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Butternusskürbis-Eintopf mit Schwarzaugenbohnen

 

Eintopf_Butternusskuerbis

Was auf deutsch etwas holprig daherkommt, hört sich im englischen Originalrezept viel besser an: Black-eyed bean und Butternut-Squash-Stew. Schmeckt aber beides lecker 😉

 

Zutaten für 2 bis 3 Personen:

  • 1 kleiner Butternusskürbis
  • 1 Tasse getrocknete Schwarzaugenbohnen
  • 5 Kartoffeln
  • 3 Tomaten
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Chilischote
  • 1 Limette
  • 3 Limettenblätter
  • 1 TL Kreuzkümmel
  • 1 TL Senfsaat
  • 1 TL Koriandersaat
  • 400 ml (Hühner-)brühe
  • etwas Currypaste
  • frischer Koriander
  • Salz

 

Zubereitung:

020913Einen Abend vorm Kochen eine Tasse getrocknete Schwarzaugenbohnen und viel Wasser in eine Schüssel geben und quellen lassen.

Am Kochtag dann einen kleinen Topf mit Wasser aufsetzen und die gequollenen Bohnen leise vor sich hin köcheln lassen. Immer mal wieder probieren, und wenn sie weich sind, abgießen und dann im Sieb abtropfen lassen.

Eine Knoblauchzehe und zwei Zwiebeln häuten und fein würfeln. Je nach Geschmack und Chilischotensorte mehr oder weniger vom roten Fruchtfleisch ebenfalls in kleine Stücke schneiden.
Die fünf Kartoffeln unter fließendem Wasser abbürsten; nicht schälen aber so zerkleinern, dass die Stücke später bequem auf eine Gabel oder in den Mund passen. Drei Limettenblätter erst in ganz dünne Fäden schneiden, und diese dann noch mal fein hacken.

In einem Kochtopf etwas Öl auf mittlere Betriebstemperatur bringen und je einen TL Senf- und Koriandersaat darin erhitzen. Sobald sie anfangen herumzuhüpfen, die feingehackte Zwiebel, Knoblauch und Chilischote dazugeben und leise und ab und zu rührend glasig anschwitzen.

Nach zirka drei Minuten dürfen die Kartoffelstücke dazu, alles wieder umrühren und so lange warten, bis die ersten Knoblauch- oder Zwiebelstückchen hellbraun werden. Dann wird das ganze mit 400 ml Hühnerbrühe abgelöscht, man könnte stattdessen auch 400 ml Wasser und etwas Brühwürfel nehmen.

Dazu kommt noch ein TL gemahlener Kreuzkümmel, die fein gehackten Limettenblätter und etwas von der Currypaste.
Für fünf Minuten vor sich hin köcheln lassen und parallel dazu vom Butternusskürbis erstmal oben den Stängel und unten den Strunk entfernen und den Rest längs halbieren. Mit einem Esslöffel das Kerngehäuse rauskratzen, dann beide Kürbishälften auf die Schnittflächen legen und mit einem scharfen Messer dünn die harte Haut wegschneiden. Vorsicht mit den Fingern! Das Fruchtfleisch dann wieder in gabelgerechte Stücke schneiden und in den Kochtopf geben.

Jetzt noch schnell drei Tomaten waschen, halbieren, entstrunken und sechsteln und nach einer weiteren Viertelstunden mit den weichen Bohnen in den Topf geben. Alles gut umrühren, nach drei Minuten ist alles fertig und kann abgeschmeckt werden: Je nachdem, wie süß der Kürbis ist, muss nun mit Limettensäure dagegen gesteuert werden. Vielleicht fehlt auch noch etwas Salz.

Dann auf tiefe Teller verteilen und mit frischem Koriander bestreut servieren.

Alle unsere Rezepte übersichtlich und von a bis z  gibt’s hinter diesem Link.

9 Kommentare


  1. Jeah, Kürbissuppen
    Gern und in jeder Variation.
    Bei Hülsenfrüchten allerdings greife ich ganz alltagstauglich oft zu Dosenware, das spart den Einweich-Vorlauf und das ewige Geköchel. Beim türkischen Gemüsehändler ums Eck gibts auch die hier sonst nicht so gängigen Sorten.


