Chefredaktion

Die aktuelle ZEIT ab sofort auch immer auf ZEIT ONLINE

"Z+": Die gedruckte ZEIT im Internet

Liebe Leserinnen und Leser,

ab heute werden Sie eine kleine Veränderung unserer Homepage bemerken: Manche Beiträge sind neuerdings mit dem Symbol "Z+" gekennzeichnet. Dahinter steht eine große Veränderung für uns, und, so hoffen wir, eine erfreuliche Neuerung für Sie.

Ab sofort finden Sie alle Inhalte der gedruckten ZEIT am Tag des Erscheinens bereits auf ZEIT ONLINE.
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Maria Exner

Wir nennen es Arbeit

Neues Magazin: Wir nennen es "Arbeit"
Das Team hinter Arbeit: Juliane Frisse, Maria Exner (Chefredaktion), Wlada Kolosowa, Leonie Seifert (verantwortlich) und Luisa Jacobs (v.l.n.r.)

Mitten in unserem Newsroom steht eine Pinnwand, an der sich jeden Morgen Kollegen versammeln, um darauf bunte Kärtchen hin- und herzuschieben. Unsere Entwicklungsredaktion plant auf diese sehr analoge Weise die nächsten digitalen Features von ZEIT ONLINE: die neue Push-Funktion, die neuen Podcasts, unser neues Magazin Arbeit, das heute startet. Weiter"Wir nennen es Arbeit"

 
Jochen Wegner

Sie hören von uns: ZEIT ONLINE startet Podcasts

Manchmal brauchen wir etwas länger. Podcasts gibt es seit mehr als einem Jahrzehnt, heute startet ZEIT ONLINE mit den ersten regelmäßigen Hörformaten aus eigener Herstellung. Die aktuelle Audio-Renaissance, die neue Plattformen wie Amazon Echo und Google Home zusätzlich beflügeln, hat auch uns inspiriert: In den kommenden Monaten experimentieren wir mit einer ganzen Reihe neuer Audio-Inhalte. Zum Start geht es um Nachrichten, Sex und Arbeit. Weiter"Sie hören von uns: ZEIT ONLINE startet Podcasts"

 
Maria Exner

Welcher Beruf passt zu mir?

Bei ZEIT Campus ONLINE berichten wir täglich über Themen, die junge Menschen in der Lebensphase zwischen Abitur und Jobeinstieg beschäftigen. Und mit dem Online-Angebot zur Studienorientierung helfen wir jährlich rund 250.000 von ihnen bei der Studienwahl. Aber was kommt nach dem Studium? Diese Frage stellen sich viele Studierende, Absolventen und Young Professionals.

Hier knüpfen wir an und starten BOA, das Online-Berufsorientierungsportal auf ZEIT CAMPUS ONLINE. BOA richtet sich an all jene, die einen Beruf suchen, der wirklich zu ihnen passt. Denn es sind die individuellen Fähigkeiten und die Persönlichkeit, die darüber entscheiden, ob der Job eine Beziehung ist, in der beide Partner glücklich sind.

Diesen Persönlichkeitsmerkmalen geht der BOA-Berufstest auf den Grund. Durch das Beantworten von 72 Fragen erfahren die Nutzerinnen und Nutzer mehr über die eigene Berufspersönlichkeit, aufgeschlüsselt in die Dimensionen Motivation, soziale Interaktion und Arbeitsstil. Das Ergebnis soll ihnen dabei helfen, eigene Stärken zu erkennen, mit denen sie sich später auf reale Stellenanzeigen bewerben können.

Den BOA Test haben wir in Zusammenarbeit mit Cyquest entwickelt, einem Beratungsunternehmen, dass auf Eignungsdiagnostik spezialisiert ist und sowohl die Bewerberseite, als auch die Sicht von Unternehmen und Recruitern kennt. Cyquest war als unser Partner bereits an der Entwicklung des Studium-Interessentests beteiligt.

