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Bohneneintopf

 

Diese feine Variante der groben Hausmannskost kann sich nicht nur nach langen Winterspaziergängen sehen lassen. Eventuell sogar als überraschende Vorspeise beim nahenden Weihnachtsmenü?

 

Für drei bis vier Personen:
250 g getrocknete, kleine weiße Bohnen
1 Bund Suppengemüse
100 g roher Speck am Stück
50 g Frühstücksspeck in Scheiben
2 Kartoffeln
1 weiße Zwiebel
1 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
1 Lorbeerblatt
Thymian
Bohnenkraut
Petersilie

250 g weiße, kleine Bohnen über Nacht in einer Schüssel und kaltem Wasser einweichen.
Am nächsten Tag das Einweichwasser wegschütten und die Bohnen in einen großen Topf geben. Dazu kommt ein Bund Suppengrün, geputzt und in sehr grobe Stücke geschnitten (bitte etwas vom Sellerie, Lauch und Karotte für später beiseite legen). Plus 100 g roher Speck am Stück, die ganze weiße geschälte Zwiebel, zwei geschälte Kartoffeln, eine Knoblauchzehe sowie ein Lorbeerblatt und je zwei Zweige Thymian und Bohnenkraut. Man kann die Kräuter zu einem Bouquet Garni – also einem Kräutersträußlein – zusammenbinden, oder es in einen Tee- oder Kaffeefilter packen und mit Küchengarn verschließen, so lässt es sich später wieder einfach entfernen.

Den Suppentopf mit kaltem Wasser auffüllen, und zwar so weit, dass alles gerade bedeckt ist. Alles langsam zum Köcheln bringen und auf kleinster Hitze solange warten, bis die Bohnen gar sind. Das kann je nach Bohnenalter und -sorte zwischen 30 Minuten und zwei Stunden dauern.

Parallel dazu kann man sich schon mal um die Suppeneinlage kümmern: Die geparkten Sellerie, Lauch und Karotten in sehr kleine Würfel schneiden.

Wenn die Bohnen gar sind, wird alles andere wieder aus dem Topf gefischt und entsorgt. Bis auf den Speck, da kommt die Schwarte ab und der Rest kommt klein gewürfelt wieder zu den Bohnen. Auf Salz und Pfeffer abschmecken. Wer mag, kann in homöopathischen Dosen etwas Brühwürfel dazugeben.

Die klein gewürfelte Suppeneinlage noch ein oder zwei Minuten in einer mittelheißen Pfanne und etwas Olivenöl anbraten, bis sie noch gut Biss haben, aber keine Farbe angenommen haben. Alles in die Suppe geben und stattdessen in der ausgewischten Pfanne und etwas neuem Olivenöl noch schnell die Frühstücksspeckscheiben beidseitig kross braten.

Den Eintopf auf tiefe Teller verteilen und mit den Speckscheiben und Petersilie garnieren.

Alle unsere Rezepte von a-z gibt’s hier.

22 Kommentare

  1.   fluegelmutter

    Wieso werden die Kartoffeln mitgekocht und dann wieder rausgefischt? Oder habe ich da etwas falsch verstanden? Oder werden die Kartoffeln der sämigen Konsistent wegen einfach zerkocht?
    Ein anderer Vorschlag (schon gelegentlich erprobt und gelobt): alle „Einlagen“ (Möhren, Sellerie, Lauch, Kartoffeln – in der Reihenfolge nacheinander in den Topf) anbraten. Gerade die Kartoffeln geben doch erst die lecker Maillard-Produkte.

  2.   Michael

    Ich koche das gerade nach und ich frage mich, wo denn eigentlich die rote Zwiebel aus der Zutatenliste bleibt – oder kann ich nur nicht lesen?

 

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