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Schokoladeneis

 

040413

Wer noch keine Eismaschine hat, sollte diesen Sommer eine kaufen: Selbstgemachtes Eis schmeckt genial, ist ohne Zusatzstoffe und man kann undenkbare Sorten damit ausprobieren. Heute aber erstmal Schokolade.

 

Für zwei Personen:
100 g Schokolade (60% Kakaoanteil)
1 ganzes Ei
1 Eigelb
70 g Zucker
130 ml Vollmilch
200 ml kühlschrankkalte Sahne
5 cm Vanilleschote
Prise Salz
1 Eismaschine (wenn möglich)

040413Für den Anfang reicht eine Eismaschine ohne Kompressor, je nach Hersteller kostet sowas um die 50 Euro. Und im bekannten Internetauktionshaus bekommt man fast unbenutzte Geräte schon für weniger als die Hälfte.

Zuallererst 80 Gramm Schokolade mit einem Kochmesser in kleine Stücke hacken und nicht zuviel davon aufessen 😉

Ein ganzes Ei und ein Eigelb in eine Schüssel schlagen, 70 g Zucker dazugeben und mit einem Elektrorührgerät alles zu einer homogenen Masse rühren. Wichtig dabei ist, dass sich der Zucker wirklich komplett auflöst und die Zucker-Ei-Creme fast weiss wird, das dauert erfahrungsgemäss etwa fünf Minuten.

Dann fünf Zentimeter Vanilleschote längs halbieren und das Mark rauskratzen. Mark und Schale mit 130 ml Vollmilch in einem Topf auf kleinster Flamme auf zirka 60 Grad erhitzen, keinesfalls kochen lassen. Bei 60 Grad ist es am reingesteckten Finger schon wirklich sehr heiss, man kann es aber grade noch aushalten.

Die heiße Milch schneebesenrührend und langsam in die Zucker-Ei-Creme leeren. Eine Prise Salz und die gehackte Schokolade dazugeben und alles wieder zurück in den Topf kippen.

Auf kleinster Flamme jetzt immer weiter rühren, die Schokolade löst sich so komplett auf.

Und jetzt gut aufgepasst: Mit höherer Temperatur wird die Masse langsam dickflüssiger, sie darf aber nicht zu heiss werden, sonst flocken die Eier aus.
Wenn man das Gefühl hat, es geht in die kritische Phase, kann man den Topf auch vom Herd ziehen, immer weiterrührend, und sich so weiter vortasten.

Irgendwann hat man das Gefühl „es reicht“, dann werden 200 ml kühlschrankkalte Sahne (ungeschlagen) untergehoben und der Verdickungsprozess gestoppt.
Die fertige Eismasse darf jetzt auf Zimmertemperatur, dann zugedeckt auf Kühlschrankkälte abkühlen. Wer gerne Schokostückchen im Eis hat, hackt die restlichen 20 Gramm auf die gewünschte Größe und hebt sie unter.

Dann alles nach Eismaschinenanleitung zu Speiseeis gefrieren lassen und umgehend aufessen.

Alle unsere Rezepte von a-z gibt’s hier.

7 Kommentare

  1.   REZEPThORsten

    Bevors der erste schreibt: ich weiss, das Schokoladeneis hat optische Parallelen zu Hundehaufen an Minzblatt 🙂

    Aber wie bei allen unseren Rezepten ist das ein authentisches Foto aus der heimischen Küche, ohne Foodstyling oder professionellem Licht, nur mit einer stinknormalen Digicam aus der Hüfte geknipst.

    (Und es gibt so einige Gerichte, die relativ schwierig zu fotografieren sind. Wie zum Beispiel Risotto, das an noch was ganz anderes erinnert …)

    kulinarische Grüße und schönes Wochenende von REZEPThORsten


  2. Klingt gut, wird probiert. Ist ein bißchen wie bei meinem Mousse-au-chocolat-Rezept; da ist Butter und Schokolade auch temperaturkritisch zusammen glattzurühren – am besten mit einem Thermometer kontrollieren, daß 38 °C tunlichst nicht überschritten werden.

    Ist übrigens eine vorzügliche Alternative für Leute ohne Eismaschine:

    6 Eier trennen; die Dotter mit 3 EL Zucker in einer hinreichend großen Schüssel verquirlen (Elektroquirl);
    50 Gramm Butter weich werden lassen und darin 200 Gramm dunkelste Schokolade (nicht unter 70 % Kakao) schmelzen und (siehe oben) glattrühren;
    Schoko-Butter-Masse und ca. 100 ml Crème fraîche mit dem Elektrorührer unter die Zucker-Dotter mischen;
    die sechs Eiweiß mit einer Prise Salz zu sehr steifem Eischnee schlagen und diesen langsam mit einem hölzernen Teiglöffel (mit Loch) in die Schko-Eigelb-Masse mischen;
    darauf achten, möglichst viel Luft einzuarbeiten.
    Folie drauf und ein Stündchen in den Kühlschrank.
    Mjammm


  3. Ich finde die Rezeptor-Bilder nicht schlecht. Sie heben sich wohltuend von mancher Überinszenierung ab. Kleiner Tip am Rande: Vor dem Veröfentlichen einfach mal einen „Automatischen Weißabgleich“ (Gimp!) machen. Das hilft ungemein und macht zum Beispiel das Schokoeisfoto richtig „knackig“.

  4.   Michael

    @#2 Kühlschrank oder Gefrierschrank (kein Scherz)?


  5. @Michael (#4): Kühlschrank – es ist kein Schokoladeneis, sondern Mousse au chocolat. Die soll nicht gefrieren, sondern wolkenduftig sein.


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