Damit Unternehmen und Bewerber zusammenfinden, entwickelten wir zudem mit dem Software-Unternehmen Talents Connect einen Matching-Algorithmus. Dieser Algorithmus vergleicht die Bewerbungspersönlichkeiten eines BOA-Nutzers mit den Anforderungen von Stellenausschreibungen. Daraus ergibt sich ein Matchingscore, der anzeigt, wie viel sich Unternehmen und Nutzerinnen und Nutzer von einer gemeinsamen Zukunft versprechen können.

So kann BOA allen Berufseinsteigern Möglichkeiten und Branchen aufzeigen, die sie sonst vielleicht außer Acht gelassen hätten. Auf Wunsch können Nutzerinnen und Nutzer ihr Profil auch für Recruiter freigeben und sich von Unternehmen direkt kontaktieren lassen.

Weil BOA etwas völlig Neues ist, interessiert uns die Meinung unserer Nutzerinnen und Nutzer sehr. Das gilt nicht nur für Absolventen, sondern für alle Interessierte, die gern mehr über ihre Stärken erfahren möchten. Zum Berufstest geht es hier entlang. Feedback nehmen wir gern unter boa@zeit.de entgegen.

 
Christian Fuchs

Wie die AfD gezielt Lügen verbreitet

In wenigen Wochen wird die Alternative für Deutschland (AfD) wahrscheinlich erstmals in den Bundestag einziehen. Ein Beispiel zeigt nun, wie die Partei heute schon Fakten fälscht. Die ZEIT hatte berichtet, wie sich gewählte Abgeordnete der AfD in den vergangenen Jahren als Teilnehmer an Pseudo-Wahlbeobachtungen für die Außenpolitik von Putins Russland einspannen lassen. Organisiert werden die Reisen in Gebiete der ehemaligen Sowjetunion auch vom Deutschen Zentrum für Eurasische Studien e.V. Der Verein, der sich selbst als Think Tank sieht, wurde erst 2016 gegründet. Unter den sieben Gründern war auch Mateusz Piskorski, ein polnischer Politiker.

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Philip Faigle und Christian Bangel

Wahlprognosen

Wir wären uns gerne nicht so sicher

Die Experten der neuen ZEIT-ONLINE-Serie (von links nach rechts): Gerd Bosbach, Esra Kücük, Hans-Hermann Langguth, Jutta Allmendinger, Philipp Gassert

Wahlentscheidungen haben uns in letzter Zeit öfter überrascht. Dass sich die Briten aus Europa herauswählen würden, hatten auch führende britische Experten nicht erwartet. Dass der neue US-Präsident Donald Trump heißen wird, wollten auch herausragende US-Analysten bis zuletzt nicht glauben. Auch das Ergebnis der Präsidentenwahl in Frankreich hatten Kenner lange nicht für denkbar gehalten.

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Philip Faigle und Christian Bangel

Warum wir Sie fragen, wie es Ihnen heute geht

Warum wir Sie ab sofort fragen, wie es Ihnen heute geht
Das Eingabefeld von "Wie geht es Ihnen heute"

Neuerdings finden Sie eine einfache Frage auf unserer Homepage: "Wie geht es Ihnen heute?"

Die Antwortmöglichkeiten sind ebenso einfach: Gut oder schlecht. Wenn Sie antworten, können Sie noch mit einem beliebigen Adjektiv ihren Gemütszustand präzisieren: tatkräftig, entspannt, müde, hungrig ... Weiter"Warum wir Sie fragen, wie es Ihnen heute geht"

 
Philip Faigle und Christian Bangel

ZEIT ONLINE macht Lokaljournalismus: Warum wir „Überland“ starten

Die sieben "Überland"-Reporter (im Uhrzeigersinn): Sophie Rohrmeier, Christian Parth, Doreen Reinhard, Gabriel Kords, Benjamin Piel, Daniel Gräber, Martin Debes
Die sieben "Überland"-Reporter (im Uhrzeigersinn): Sophie Rohrmeier, Christian Parth, Doreen Reinhard, Gabriel Kords, Benjamin Piel, Daniel Gräber, Martin Debes

Die meisten Deutschen leben nicht in Millionenstädten, sondern in kleinen und mittelgroßen Städten wie Unna, Wismar, Bretten. Dort nehmen sie die Informationen auf, die ihre Sicht auf die Dinge beeinflussen, dort diskutieren sie mit Freunden oder Kollegen. Die vielen kleinen Orte machen Deutschland zu dem, was es ist.

