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Spaghetti mit gerösteter Tomatensoße

 

Spaghetti_Tomatensoße_Rezept

Diese sehr simple Soße wird im Ofen gekocht, und die Dosentomaten bekommen durch das Rösten ein noch intensiveres, tiefes Aroma. Überraschend lecker und perfekt für die beginnende kalte Jahreszeit.

 

Für zwei Personen:
250 g Spaghetti
1 Dose ganze Tomaten (400g)
30 g Butter
1-2 Knoblauchzehen
1 Sardellenfilet
1 getrocknete Chilischote
Parmesan
Salz
Pfeffer

011113Den Ofen auf 200 Grad Oberunterhitze vorheizen. Die Tomatendose öffnen und den Inhalt in eine Auflaufform geben und die Tomaten mit den Händen grob zerquetschen. (Vorsicht, es spritzt!)
Eine oder zwei Knoblauchzehen schälen und durch eine Knoblauchpresse zum Tomatenmatsch befördern. Ein Sardellenfilet klein schneiden, eine Chilischote entkernen, zerbröseln und beides in die Auflaufform geben. Genau wie 30 g Butter in kleinen Stücken, dann alles umrühren und für zirka 30 Minuten in den heißen Ofen schieben, mittlere Schiene. Dazwischen ein oder zwei mal erneut umrühren.

Nach einer halben Stunde ist die Soße fertig. Zirka zehn Minuten vorher einen großen Topf Salzwasser aufsetzen und 250 g Spaghetti beinahe bissfest garen. Dann tropfnass in die Soße hieven und mit eher mehr als weniger Nudelkochwasser bis zur gewünschten Liquidität aussteuern.

Eine Minute so ziehen lassen und dann mit frisch geriebenem Parmesan bestreut servieren, Petersilie passt auch gut.

Alle unsere Rezepte übersichtlich und von a bis z finden Sie hinter diesem Link.

30 Kommentare

  1.   Jens Arne Männig

    Wenn das mit der Liquidität nur so einfach wäre! War hier nicht eher Viskosität gemeint?

  2.   hans-werner rust

    totalerquatsch,so ein stromverbrauch, besser frische tomate etwas roesten,
    ebenso die chili und dann die sosse zubereiten, bon appetit,
    hansito

  3.   Horst Precht

    @hansito

    Abgesehen davon, dass mir Ewigkleinschreiber und Kilowattzähler nicht nur beim Kochen ein Graus sind, weis der Kenner, dass eine sonnengereifte und frisch eingedoste San Marzano Tomate geschmacklich alles schlägt, was hierzulande an „frischen Tomaten“ angeboten wird.
    Weiterhin gibt das Rösten im Ofen weitaus mehr Aromen frei, als in der Pfanne oder im Bräter.


  4. Die hier verwendete Auflaufform sieht schon fast wie ein Backblech aus.
    Da dürfte auch der gewünschte „Rösteffekt“ eintreten, weil die Soße flach ausgebreitet wird.
    Wer das gleiche Spiel mit einer kleineren, hochwandigen Auflaufform versucht, der wird damit nicht so glücklich werden, denn er kocht die Soße im Ofen eher nur statt sie zu rösten. Auch ist der Verdampfungseffekt bei realtiv kleiner Öberfläche schlechter, sprich die Soße bleibt dünner.


  5. Klingt großartig. Das Abendbrot ist gerettet 😀

  6.   REZEPThORsten

    Lieber Simulator,

    ja, stimmt, ich hab statt einer Auflaufform ein kleines Backblech verwendet.

    Leider verbrannte die Soße nach einer halben Stunde schon am Rand,
    und deswegen dachte ich, eine große Auflaufform wäre besser geeignet. Am besten einfach mal ausprobieren …

    Wenn man allerdings für mehrere kocht, ist ein großes Backblech bestimmt die bessere Wahl.

    Viele Grüße
    von REZEPThORsten


  7. Es hat zwar nichts mit Rösten zu tun, da hat der REZEPThORsten eine klein Schwäche in Sachen Garverfahren, aber das Rezept ist nicht schlecht.

  8.   Sauzahn

    250 Gramm Nudeln pro Nase.
    Das passt nach dem Brennholz hacken.

    Ansonsten: Einfach. Gut.

  9.   Francis Lesage

    Das Rezept ist doch ausdrücklich für zwei Personen, da sind 250 g nicht zuviel?

  10.   simulator

    @ Stulle (Nr. 7)
    Das beschriebene Tun kann man durchaus Rösten nennen.
    http://www.lebensmittellexikon.de/r0000560.php

    Das wird besonders klar werden, wenn Sie es etwas zu lange betreiben.

 

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