Heute kommt das neue Design

Liebe Leserinnen und Leser von ZEIT ONLINE,

Sie haben es vielleicht schon gehört, ZEIT ONLINE baut heute seine Website komplett um und wird in einem neuen, deutlich breiteren Design erscheinen. Im Lauf des heutigen Vormittages werden wir die Community-Funktionen für mehrere Stunden abschalten müssen, anschließend werden wir die neue Site veröffentlichen und dann auch die neuen Community-Funktionen aktivieren. Sämtliche Artikel, Videos, Leserkommentare und Leserartikel werden selbstverständlich auch im neuen Design wieder auffindbar sein.

Wie bei jedem Relaunch werden im Lauf der Umbauarbeiten immer wieder einzelne Bereiche von ZEIT ONLINE vorübergehend unerreichbar sein. Wir werden uns bemühen, diesen Umzug so schnell und reibungslos wie möglich durchzuführen und freuen uns schon jetzt darauf, Sie gegen Mittag auf der neuen Site begrüßen zu dürfen. Wir werden Sie auch in unserem Twitterfeed über den Verlauf der Umbauarbeiten informieren. Hier schon einmal eine Vorschau auf die neue Homepage.

Mit herzlichem Gruß, Wolfgang Blau

Vorschau auf unsere neue Homepage
Vorschau auf unsere neue Homepage
 

Stellenausschreibung

Wir suchen eine neue Kollegin oder einen neuen Kollegen für unsere Online-Redaktion in Berlin. Hier der Text der offiziellen Ausschreibung:

ZEIT ONLINE ist eines der führenden deutschen Online-Angebote für Nachrichten und Analysen aus Politik, Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft und Sport. Für unsere Redaktion in Berlin suchen wir – zunächst befristet auf 2 Jahre – eine

Ressort-Leiterin oder einen Ressort-Leiter Wirtschaft

Ihre Aufgabe
Sie leiten ein Team von Redakteuren, die die Ressorts Wirtschaft, Karriere und Auto betreuen. Zu Ihren Aufgaben gehören die Themenplanung, das Schreiben und Redigieren von Texten sowie die Entwicklung neuer journalistischer Formate in Text, Bild und Video.

Ihr Profil
Sie bringen ein abgeschlossenes Hochschulstudium, Fremdsprachenkenntnisse sowie mehrjährige Erfahrung in einer Online-Nachrichtenredaktion mit. Sie betrachten das Internet nicht nur als Medienplattform, sondern haben großes Interesse an der Frage, wie das Netz die Wirtschaft verändert. Stichwörter wie „disruptive innovation“, „social entrepreneurship“ und „Green New Deal“ sind Ihnen bestens vertraut. Sie haben den Ehrgeiz, Wirtschaft verständlich zu machen, Nachrichten nicht ohne Einordnung zu präsentieren
und auch komplexe Sachverhalte so anschaulich wie möglich darzustellen. Wir erwarten von Ihnen eine außergewöhnlich hohe sprachliche Stilsicherheit und einen sicheren Instinkt für originelle Themen. Sie sollten auch unter Zeitdruck ein kommunikationsstarker, freundlicher Teamplayer sein und Spaß an der Arbeit haben.

Ihre Bewerbung
Wenn Sie diese Aufgabe reizt und Sie eine hohe Identifikation mit dem Online-Journalismus mitbringen, freuen wir uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung unter Angabe des frühestmöglichen Eintrittstermins und Ihrer Gehaltsvorstellungen.

ZEIT Digital GmbH
Personal & Recht
Julia Böge
karriere@zeit-digital.de

Hier auch noch die Ausschreibung als pdf-Dokument zum (legalen 🙂 Download

 

twitter.com/zeitonline ist das Original

Nachdem wir im Frühjahr noch die Kopie unserer Website durch ATTAC bestaunen konnten, gibt es nun einen weiteren Nachbau im Netz:

Die Redaktion von ZEIT ONLINE twittert schon seit einiger Zeit unter der Adresse www.twitter.com/zeitonline und hat dort über 7800 Follower. Ein uns unbekannter Twitter-User fand den weißen Hintergrund unserer Twitter-Seite aber nicht ansprechend genug oder würde vielleicht gerne andere Tweets von ZEIT ONLINE sehen, wir wissen es nicht. Jedenfalls registrierte er oder sie den ähnlich lautenden User-Namen @ZEIT_ONLINE, gestaltete ein Hintergrundbild, das unsere Website darstellen soll, und veröffentlicht nun mehrmals täglich Links zu unseren Geschichten, gibt Kommentare in unserem Namen ab und veranstaltet Umfragen in unserem Namen.

