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Sonntagsessen (46)

 

 

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                                                                                                                                                       (c) Elizabeth Minett


Models und Kochen? Nach der Dekade von Heroinschick und Hungerhaken beinahe unvorstellbar. Aber nachdem wir in unserem Heft am 1. April mit der Fotostrecke von Hudley Hudson hinter die Kulissen von Model-Wgs gesehen haben, wollen wir uns nun ansehen, wie ein Blog haut culture und Appetit vereinbart. Das New Yorker Model Elizabeth Minett zeigt auf ihrem Blog hautappetit, dass sich Essen und Mode nicht ausschließen müssen: Minett hat hautappetit vor fünf Jahren mit dem Ziel begonnen, die besten Desserts der Welt zu entdecken und nachzumachen, um zu zeigen, wie schön es sein kann, beim Essen kräftig zuzulangen: auch bei Süßem und Fettigem. 

2 Kommentare

  1.   Zeitleserin

    Es ist immer wieder erstaunlich, dass gerade die dürrsten unter den schlanken Models, magerer als skinny, sich mit Blogs über Essen (siehe Minett), Kochbüchern und Linien selbstgebackener Kekse (siehe Karlie Kloss) in die Medien bringen. Das ganze ist ja gerade noch als positiver Dienst an der Gesellschaft zu verstehen, da diese zumindest irgendwas davon hat (neue Rezeptideen, Inspiration, Cookies als Geschenk, etc.). Nur noch idiotisch wird es dagegen, wenn man sich das Gebaren von jemandem wie Cara Delevingne oder Bonnie Strange anschaut, beide ebenfalls mit anorektischen Körperdimensionen, die dann fröhlich ständig Bilder von Burgern, Pommes, Pizza, Nutella und sonstigen hochkalorischen Nahrungsmitteln auf allen Social Media Kanälen verbreiten – natürlich ohne dass man sie das jemals essen sähe. Selbst wenn sie dann doch mal etwas davon in der Öffentlichkeit essen, sitzt ja niemand die folgenden 5 Stunden ununterbrochen neben ihnen und verböte ihnen einen Toilettengang. Dass solche Mädchen propagieren, sie hätten keine Essstörung, könnten alles essen was sie wollten und würden sich ja schon anstrengen aber einfach nicht zunehmen, ist ein Hohn am Rest der Gesellschaft auf der einen Seite, an allen, die wirklich eine Essstörung haben und exakt all diese Verhaltensmuster nur zu gut kennen auf der anderen Seite.
    Es gibt in der Tat Menschen, die weniger schnell Gewicht ansetzen als andere, aber selbst bei denen ist es am Ende des Tages eine reine Kalkulation von Kalorien, die sie zu sich nehmen und denjenigen, die sie wieder verbrennen.
    Gleichzeitig sind nicht nur Anorexie oder Bulimie Essstörungen sondern weist auch ein Essverhalten, bei dem sich nur von Nutella und Fast Food ernährt wird, gestörte Züge auf.
    Ich bin selbst sehr, sehr schlank und weiß, dass man eben darauf achten muss, was man ist und da sind alle obigen Kalorienbomben nicht mal nur hin und wieder erlaubt.
    „Nothing tastes as good as skinny feels“, wusste schon Kate Moss.

  2.   -

    […] Zeit Magazin Germany […]

 

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