  2. Hier fehlt das „Suppenküche“ Tag.

  3.   Tiroler

    Ob man die deutsche oder englische Version dieser Gerichte holpriger findet, hängt allein von den jweiligen Sprachkenntissen ab. Ich habe jedenfalls mit den englischen Begriffen meine Schwierigkeiten. Wer Probleme mit der deutschen Sprache hat, kann es sich etwas einfacher machen, indem er die Schwarzaugenbohnen zu den allgemein üblichen Augenbohnen verkürzt. Mir gefällt auch der polnische Ausdruck Wspięga wężowata recht gut, manch anderen Lesern vielleicht weniger. Die Hauptsache ist doch, die Gerichte schmecken.


  4. Rezept klingt wunderbar, allerdings werde ich auf die Currypaste verzichten, da sie sehr mit Pestiziden belastet ist.


  5. Sieht ganz wunderbar aus. Aber mit Gemüse- statt Hühnerbrühe wird es sicherlich genauso lecker.

  6.   Marisa

    Das Rezept hört sich zunächstmal sehr lecker an. Warum ich hier aber die potentiell solaninhaltige Kartoffelschale essen soll erschließt sich mir nicht ganz, gerade für kleinere Kinder sind Kartoffelschalen schädlich. Das Wasser (d.h. in diesem Fall also die ganze Suppe!) in dem Kartoffeln mit Schale gekocht wurden, sollte man nie verzehren, da Solanin ins Kochwasser übergeht. (siehe beispielsweise: http://www.was-wir-essen.de/abisz/kartoffel_verbraucherschutz_solanin.php)

    Auch passt es IMHO ganz und gar nicht zu einem so saisonalen Rezept frische Tomaten vorzuschreiben. Wo kommen die im Herbst bitte her? Also lieber gut gereifte Sommertomaten aus der Dose als plastikrote Treibhaus-Exemplare. Frisch ist nicht automtisch gleich gut, es hat schon einen Grund warum Tomasten schon so lange eingedost werden!

  7.   Tiroler

    Der Solaningehalt von Kartoffeln schwankt ganz erheblich. Meist genügt es aber, grüne Stellen, sofern vorhanden, wegzuschneiden. Wer ganz sicher gehen will, schält die Kartoffeln. Übrigens: meine frischen Tomaten kommen derzeit aus meinem Garten. Jetzt im Herbst sind sie besonders schmackhaft. Wenn es keine frischen Tomaten mehr gibt, werde ich auch Dosentomaten nehmen müssen.


  8. Kürbissuppen sind auch bei uns in der Familie gern gesehen und schneller alle wie zuberietet. Daher perfektes Rezept, danke.


  9. @Maiglöckchen: Etwas aus dem Netz aufgeschnappt und die Quelle nicht mehr richtig im Kopf?

    Es gibt überhaupt keinen Grund, explizit Currypaste zu meiden!

    Greenpeace hat trockene Gewürze und Kräuter allgemein getestet, darunter auch Gewürzmischungen, wozu auch Currypasten zählen. Die Belastung bei traditionellen Gewürzen aus unbekannter Quelle war ALLGEMEIN häufig hoch. Nur dass es bei Gewürzmischungen keine Grenzwerte gibt, was aber die absolute Belastung nicht höher macht.

    Die Konsequenz ist nicht, darauf zu verzichten (sonst wäre das Essen ernsthaft fad), sondern die Konsequenz ist, auf die Quelle seiner Gewürze zu achten!

    Dabei spielt keine Rolle, ob Mischung oder nicht. Wobei ich die üblicherweise aus ganz anderen Gründen selbst mache: Sie schmecken einfach besser, weil geröstet. Ein wunderbares Vergnügen für graue Herbsttage, der Duft, der durch die Wohnung strömt, bläst allen Unbill weg. Im Kühlschrank / Schraubglas hält so was dann auch ein paar Wochen. Hierzu passen würde zum Beispiel Madras Curry http://goccus.com/rezept.php?id=1013

 

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