Wir freuen uns natürlich über jeden Link und darüber, beachtet, gelesen, diskutiert, angesprochen und „gefollowed“ zu werden.

Was aber nicht geht: Wir können es nicht erlauben, dass eine uns unbekannte Person vorgibt, im Namen von ZEIT ONLINE zu sprechen, und unser Markenzeichen verwendet. Eine journalistische Marke und ihre Glaubwürdigkeit sind kein Spielzeug.

Wir haben versucht, den Betreiber des Fake-Accounts @ZEIT_ONLINE via Direct Message zu kontaktieren, da er auch einen unserer eigenen Accounts als Follower abonniert hat und eine Direct Message damit technisch möglich sein sollte. Die Direct Message wurde aber als unzustellbar zurückgewiesen. Wir haben deshalb den Betreiber des Fake-Accounts @ZEIT_ONLINE heute in einem öffentlichen Tweet aufgefordert, den Account einzustellen. Wir haben keine Reaktion erhalten, seither hat der Betreiber aber weitere Einträge und Meinungsumfragen unter unserem Namen veröffentlicht.

Natürlich haben wir auch Twitter Inc. kontaktiert, sind aber nicht die Einzigen, die dort über Twitter-Kopien ihrer selbst Bericht erstatten. Es kann also durchaus noch eine Weile dauern, bis Twitter Inc. diesen Fall bearbeiten kann. Dies ändert jedoch nichts an der Rechtslage.

An die Betreiber des Fake-Accounts twitter.com/ZEIT_ONLINE:
Wir legen Ihnen nahe, sich umgehend mit der Geschäftsführung der ZEIT ONLINE GmbH in Verbindung zu setzen und sich mit uns zu einigen. Es wäre sehr schade, hier den üblichen Rechtsweg beschreiten zu müssen, der ab einem gewissen Punkt dann unausweichlich und sehr teuer wird. Sie erreichen uns via Direct Message oder über die E-Mail-Adressen und Telefonnummern, die Sie hier im Impressum finden.

Unseren Leserinnen und Lesern empfehlen wir indessen das bewährte Original: twitter.com/zeitonline

Viele Grüße,

Wolfgang Blau, Chefredakteur ZEIT ONLINE

 

Attac kopiert ZEIT ONLINE und DIE ZEIT

Die globalisierungskritische Organisation Attac hat eine täuschend ähnliche Kopie von ZEIT ONLINE und DIE ZEIT erstellt, um auf sich aufmerksam zu machen. An diesem Wochenende will Attac 150.000 Exemplare der gefälschten Wochenzeitung in deutschen Städten verteilen. Am Montag wird das Plagiat auch der Zeitung „taz“ beiliegen. Die vermeintliche Kopie unserer Website finden Sie hier:

http://www.die-zeit.net (Der Server scheint gelegentlich überlastet zu sein und ist evt. nicht erreichbar)

Die beiden Chefredaktionen und Geschäftsführungen von ZEIT ONLINE und DIE ZEIT wussten nichts von dieser Aktion, wir sind aber beeindruckt von der Qualität der Kopien. Mein Kollege Giovanni di Lorenzo, Chefredakteur der Printausgabe, sagte: „Fälschungen der ZEIT können wir natürlich nicht gutheißen, zumal nicht in dieser hohen Qualität. Am meisten staune ich aber über den großen Aufwand, den man sich hier geleistet hat.  Schön, dass es wenigstens Attac in der Krise noch gut geht.“

Ähnliche Aktionen gab es bereits in den USA. Im November letzten Jahres erstellte die Gruppe THE YES MEN eine Kopie des dortigen Leitmediums, der New York Times. Auf der gefälschten Website kritisierte die Gruppe unter anderem die regierungsfreundliche Berichterstattung der Times über den Irak-Krieg. Schon im Sommer 2006 hatte die Organisation Greenpeace die Website des Computerherstellers Apple detailgetreu nachgebaut und dann mit eigenen Inhalten gefüllt. Auf dieser Website kritisierte Greenpeace die vielen umweltschädlichen Materialien, die für die Herstellung der Apple-Produkte verwendet werden.

Die Themen, die Attac in den gefälschten Kopien von ZEIT ONLINE und DIE ZEIT anspricht, sind Themen, mit denen auch wir uns intensiv beschäftigen. Bereits im April 2004 berichtete DIE ZEIT über das gefährliche Geschäftsgebaren der beiden amerikanischen Hypothekenbanken Fannie Mae und Freddie Mac und warnte fortan regelmäßig vor einem Kollaps des amerikanischen Immobilienbooms.

