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Lammrücken auf Mangold und marinierter Roter Beete

 

Wer einen Gemüsegarten betreibt, hat gerade viel mit Roter Beete und Mangold zu tun. Zusammen mit einem leckeren Lammfilet lässt sich daraus ein herrlich leichtes und leicht zu bereitendes Sommergericht kreieren.

2 Lammfilets
2-3 große Blätter Mangold
4-5 frische Rote Beeten
3 Zehen Knoblauch
50ml Weißweinessig
75ml Balsamico
Ein Schuss Weißwein
1-2 getrocknete kleine Chilischoten
Kürbiskerne
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Zuerst muss die Rote Beete gekocht werden, das kann man auch schon einen Tag vorher erledigen. Einfach in einem Topf Salzwasser solange kochen, bis sie weich ist, das dauert je nach Größe zwischen 20 und 40 Minuten. REZEPTOR hatte sogar zwei unterschiedliche Sorten im Garten: die klassische dunkelrote und eine zweite hellrote Sorte. Wenn Sie abgekühlt sind, kann man die Haut ganz leicht abziehen. In Scheiben oder Würfel schneiden und in einer Schüssel parken.

Die Knoblauchzehen in einer mit Olivenöl benetzten Pfanne bei mäßiger Hitze goldgelb rösten und anschließend mit den beiden Essigsorten und einem Schuss trockenen Weißwein ablöschen. Die Hitze hochfahren und die inzwischen klein gehackten oder zermörserten Chilischoten dazugeben und 5 Minuten ein wenig reduzieren. Dann über die Roten Beeten schütten, alles einmal durchmischen, mit Salz abschmecken und mindestens eine halbe Stunde durchziehen lassen.

Den Ofen auf ca. 80 Grad Oberunterhitze vorheizen. Die beiden Lammlachse pfeffern und salzen und in einer Pfanne von beiden Seiten bei hoher Temperatur anbraten, so dass sie eine schöne Röstfarbe erhalten. Aber wirklich nur kurz und knackig anbraten, denn sie sollen jetzt bei niedriger Temperatur im Ofen ganz langsam garziehen. So werden sie am Ende herrlich rosa und saftig bleiben. Ab damit auf einem Teller in den Ofen und den Wecker auf 15 Minuten stellen. Oberunterhitze ist hier die bessere Wahl als Heißluft, da diese das Fleisch durch die Luftzirkulation schneller und stärker austrocknen würde.

In der Zwischenzeit die Mangoldblätter kurz mit kochendem Wasser blanchieren, abtrocknen und jeweils ein Blatt auf einen Teller legen. Auf das Mangoldblatt anschließend die marinierte Rote Beete drapieren. Dann müsste auch schon der Zeitmesser klingeln, die Lammfilets aus dem Ofen holen und jeweils in mehrere Scheiben schneiden. Beim ersten Schnitt schauen, ob es den gewünschten Gargrad erreicht hat. Die Lammstücke auf der Roten Beete hübsch anrichten und zum Schluss noch einige Kürbiskerne (alternativ passen auch Pinienkerne) drüberstreuen. Schmeckt auch lauwarm herrlich, die Säure der marinierten Beeten zusammen mit ihrem erdigen Geschmack, dem Knoblauch und dem charakteristischen Lammgeschmack spielt 1A zusammen.

6 Kommentare


  1. Habe die Chilis weggelassen und die Erdigkeit der Roten Beete mit einer kräftigen Portion gemahlenen Korianders noch etwas unterstrichen. Die als Kern-Ersatz eingewechselten grob gemahlenen Haselnüsse waren mehr als adäquat. Fazit: Sehr lecker und dank eines Viererpäckchens gekochter Roter Beete schnell zubereitet. Danke für die Anregung.

  2.   lupuslazuli

    Sieht lecker aus, wobei das keine Filets sind sondern Lammlachse. Oder, Ihr habt das Ganze auf Espressotassen-Untersetzern serviert.


  3. Sehr geehrter Admiral!

    Übernehmen Sie niemals die Schreibweise von ** Köchen ,denn die meistens beherrschen die Nomenklatur ihrer Branche nicht.
    Rote Beete besser Rote Bete

  4.   Der alte Koch

    Beide Schreibweisen sind möglich, siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Rote_Bete


  5. Sorry, habe versehentlich „Der alte Koch“ als Absender angegeben, tatsächlich hat jedoch „optima21“ geschrieben.


  6. An optima21

    Wikipedia ist nicht für die deutsche Rechtschreibung zuständig.
    Sollte es anders sein,informieren Sie sofort die Bundesregierung und
    die Länder-Schulkonferenz.
    Der Duden ist für die deutsche Rechtschreibung das Maß aller Dinge.
    Vor und nach der Rechtschreibreform war/ist Rote Bete richtig.
    Die meisten Hersteller schreiben es auch richtig auf ihre Konserven.

    Bei Schmant sieht es anders aus. Fast alle Hersteller schreiben auf ihre Becher „Schmand“. Die großen Molkereien befüllen täglich Millionen von Bechern mit dem Aufdruck „Schmand“, obwohl die Schreibweise falsch ist.
    Millionen von Bechern können sich doch nicht irren,oder doch???

 

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