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Simple Gemüse-Pasta mit Pesto

 

Italienische Küche kann so einfach sein, so wenig Zutaten haben und dabei so unglaublich benissimo schmecken …

Für zwei Personen:
200 g Pasta
2 kleine Kartoffeln
100 g grüne Bohnen
1 Bund Basilikum
1 Knoblauchzehe
5 EL Olivenöl
25 g Pecorino
35 g Parmesan
Salz

Einen großen Topf mit sehr salzigem Salzwasser zum kochen bringen. In der Zwischenzeit 100 g grüne Bohnen unter fließendem Wasser abwaschen und wieder trocken schütteln, dann den oberen und unteren Zentimeter von jeder Bohne abschneiden.
Zwei kleine Kartoffeln schälen und in gabelgerechte Stücke schnippeln.

200 g Nudeln ins kochende Wasser schmeissen und al dente kochen; am besten orientiert man sich da grob an der Verpackungsangabe. Acht bis neun Minuten vorm Ende dieser Zeit dürfen die grünen Bohnen mit in den Kochtopf, zirka drei Minuten später die Kartoffeln. So werden alle Pasta, Bohnen und Kartoffelstücke zur selben Zeit fertig. Manchmal machen die Bohnen Probleme und wollen partout nicht weich werden, gott sei dank schwimmen die Dinger und man kann die bequem abfischen und nach dem Nudeln rausnehmen nochmal ne Minute ins Wasser zurück geben.

Solange Pasta, Bohnen und Kartoffeln kochen, machen wir schnell unser Pesto: Ein Bund Basilikum waschen und wieder gut trocken schütteln. Eine Knoblauchzehe (vielleicht auch zwei?) schälen, beides klitzeklein schneiden. Alles mit einer guten Prise Salz als Mahlmittel in einem Mörser sehr fein mörsern, dann zirka fünf EL gutes Olivenöl und 25 g Pecorino und 35 g Parmesan – beides fein gerieben einrühren – abschmecken, fertig. Wer eine Küchenmaschine hat oder einen Mixer sein eigen nennt, kann darin bequem auch alles auf einmal zum Pesto mixen.

Die al dentösen Nudeln, Bohnen und Kartoffeln im noch warmen Kochtopf gut mit dem Pesto mischen. Wer sich etwas Kochwasser aufgehoben hat, kann damit jetzt die Feuchtigkeit steuern, die Angelegenheit sollte jedenfalls nicht allzu trocken sein.

Noch mal auf Salz abschmecken, auf vorgewärmte Teller verteilen und  sofort servieren.

Alle unsere Rezepte von A-Z gibt’s hier.

11 Kommentare

  1.   6bb6

    „Unglaublich benissimo“ ist dann wohl ein „superlativo molto assolutissimo“? Unstglaublich.

  2.   Madame Edith

    Und dann noch dies unstglaubstlichst originellste Überstschrift – da kann ja ja nichtser als nichts mehr schiefstgehen 😉

  3.   Köhler

    Muß man für so ein Rezept eigentlich Koch gelernt haben ?

  4.   Kaguth

    „Unglaublich benissimo“ – keine Frage! Aber der Ehrlichkeit halber sollte auch der Herkunftsregiondank abgestattet werden: dies ist ein typisch ligurisches Gericht.

  5.   Herbert Gutzer

    Nein, für ein Rezept muss man nur lesen gelernt haben! Das Nachkochen desselben erfordert auch noch keine abgeschlossene Ausbildung zum Koch, aber vielleicht ein wenig Fingerspitzengefühl.
    Probieren Sie es doch einfach mal! „Pasta e fagioli“ ist eines der genial einfachen und umwerfend leckeren italienischen (ligurischen) Gerichte, die man sich nicht entgehen lassen sollte!
    Und an alle, die hier eher grammatikalisch als kulinarisch argumentieren: Ihr habt recht, aber nichts begriffen!

  6.   Koehler

    Herr Gutzer, meine Frage war natürlich ironisch gemeint 😉

    Aber Danke für Ihren Hinweis zu Pasta e Fagioli: wird heute gekocht!

  7.   Edith Artois

    Na, dann ist es ja gut, daß wir Gnarzköpfe wie H. Gutzer haben, die uns die Welt erklären …

  8.   Kaguth

    Aber wirklich himmlisch wird es erst mit knackigen Böhnchen frisch aus dem eigenen Garten!

  9.   Tiroler

    Ein echter Italiener würde für dieses Rezept nicht „al dentöse pasta“ verwenden (klingt so ähnlich wie Zahnpasta), sondern bißfest gekochte Nudeln.

  10.   Tiroler

    Wenn man die Nudeln ins kochende Wasser schmeisst, muss man aufpassen, dass man sich nicht mit dem kochendheißen, spritzenden Wasser verbrüht. Aber wenn es für das Rezept notwendig ist, muss man dieses Risiko wohl in Kauf nehmen.

 

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