine Suppenkelle voll Teig in das Gerät leeren. Deckel druff und nach einer kurzen Wartezeit hat man im besten Fall eine goldbraune, innen weiche und aussen knusprige Waffel. Bitte mit Teigmenge, Temperatur und Pinselbuttermenge experimentieren um irgendwann eine perfekte Waffel zu produzieren.

Mit Puderzucker bestreuen und sofort verzehren.

Bitte unten in der Kommentarfunktion mögliche Beilagen diskutieren. Ich fang mal mit eiskalter Schlagsahne an, so richtig eklig aus der Sprühdose.

8 Kommentare

  1.   Lena

    Apfelmus mit Zimt!
    Heiße Kirschen!
    Vanillesoße!!

    übrigens: Ich finde es äußerst umständlich, die Rührquirle des Elektroquirls abzuspülen, bevor man das Eiweiß schlägt.
    Ist doch viel einfaher andersrum: EInfach zuallererst Eiweiß steif schlagen, ab in den Kühlschrank, und dann den Teig rühren. Spart Wasser und Zeit 😉

  2.   Jenny

    Die Pfälzer essen süße Waffeln auch zu Kartoffelsuppe – Unglaublich aber auch unglaublich lecker.

  3.   Skinner

    ‚EISSE ‚IMBEEREN,TELLERWÄSCHER!

  4.   Astrid

    geschmolzene Schokolade 🙂

  5.   F

    Jetzt für Weihnachten: selbstgemachtes Zimtparfait

  6.   ch

    > Kommentar von F — ***2. November*** 2008 @ 10:47
    >
    > Jetzt für Weihnachten:

    „Jetzt für Weihnachten“ – Geht’s?

  7.   Klugscheißer!!!

    He, ihr seid Schummler!!! Laut Originalrezept müssten es ca. 180ml Sahne sein und 60ml Milch; außerdem nicht 20g Butter, sondern ca. 75. Dafür ist (noch) weniger Zucker drin. Mann Mann Mann, da werden die Rezepte auf Grund sozialer Erwünschtheit entfettet 😉 Zugegeben, die „alten“ Rezepte sind oftmals schon sehr fetthaltig, man muss ja nicht überall ein Kilo Butter reindonnern. Aber ab und zu mal ne fette Sonntagswaffel… mhhhhhhh… isst man ja nicht alle Tage. Die Diät-Staffel ist doch erst im nächsten Frühjahr dran. Ich geh mal Waffeln backen…

  8.   Komm_Tar

    Schlagsahne + Preisselbeeren + (ggf.) Dröpcken Likör

 

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