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Jochen Wegner

Why We Are Launching #D17

Have we learned anything? Twice last year, we went to bed hoping that the world of the receding 20th century might survive. And each time, we woke up the next morning in the 21st century: The United Kingdom was no longer part of the European Union and Donald Trump was president of the U.S.

We learned that journalists can lose a sense for how half of an entire country sees the world. That entire societies can forget how to talk to each other. That disinformation and propaganda can be successful. We learned that we can't simply continue as before because the world, and Germany as well, is shifting more quickly than at any time since 1989.

That is why ZEIT ONLINE started a new project called #D17 – an expansive section with contributions from the entire newsroom. In the year of parliamentary elections in Germany, the section aims to explain Germany to Germany.

We want to go beyond staring numbly at election forecasts and seek out Germans where they are, in small towns across the country like Bretten, Calw, Oberscheld and Wismar. In several series, we are approaching Germany from many sides in the hopes of finding a new understanding of the country.

-- For our project Heimatreporter (Hometown Reporter), for example, ZEIT and ZEIT ONLINE journalists visit the places where they grew up throughout the year – the places they know best and which have a special place in their hearts. #D17 began in February with a story by our literature editor David Hugendick about the Bremerhaven quarter of Lehe, a somewhat run-down area that has recently begun looking to the future with renewed optimism. Since then, our journalists have filed stories from across the country.

-- For the project Überland (Overland), we are reporting from all regions in Germany, focusing on what is important to the people who live there. We have joined forces for the series with award-winning regional reporters. Überland began in March.

-- We are exploring Germany anew in additional features, photo essays and videos. Keep your eyes open for more – in #D17.

Our data journalists are also interested in finding a perspective of the country that goes beyond election forecasts.

-- "A Divided Country, Part II" will follow up on a reporting project we published in 2015 in conjunction with the 25th anniversary of the fall of the Berlin Wall. This time, we won't be looking for statistics about the persistent differences between Germany's east and west but rather intend to highlight the contrasts between rural and metropolitan areas. Such differences aren't as stark in Germany as they are in the U.S., Britain and France, but they clearly show why we sometimes have a hard time understanding each other. "A Divided Country, Part II" will be launched later this year.

-- We have also begun posting a simple question on our homepage every day: "How are you doing today?" We continually visualize the answers we receive from our 11 million users. We are excited to take a closer look at Germany's state of mind as the elections approach.

Several additional projects seek to hold up the mirror to Germany in a new way – through columns, photo essays and dossiers. In February, for example, we launched our new series Jung und konservativ (Young and Conservative), in which we introduce readers to people like Diana Kinnert, a young woman who is in favor of same-sex marriage and the legalization of cannabis, but who nevertheless identifies as conservative and is considered the future of Germany's Christian Democrats.

We have also learned that it won't be enough to simply report on Germany: We must begin talking to each other again, not just online, but in person – in real places.

-- After the great interest shown last year, our two-day Festival Z2X for people aged 2X (from 20 to 29) will once again take place in Berlin on the first weekend of September.

-- The offshoot conference Z2Xhoch3 took place in Leipzig, Stuttgart and Essen on three successive evenings from April 21 to 23.

-- In a new project, we are going beyond the project of bringing together like-minded 20-something do-gooders, and focusing instead on people with diverse backgrounds and differing opinions on refugees, pensions or education. On June 18, hundreds such discussions will take place concurrently at locations throughout the country.

What else have we learned? That nothing happens as expected. If we wake up one morning and realize that the world has once again fundamentally changed, we will adjust our extensive plans for #D17 accordingly.

Some responses to this unplannable year, though, will remain: explain, calibrate, convene and discuss. Most Germans, we hope, are interested in the lives and views of others. They want to engage in discussion. And that is a fantastic opportunity.