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Himbeer-Cheesecake

 

Dieser Käsekuchen ist fruchtig UND cremig und ist durch den Zwiebackboden auch noch relativ schnell gebacken.

Für zirka 14 Stücke:
400 g Himbeeren, TK
200 g Himbeeren, frisch
600 g Frischkäse
225 g Zwieback
150 g saure Sahne
100 g Zucker
75 g Butter
25 g Puderzucker
4 Eier
1 Limette
1 EL Mehl

400 g tiefgekühlte Himbeeren in eine Pfanne geben, zwei EL Wasser dazu und langsam auf kleiner Flamme erhitzen. 25 g Puderzucker drüber streuen, einmal kurz aufkochen lassen und das Püree dann durch ein Sieb streichen, um alle Himbeerkerne zu entfernen. Das Ergebnis wieder zurück in die Pfanne leeren und immer noch auf kleiner Flamme und unter häufigem Rühren auf etwa die Hälfte einkochen, und dann vollständig abkühlen lassen.

225 g Zwieback – das entspricht ziemlich genau einer Packung eines bekannten Herstellers – in einer Küchenmaschine zu Bröseln verarbeiten. Das geht aber auch ganz einfach mit einem Nudelholz und in einem großen Gefrierbeutel.
75 g Butter auf dem Ofen oder in der Mikrowelle schmelzen und in einer Schüssel mit den Zwiebackbröseln zu einem Teig mischen. Wer’s gerne süß mag, kann hier noch einige EL Zucker dazu geben.
Die Bröselmischung dann in eine Springform oder ähnliches leeren, mit den Fingern eben auf dem Boden verteilen und einen zwei Zentimeter hohen Rand modellieren. Dann alles fest andrücken.

Den Ofen auf 160 Grad Oberunterhitze vorheizen.

600 g Frischkäse, 150 g saure Sahne und 100 g Zucker in einer großen Schüssel mit einem Elektroquirl zu einer homogenen Masse rühren, dann nacheinander – und weiter quirlend – vier Eier dazu geben. Drei EL Mehl drüber sieben und unterrühren.
Die Frischkäsemasse in zwei Drittel / ein Drittel teilen, und in das größere Teil das Himbeerpüree, ins kleinere den Saft einer Limette unterheben.

Jetzt zuerst die Himbeermasse auf den Teigboden leeren, dann vorsichtig die Limettenmischung, damit ein schönes Muster entsteht.
Und ab damit in den heißen Ofen, für 15 Minuten bei 160 Grad.

Danach 200 g frische Himbeeren mit Mehl übersieben und vorsichtig darin wälzen. Den Kuchen aus dem Rohr nehmen und die Früchte darin gerecht versenken. Durch das Mehl sinken sie nicht sofort bis ganz auf den Boden, alter Kuchenbäckertrick.

Den Käsekuchen dann wieder zurück in den Ofen, und zwar jetzt bei 140 Grad ungefähr sechzig Minuten zu Ende backen. Der fertige Kuchen sollte nicht mehr wabbeln.

Dann mit einem spitzen Messer vorsichtig am Rand entlangfahren um den fertigen Kuchen von der Form zu lösen. Den Springformrand vorsichtig öffnen und entfernen, und wenn möglich auf einem Gitter abkühlen lassen.

Am besten schmeckt der Käsekuchen direkt aus dem Kühlschrank.

 
Alle unsere Rezepte von A-Z gibt’s hier.

9 Kommentare

  1.   Helga Koch

    Hallo Thorsten Lange! Das Rezept kommt mir gerade recht. Hört sich gut an. Besonders klasse: Die Diashow dazu. Also, hier gibt’s morgen Himbeer-Cheesecake. Gruß von der „Köchin“.

  2.   KG

    Vielleicht ne blöde Frage:
    Wer schneidet denn einen Kuchen in 14 Stücke? Dann muss ich ja quasi jede Hälfte siebteln. Und muss ich nur 6/7tel der Zutaten nehmen, wenn ich ihn nur in 12 Stücke schneiden will?

    Will sagen: Ich finde die Angabe in Stücken komisch, „für einen Kuchen“ hätte ich sinnvoller gefunden. Aber ich gebe auch zu, dass es wahrscheinlich größere Probleme auf der Welt gibt als mein Anliegen. Ich werd ihn wahrscheinlich trotzdem ausprobieren.

  3.   msch

    14 Stücke, das ist doch ganz einfach:

    Wenn man 12 Stücke macht sind sie zu groß, wenn man 16 macht zu klein. Ich versuche immer meinen Kuchen in 14 Stücke zu teilen, es sei den es ist der heissgeliebte Double-Chocolate-Mud-Cake, davon kann man maximal 1/32stel essen…

  4.   PETA

    Denkt denn niemand an die armen Heidelbeeren?ß?elf!!?

    Aber das Rezept ist ganz große Klasse! Wird am Wochenende ausprobiert und weiterverteilt! Dankeschön!

  5.   Tim

    Ähh kann es sein, dass 225g Brösel und 75g Butter nie im Leben eine teigartige Masse ergeben? Bei mir haut das grad nicht hin…

  6.   Schnenzel

    Ging mir genauso. Ich hab einfach weitergemacht – und bis auf den Boden ist der Kuchen auch wirklich total lecker. Mir gefällt die Variante mit Butterkeks-Bröseln besser.

  7.   annaluise

    Hört sich lecker an! Was ist aber eine gerechte Himbeerversenkung?

  8.   Verena

    Was wird genau unter Frischkäse verstanden? Habe es mit Quark gemacht und das war nicht optimal.

  9.   REZEPThORsten

    Hallo Verena,

    am besten nimmst Du dazu Käse der Doppelrahmstufe wie zum Beispiel Philadelphia.

    Viele Grüße
    von REZEPThORsten

 

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