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Lauch-Quiche mit Speck

 

Lauchquiche_Rezept

Auf den knusprigen Mürbeteig kommt es an: Nur so entsteht die schöne Kombination mit der cremigen Auflage. Und dann noch die salzigen Speckstückchen dazwischen …


Für zwei bis drei Personen:
1 dicke Stange Lauch
100 g geräucherter Bauchspeck
100 g Emmentaler
4 Eier
250 g Mehl
120 g kalte Butter
100 ml Crème Double
Salz
Pfeffer
Muskatnuss
Estragon

030114Um einen gelungenen Mürbeteig zu bekommen, sollten alle Teig-Zutaten so kalt wie möglich sein. Zu viel an Bewegung mag er nicht und er braucht genügend Zeit zum Entspannen. Nur dann hat er eine feine, krümelige Struktur und zerbröselt beim Essen im Mund.

250 g Mehl, zwei Prisen Salz und 125 g kalte Butter in kleinen Würfelchen in eine Schüssel geben und mit den Fingerspitzen alles gut zusammen kneten, bis eine Konsistenz entsteht, die man vom Kuchenbröselmachen kennt. In diesem ersten Schritt muss man noch nicht auf zu viel hin-und-her aufpassen, erst wenn gleich die Flüssigkeit mit dazu kommt: 50 ml kaltes Wasser und ein kaltes Eigelb drüber sprenkeln. (Das Eiklar bitte für später aufbewahren.)

Anfangs alles mit einem Messer durchhacken, später mit beiden Händen daraus einen homogenen Teig zusammen schieben.
Eine Teigkugel formen und auf Frischhaltefolie mit einem Nudelholz auf Quicheformgröße ausrollen.
Mit beiden Händen unter die Folie fahren und den Teigfladen in die Quicheform stürzen und in den Rand drücken. Sollte etwas Teig über den Rand stehen ist das nicht verkehrt, der zieht sich in der Ofenhitze sowieso noch leicht zusammen. Den Teig inklusive Form und Frischhaltefolie zirka eine halbe Stunde in den Kühlschrank und dort wortwörtlich entspannen lassen.

In der Zwischenzeit die Lauchstange unten entstrunken und oben unschöne Stellen vom Dunkelgrün wegschneiden. Dann das obere Drittel zwei mal längs durchschneiden und unter fließendem Wasser auswaschen. Dann wieder trockenschütteln und in ein Zentimeter breite (Viertel-)Ringe schneiden.
Etwas Salzwasser zum kochen bringen und den Lauch darin fünf Minuten fast gar kochen, dann abgießen und mit kaltem Wasser abschrecken.

Parallel dazu den Ofen auf 180 Grad Oberunterhitze vorheizen. Dann 100 g geräucherten Bauchspeck in nicht zu kleine Würfel schneiden und in einer Pfanne mit einem TL Öl auf mittelheiße Betriebstemperatur bringen. Ab und zu mal umrühren, bis das Fett langsam ausgebraten und der Speck schön braun ist. Dann vom Feuer nehmen und abkühlen lassen.

Den entspannten Teig aus dem Kühlschrank nehmen und mit einer Gabel ein paar mal einstechen. Mit Backpapier belegen und darauf eine Hand voll getrocknete Linsen, Erbsen oder Bohnen legen, die sollen verhindern, dass der Teig sich in der Ofenhitze wölbt. Den beschwerten Teig für zehn Minuten auf mittlerer Schiene blind backen, dann rausnehmen, die Linsen und das Backpapier entfernen und den Quicheboden mit etwas vom übergebliebenen Eiweiß einpinseln. Und anschließend noch mal für zehn Minuten in den Ofen.

In einer Schüssel drei Eier und 100 g Crème Double mit einer Gabel verrühren und mutig mit Pfeffer und Muskatnuss und normal mit Salz würzen.
Den abgetropften Lauch und die Speckwürfel dann auf dem vorgebackenen Teig ausbreiten, mit etwas Estragon bestreuen und die Ei-Sahne-Mischung drüber verteilen.
Die Quiche wieder in den Ofen schieben, und zwar im unteren Bereich für ungefähr eine halbe Stunde bei 180 bis 200 Grad.

