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Karlsruhe: Polizeigewalt bei Protesten gegen Pegida-Aufmarsch

 
Von Polizeibeamten verletzter Gegendemonstrant | © Christian Martischius
Von Polizeibeamten verletzter Gegendemonstrant © Christian Martischius

Am 03.03.2015 nahmen in Karlsruhe rund 200 Pegida-Anhänger an einem „Spaziergang“ der islamfeindlichen Gruppierung teil. Wie schon in der Vorwoche waren wieder zahlreiche Neonazis, Hooligans und Mitglieder von NPD und AfD unter ihnen. Dem Aufruf eines breiten Bündnisses zu lautstarken Gegenprotesten waren mehr als 500 Menschen gefolgt. Im Laufe des Abends kam es mehrmals zu Konfrontationen zwischen Pegida-Anhängern und Gegendemonstranten. Bei dem Versuch, die beiden Lager zu trennen, ging die Polizei stellenweise mit unverhältnismäßiger Gewalt vor. So verlor ein Gegendemonstrant zum Beispiel mehrere Zähne und wurde noch während der Erstbehandlung durch Demo-Sanitäter übermäßig brutal von der Polizei festgenommen. Dabei wurde der Sanitäter zur Seite gestoßen und später verhaftet. Auch ein Pressevertreter wurde trotz eindeutiger Kennzeichnung durch den Faustschlag eines Polizeibeamten im Gesicht leicht verletzt.

 

12 Kommentare

  1.   Red Panda

    Ich war bisher auf allen bis auf einer Anti-KARGIDA-Kundgebung. Es ist festzustellen, dass die Veranstalter zwar Lippenbekenntnisse gegen Gewalt abgeben, bei der Auswahl von Zeitpunkt und Ort ihrer Kundgebung (nur einen Häuserblock von der KARGIDA-Veranstaltung entfernt und eine halbe Stunde vorher) einer Eskalation eher Vorschub leisten, als diese zu verhindern. Zudem gibt es im Umfeld der Nokargida-Bewegung Personen (z.B. den Grünen-Politiker und Initiator Jörg Rupp), die in Rede- und Textbeiträgen immer wieder ein Verbot der KARGIDA-Demos fordern. Einen halben Kilometer Luftlinie vom Bundesverfassungsgericht entfernt ungehindert Verstöße gegen den Artikel 8 Grundgesetz zu fordern ist in meinen Augen genauso daneben wie angeblich auf der anderen Seite gezeigte Hitlergrüße. Außerdem liefern solche Forderungen dem gewaltbereiten Arm der Antifa die moralische Rechtfertigung für die dann fast zwangsläufig folgenden Ausschreitungen.

  2.   joka

    @Gohlki: ich möchte dich dringendst bitten deine Erlebnisse an zuständiger Stelle zu melden und auch sonst irgendwie öffentlich zu machen. Es ist ekelhaft und jagt mir mehr als Gruselschauer über den Rücken das bestätigt zu hören wovon man ohnehin schon weiss, oder es in verminderter Art vermutete und erlebte. Immer schon gab es Schilderungen ,so weit ich mich erinnern kann, zu Schulzeiten schon, über das agressive Gewaltzelebrieren, natürlich besonders gegen links, des Amtes welches das Volk dieses Landes eigentlich beschützen soll. Mehrmals schon war ich in Situationen in welchen ich mich durch die Polizei massiv bedroht und in Gefahr sah.Diese Schilderungen über Demos gegen rechts kenne ich ebenfalls seit mehr als 15 Jahren.bitte wehrt euch! Geht an die Öffentlichkeit, blogs, Zeitungen.Das kann und darf nicht sein.Was hört man hier in Karlsruhe? Massive gewaltbereitschaft und -Ausübung bis hin zu Misshandlungen,gegen Asylanten.blos ein Gerücht?Die Stimmung des wonneproppernen Alllgemeinbürgers ist auch, wie ich Arbeitsplatz feststellen musste, wie es scheint dem asylsuchenden fremden Pack nicht sonderlich wohlgesonnen .Die jungen Studentinnen scheinen um ihre Privilegiertheit zu zittern, sich zwei mal im Jahr ein neues Smartphone aneignen zu können.Bei vielen Menschen gibt es kein Verantwortungsgefühl, oder Bewusstsein über die Zusammenhänge. Die vergoldete Made im Speck wird immer fetter, der schwarze Wurm immer dünner und der Deutsche immer dümmer , sozusagen 😉 im Ernst: bitte werdet weiter öffentlich. Nazis gibts so weit ich denken kann im Heimatverein ,Aufklärung der kleinen ist von nöten.

 

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