Den Leserinnen und Lesern der Attac-Aktion empfehlen wir auch unsere Schwerpunktseiten zur Finanzkrise und zur Zukunft der
Auto-Branche, die Sie hier finden können:

Schwerpunktseite FINANZKRISE

Schwerpunktseite AUTOKRISE

Wir hoffen, dass die globale Finanzkrise zum Entstehen einer nachhaltig orientierten, umweltfreundlicheren Marktwirtschaft führen kann und haben diesem Thema eine fortlaufende Artikelserie mit dem Titel „The New Green Deal“ gewidmet. Falls Sie uns dafür weitere Autoren oder Themenaspekte empfehlen möchten, freuen wir uns wie immer über Ihre Anregungen und Ideen.

Herzlich,

Wolfgang Blau

 

ZEIT ONLINE baut aus

Für unsere Redaktionsteams in Hamburg und Berlin suchen wir Verstärkung.

Am Standort Berlin suchen wir für ab sofort:

1 Leiter(in) für das Ressort Wirtschaft
1 Leiter(in) für das Ressort Kultur
1 Leiter(in) für das Ressort Digital
1 Redakteur(in) für internationale Politik
1 Redakteur(in) für das Ressort Karriere
1 verantwortliche(n) Redakteur(in) für die Abteilung Video
1 verantwortliche(n) Redakteur(in) für die Abteilung Grafik

Am Standort Hamburg suchen wir für ab sofort:

1 Redakteur(in) für das Ressort Wissen
1 Entwicklungsredakteur(in)

Alle detaillierten Stellenausschreibungen finden Sie in diesem PDF-Dokument zum Download.

Falls Sie sich via E-Mail bewerben möchten, schicken Sie Ihre Bewerbung bitte nur an: karriere@zeit-digital.de

 

Audio-Fotostrecke aus Bangladesch

Unsere Korrespondentin in Los Angeles, Silke Tittel, war schon mehrfach für die Europäische Union als Wahlbeobachterin im Einsatz – zuletzt in Bangladesch. Neben ihrer Arbeit als EU-Beobachterin konnte Silke Tittel auch das alltägliche Leben in Bangladesch fotografieren, einem Land, das trotz aller Widrigkeiten allmählich zur Demokratie zurückkehrt. Ihre faszinierenden Bilder – alle übrigens mit einer einfachen Point-and-Shoot-Kamera aufgenommen – haben wir als Soundslides-Galerie mit Tonspur produziert. Im Audio berichtet Silke Tittel in eigenen Worten von ihren Eindrücken als Wahlbeobachterin in Bangladesch. Empfehlenswert: Die Präsentation im Vollbild-Modus anschauen.

http://www.zeit.de/online/2009/05/bangladesh

Ein Nachsatz: So sehr Bilder und Audio zusammenpassen und eine ganz eigene Erzählweise ermöglichen – würden wir nur auf die Zahl der Seitenaufrufe bei ZEIT ONLINE achten, dürften wir derartige Audio-Fotostrecken niemals produzieren. Im Gegensatz zu den sonst üblichen Klickstrecken löst eine solche Audio-Fotostrecke nur einen einzigen zählbaren Seitenaufruf aus. Es wird also höchste Zeit, dass die Reichweite deutscher Online-Medien primär an der Zahl der monatlich erreichten Menschen, der Zahl ihrer Besuche (Visits) und an ihrer Verweildauer auf einer Site gemessen wird. Das bloße Starren auf die Zahl der monatlichen Page Impressions sollte eigentlich längst der Vergangenheit angehören.

 

Neue Kollegen

Liebe Leserinnen und Leser,

nach langer Zeit endlich wieder ein Lebenszeichen hier im Blog, verbunden mit dem Versprechen, uns nun wieder deutlich öfter zu Wort zu melden.

In den letzten Monaten haben wir hier bei ZEIT ONLINE viele interne Abläufe verändert, damit wir Sie bald noch umfangreicher über das Tagesgeschehen informieren können. Dazu gehört zum Beispiel die Einrichtung eines Newsrooms, in dem der Chef vom Dienst, die aktuelle Bildredakteurin, ein Korrektor, ein Videoredakteur, unser Community-Redakteur und ein Nachrichtenredakteur auf Zuruf und damit noch deutlich schneller zusammenarbeiten können als bisher. Gleichzeitig arbeiten wir auch an der technischen Infrastruktur der Website, um ZEIT ONLINE noch lesefreundlicher für Sie zu gestalten.