Dann auf lauwarm abkühlen lassen und mit schwerem Rotwein servieren.

 

Alle unsere Rezepte schön übersichtlich und von a bis z gibt’s hinter diesem Link.

11 Kommentare


  1. Kuchenbrösel? –

    Hach, du schöiner Schmatterling,
    zu welcher Blüte fliegste hin?
    Gehste wieder Honig suchen?
    Derheem ist doch noch Kuchenbröselku … – Quatsch: Streuselkuchen!

  2.   simulator

    Es langweilt und es belustigt längst nicht mehr, wie der Oberlehrer Bienlein stets Worte moniert, die er nicht kennt oder nicht mag. Um ein aktuelles Bienlein-Zitat dafür zu verwenden:
    „… soviel zu den armseligen Trollen, denen nichts zum Thema, wohl aber was zu ihrem rachitischen Ego einfällt …“


  3. Der beste Troll im ganzen Land,
    das ist und bleibt der Simulant …

  4.   John

    Come on, Bienlein, get a life.

  5.   Valerie

    Und der Emmentaler ist für die Füchs?


  6. Lieber – pardon, aber wie schon Oscar Wilde wußte, ist die einzige Weise, einer Versuchung zu begegnen, ihr nachzugeben … – „Simulant“, wäre es wirklich zuviel verlangt, Sie zu bitten, Ihren völlig irrationalen Beißreflex Kommentatoren gegenüber, deren Beiträge Sie nicht mögen mögen, etwas unter Kontrolle zu bekommen? So ein – es ist nunmal eins … – Getrolle bringt doch weder Sie noch das Forum ein My weiter.
    Zumal die Bienleinsche Reaktion auf den Kuchenbrösel-Nonsens tatsächlich etwas Lorioteskes hat; wenn Ihnen das entgeht, liegt das an Ihnen; nicht an Bienlein, dessen Professor-Status Sie so zwanghaft in Frage stellen zu müssen zur Schau stellen, daß Ihnen wirklich anempfohlen sei, Ihr Taschengeld so lange zu sparen, bis es für den Erwerb des einen oder anderen „Tintin“*)-Bandes reicht, und Sie ihre diesbezügliche gravierende Bildungslücken schließen können.

    *) „Tintin“ läuft hierzulande unter dem Titel „Tim und Struppi“.


  7. @Valerie: Reiben und in die „Ei-Sahne-Mischung“ rührend integrieren …
    Der Thorsten hat wahrscheinlich den Emmentaler seiner Katze gegeben und eine handvoll viel besser passenden Gruyères dreingemischt 😉

  8.   Grau

    Die Professoren und Admiräle mit den geliehenen alter egos haben hier wohl eine Glaubensgemeinschaft, die die höhere Wertigkeit Ihres off topics Geschreibes betrifft?
    Da entsteht kein Schaden, wenn solche Gestalten mal deutlich angesprochen werden, zumal der Bienlein sich ja echt nicht zu schade ist, Beiträge zu monieren, die nichts zum Thema beitragen, nur um sich dann penetrant wieder, wieder und wieder über das wording zu ergehen.
    Schade, dass die ungefragten Namenspaten sich nicht wehren können.

  9.   REZEPThORsten

    Ich freu mich klicktechnisch natürlich über jeden Beitrag oder jede noch so thematisch unsinnige Diskussion, aber besonders lustig wird es, wenn man anhand der IP-Adressen (die ich als Admin natürlich sehen kann) bemerkt, wer da mit mehreren Userprofilen mit wem bzw sich selbst „diskutiert“ 😉

    trollige Grüße von REZEPThORsten


  10. Ach, RezepthorsteNSA, warum tun Sie sich das an, in die Clique der kleinstgeistigen ZEIT-online-Zensoren eingereiht zu werden? Hätten Sie doch gar nicht nötig gehabt. Fröhliches Kuchenbröselbröseln …

 

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