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Rechtsrockkonzert in Finowfurt abgebrochen

 

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Das Rechtsrockkonzert in Finowfurt wurde am Samstagabend gegen 21 Uhr vorzeitig abgebrochen. Mehrere Konzertbesucher hatten zuvor den Hitlergruß gezeigt.

Von Tagesspiegel-Autor Timo Kather

Eigentlich sollte das Rechtsrockkonzert, das der brandenburgische Parteichef von „Die Rechte“, Klaus Mann, auf seinem Grundstück veranstaltet hatte, bis 22 Uhr gehen. „Nachdem im Verlauf des Abends mehrere Besucher des Konzerts den Hitlergruß gezeigt hatten, haben wir uns zum Abbruch entschlossen“, so Peter Salender, Sprecher der Polizeidirektion Ost in Brandenburg.

Die Entscheidung sei dem Veranstalter mitgeteilt worden, dieser habe die Musik abgestellt und den Abbruch des Konzerts über die Lautsprecheranlage verkündet. Die rund 550 Neonazis auf dem Gelände seien friedlich in ihre Autos gestiegen und hätten den Heimweg angetreten. „Deutlich vor 22 Uhr hatten alle Gäste das Gelände verlassen“, sagte Salender. Zu Auseinandersetzungen zwischen Neonazis und Polizisten sei es glücklicherweise nicht gekommen.

1 Kommentar


  1. Gut ist auch.

    Rhetorische Frage: Hätten nicht Antifaschisten zum Stören und Verhindern des Konzerts aufgerufen und wären anwesend gewesen, hätte die Polizei dann die „deutschen Grüße“ bemerkt?

 

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