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Feine Erbsensuppe

 

Mit frischem Gemüse vom Wochenmarkt und viel Kerbel wird aus dem zünftigen Nachkriegs-Eintopf ein zeitgemäßes Sommer-Essen

Für zwei Personen:
1200 g frische Erbsen in der Hülse
6 Frühlingszwiebeln
1 Salatherz (Kopfsalat)
40 g Butter
Kerbel,
Thymian,
Petersilie, alles frisch
Zucker
Salz


Die Erbsen aus ihrer natürlichen Verpackung palen, dann bleiben netto noch zirka 400 g übrig. Sechs Frühlingszwiebeln putzen, also oben eventuelle unschöne Stellen und unten den Bart entfernen, den Rest grob zerkleinern. Aus einem Kopf Kopfsalat das Salatherz operieren.

Diese Zutaten in einen mittelgroßen Topf geben. Eine Tasse kaltes Wasser dazu, genau wie 25 g Butter, zwei Stängel Petersilie, etwas Thymian und ordentlich frischen Kerbel. Alles mit drei Prisen Salz und einem TL Zucker würzen. Dann den Deckel drauf, einmal aufkochen lassen und anschließend bei leiser Hitze etwa 30 Minuten vor sich hin köcheln lassen.

Nach einer halben Stunde ist das Gemüse weich, jetzt kann der Topfinhalt über einer Schüssel komplett durch ein feines Küchensieb passiert werden. Wer eine flotte Lotte oder ähnliches Gerät besitzt, darf sich freuen 🙂

Das Passierte wieder zurück in den Topf leeren und mit Brühe oder Wasser zur gewünschten Konsistenz verdünnen. Noch einmal aufkochen, dann vom Feuer nehmen und 15 g Butter unterrühren. Auf Salz abschmecken und mit viel frischem Kerbel bestreut servieren.

 

Alle unsere Rezepte von A-Z gibt’s hier.

16 Kommentare

  1.   Solide

    Klingt sehr lecker, dabei ehrlich in den Zutaten und mit Pfiff durch den Kerbel – wird nachgekocht.

  2.   Atan

    Argh, Ihr Barbaren, einem Salatbaby das Herz rauszureissen….
    Oh, Pardon, Scherz, falsche Rubrik!
    Nein, ernsthaft: das klingt wirklich nach einer leckeren, leichten und auch schnellen Idee, auch für mal unter der Woche. Wie ich überhaupt das Rezeptor-Blog für seine sehr alltagstauglichen Vorschläge loben möchte.

  3.   mikey

    ohje, nichts zu meckern für gelangweilte vegetarier. da müssen wohl rohveganer ran oder gleich die veg-vögel, die aus prinzip keine ganze pflanze verspeisen. wie die sich nennen habe ich zum glück vergessen.

  4.   Zentrifugal-Tornister

    Wieso machen Sie sich über Leute lustig, die etwas tun, dass Sie einfach nur gut meinen?
    Daran gibt es doch einfach nichts auszusetzen.
    Solche Kommentare finde ich einfach nur unnötig und schade…

  5.   pekka

    Ihr moralisch Verdorbenden!drölf!! Wie könnt ihr bloß den armen Kühen die Milch klauen? Wisst ihr denn nicht was für eine schöne neue Welt ihr damit verhindert??
    Ohne euch würde es keine Kühe mehr geben! Der Klimawandel wäre aufgehalten und alle wären gesund und glücklich!elf!!!

    ups, ich müsste eigentlich noch was zum Thema sagen: klingt super interessant! Vor allem mit dem Babyherzen! Wird auf jeden Fall nachgekocht.


  6. Nichts ist schlimmer als jemand der „es gut gemeint hat“.

    Allerdings ist das Rezept gut – bis auf eins. Wieso muss ich ein Salatherz dahinein tun? Das frage ich, weil ich ansonsten Kopfsalat mehr als Deko bzw. zwischen Brotscheiben mit anderem Zeug sehe…

    Und ist nicht eine halbe Stunde Kochzeit für dieses Gemüse etwas arg lang?

    Kann mir jemand auf die Sprünge helfen?

  7.   Atan

    Frische Erbsen müsste man im Prinzip gar nicht kochen, die schmecken sogar roh sehr lecker. Die Kochzeit hat vor allem was mit der Konsistenz der zu pürierrenden/durchzustreichendenden Suppe zu tun.
    (*undwennichmichnichtvordeneinhundertprozentigensupergourmetsdieniemalnichtsgewöhnlichesessenschämenwürdesprächeichjetztvonmeinerküchenmaschinediemirdabeihilftmitwenigeralsdreißigminutenauszukommen*)

  8.   Lounah

    Ich würde den Kerbel nicht mitkochen. Er verliert beim Kochen sein feines Aroma.


  9. Stimmt, das würde ich auch so machen. Gekochter Krebel schmeckt leicht seifig… besser hinterher rein.

  10.   canticum novum

    Die heißen Frutarier.

 

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