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Crème Brulée

 

Diese legendäre Süßspeise kauft man ja mittlerweile bequem im fettfreien Kühlregal – REZEPTOR zeigt die Machs-Dir-selbst Variante

Für Christian und Carsten:
200 ml Sahne
2 Eigelb
1/2 Vanilleschote
30  g feinster Zucker
1 TL brauner Zucker
Schweißbrenner

Erstmal den Ofen auf 150 Grad Oberunterhitze vorheizen. Dann einen Becher Sahne in einen kleinen Topf schütten und ihn auf Mediumhitze hochfahren. Die Vanilleschote längs halbieren und aus einer Hälfte mit einem kleinen Messer das Vanillemark rauskratzen. Zusammen mit der Schote und der Hälte des feinen Zuckers in die Sahne geben, alles kurz aufkochen und dann auf Minimaltemperatur ziehen lassen.

Zwei Eier trennen, die Eigelbe in eine Schüssel geben, die Eiklare für was anderes parken oder wegschmeissen. Den Rest des Zuckers zu den Gelben schütten und mit einem Schneebesen zu einer hellgelben, schäumenden Masse verarbeiten. Bis dahin muss man so zirka drei Minuten rühren …

Die Vanillesahne vom Herd nehmen, kurz abkühlen lassen und dann nach und nach unter ständigem Rühren in die Eizuckermasse leeren. Nicht zu schnell arbeiten, sonst gerinnt das Eigelb in der heißen Sahne. Vanilleschote wegschmeissen.

Zwei kleine feuerfeste Crème-Brulée-Förmchen in einen Topf stellen und diesen mit kochendem Wasser füllen, so dass die Förmchen bis zur Hälfte drinstehen. Dann die Eier-Sahne-Masse auf beide Dinger verteilen und für 45 Minuten in den Ofen schieben. Optimalerweise sind die Crèmes dann oben fest aber innen noch wackelig-halbflüssig.
Rausnehmen und auf Zimmertemperatur abkühlen lassen, man kann sie auch mit Frischhaltefolie versiegelt eine Nacht im Kühlschrank parken.

Kurz vorm Servieren eine dünne Schicht (einen TL?) braunen Zucker auf jedes Förmchen streuen und mit dem Brenner vorsichtig karamellisieren. Vorsichtig bedeutet erstmal von zehn bis fünfzehn Zentimetern aus arbeiten, sonst können einige Stellen verbrennen, bis alles flüssig ist, aber den Dreh bekommt man schnell raus.

Eine Minute abkühlen lassen und dann servieren.

7 Kommentare


  1. Jungs, Eure Creme Brulee ist aber ein bißchen zu dunkel geworden! 😉

    Grüße,
    Martin

  2.   REZEPThORsten

    Dabei hab ich das Bild in Photoshop schon extrem bearbeitet 😉

  3.   MoMo Hannover

    … wenn Ihr auch mit dem Schweßbrenner darangeht !

    Eine Lötlampe ist hier der Tipp des Tages.

  4.   Uwe

    Mir schmeckt die Creme am besten wenn sie einige Stunden im Kühlen verbracht hat. Frische Creme Brule schmeckt oft stark nach Ei, der geht mit der Zeit verloren.

    Gut dass Ihr 45 Minuten angegeben habt, in fast allen Rezepten stehen 30 und die Zeit reicht bei mir nie. Am besten wie beschrieben die Oberfläche beobachten bzw. tasten, das hat bei mir auch immer funktioniert ohne Rührei zu produzieren.

  5.   Crèmione Brüllione

    Also, das war zwar schon mal gesagt worden, ich glaube bei der Broccoli-Suppe, aber wann ist der Nschtisch-Teil vorbei und ihr verarbeitet wieder tote Tiere, das wäre echt mal schön!

  6.   jojo

    FLEIIIIIIIIIIIIISCH!!!!

  7.   Michael

    Bei mir steht unter der Creme gerne Wasser, was nicht sehr lecker aussieht und schmeckt, wie kann man so was wohl vermeiden?

 

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