In den letzten Monaten sind auch mehrere neue Kolleginnen und Kollegen an Bord gekommen, die ich Ihnen ganz kurz vorstellen möchte:

Kirsten Haake ist seit November unsere neue Chefin vom Dienst. Frau Haake ist eine sehr versierte Online-Journalistin. Sie war unter anderem bereits Redaktionsleiterin bei ftd.de.

Fabian Mohr ist seit Oktober für die weitere Entwicklung der Website und neue Multimedia-Formate verantwortlich. Herr Mohr war unter anderem schon für Focus Online, ZDF.de und BR-Online als CvD, Reporter und Entwicklungsredakteur tätig. Seine Online-Projekte wurden unter anderem mit einem Grimme-Online-Award ausgezeichnet.

Christoph Dowe ist seit August unser neuer Geschäftsführender Redakteur und stellvertretender Chefredakteur. Er war zuvor Geschäftsführer von politik-digital.de in Berlin und ist ein ausgewiesener Experte für das Thema “Digitale Demokratie”.

In den nächsten Monaten werden wir die Redaktion von ZEIT ONLINE noch weiter verstärken und freuen uns schon jetzt auf die neuen Kolleginnen und Kollegen.

Mit herzlichem Gruß,

Ihr Wolfgang Blau

 

ZDF und ZEIT ONLINE starten umfangreiche Video-Kooperation

Liebe Leserinnen und Leser,

wir freuen uns sehr, Ihnen ab heute das ZDF-Nachrichtenformat „ZDF 100-Sekunden“ präsentieren zu können. Damit können Sie sich bei uns in Zukunft noch schneller einen Überblick über die Nachrichtenlage verschaffen. Wir werden uns bemühen, die Videos auch bald in unser Mobilangebot einzubinden.

Herzlich,

Wolfgang Blau

Hier der Text unserer Pressemitteilung:

Hamburg, 23. Juni 2008: ZEIT ONLINE wird auf seiner Website www.zeit.de ab heute das ZDF-Nachrichtenformat „ZDF 100-Sekunden“ präsentieren. Darüber hinaus wird ZEIT ONLINE weitere Videobeiträge des ZDF auf seiner Site anbieten. Bei allen Beiträgen handelt es sich um Inhalte, die das ZDF bereits für seinen eigenen Redaktionsbetrieb produziert hat.

Die Auswahl der Beiträge liegt bei ZEIT ONLINE. Die journalistische und redaktionelle Unabhängigkeit von ZDF und ZEIT ONLINE bleiben in vollem Umfang gewährt. ZEIT ONLINE liefert selbst keine Inhalte an die Online-Auftritte des ZDF. Für seine Videoinhalte berechnet das ZDF marktübliche Preise. Den Nutzern von ZEIT ONLINE werden die Inhalte kostenlos zugänglich gemacht.

„Die stundenaktuelle und internationale Videoberichterstattung ist für ZEIT ONLINE von großer Bedeutung“, sagte der Chefredakteur von ZEIT ONLINE, Wolfgang Blau. „Wir haben uns deshalb viel Zeit genommen, um die verschiedenen privaten und öffentlich-rechtlichen Kooperationsangebote zu evaluieren. Die konstant hohe Qualität des ZDF hat uns überzeugt“, so Blau weiter.

„Mit ZEIT ONLINE haben wir die Garantie, dass die ZDF-Videobeiträge im besten journalistischen Kontext stehen”, so ZDF-Chefredakteur Nikolaus Brender. „Die Kooperation von ZEIT ONLINE und ZDF nützt vor allem jungen Menschen, die qualitätsgeprägte Informationen in Bild und Text auf allen Plattformen suchen. Das ist ein gutes Ergebnis der ruhig und sachorientiert geführten Vertragsverhandlungen beider Häuser.”

Die Lizenzierung der Beiträge erfolgt über die ZDF-Tochter ZDF-Enterprises. Die Laufzeit des Vertrags beträgt zwei Jahre.

„ZEIT ONLINE und ZDF passen wunderbar zusammen – es sind zwei Marken, die für höchste Qualität stehen. Die Kooperation ist ein wichtiger Schritt für den weiteren Ausbau von ZEIT ONLINE und eine große Bereicherung für unser Angebot an Bewegtbildern“, sagte der Geschäftsführer der ZEIT, Dr. Rainer Esser.