Jochen Wegner

„Übermedien“ über Glashaus

Ein ausführlicher Kommentar im Medien-Blog Übermedien kritisiert, dass hier im Glashaus seit dem Start zu wenige Beiträge erschienen seien, "insgesamt...bloß elf Beiträge in gut 14 Monaten". Das finden wir auch zu wenig - und geloben hiermit Besserung. Dass das Glashaus "fast tot" sei, dementieren wir aber: Die Nachricht vom Tod unseres Transparenzblogs ist, frei nach Mark Twain, eine Übertreibung.

(Der uebermedien-Beitrag ist derzeit nur mit Abonnement lesbar.)

 
Meike Dülffer

Warum wir nicht gendern

Dieser Text erscheint in unserem Glashaus-Blog. Was es damit auf sich hat, erfahren Sie hier.

"Warum gendern Sie nicht? Ihre Nutzer*innen würden sich darüber freuen!"

Nahezu jede Woche erreichen uns solche Bitten von Leserinnen und Lesern. In der Tat nutzt ZEIT ONLINE das Gendersternchen, das Binnen-I und auch den Unterstrich in Substantiven nicht, wenn wir uns auf Männer, Frauen und Menschen anderen Geschlechts beziehen. Auch in unseren Konferenzen ist die Frage, wie wir mit solchen Schreibweisen umgehen, immer wieder Thema. Zuletzt vor einigen Tagen, nachdem der Text einer Autorin erschienen war, die das Gendersternchen bewusst einsetzte.
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Meike Dülffer

Wie wir mit unseren Fehlern umgehen

Dieser Text erscheint in unserem neuen Glashaus-Blog. Was es damit auf sich hat, erfahren Sie hier.

Recherchieren, schreiben, redigieren, korrigieren: Alle Texte bei ZEIT ONLINE durchlaufen diese Stationen. Was wir veröffentlichen, soll richtig sein, verständlich und in korrektem Deutsch geschrieben. Wir geben uns viel Mühe, damit das so ist.

Jeder Beitrag, der auf ZEIT ONLINE erscheint, wird deshalb mindestens von einer zweiten Person gelesen und redigiert. Wichtige Beiträge durchlaufen oft zusätzliche Redigierschleifen. Die meisten Texte wandern schließlich noch ins Korrektorat, das sie erneut auf sprachliche Schlampereien, Rechtschreib- und Grammatikfehler prüft. Weiter"Wie wir mit unseren Fehlern umgehen"

 
Christoph Dowe

Gericht: „Störungsmelder“ ist ein Organ der Presse

Haben unsere Störungsmelder-Blogger die gleichen Auskunftsrechte wie andere Journalisten? Das höchste Verwaltungsgericht in Bayern sagt jetzt: ja. Der Autor Sebastian Lipp bekommt wie gefordert eine Übersicht über laufende Ermittlungs- und Strafverfahren gegen mutmaßliche Rechtsextreme. Das Gericht erkannte an, dass das ZEIT-ONLINE-Neonazi-Watchblog Störungsmelder ein "Organ der Presse" ist, die Blogger damit besondere Auskunftsrechte haben. Weiter"Gericht: „Störungsmelder“ ist ein Organ der Presse"

 
Rieke Havertz

Wie unsere falsche Eilmeldung zum NPD-Urteil zustande kam

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Am Dienstag hat das Bundesverfassungsgericht über den Antrag geurteilt, die NPD in Deutschland zu verbieten. Die Richter haben entschieden, dass die rechtsextremistische Partei nicht verboten wird. Wer ZEIT ONLINE auf Twitter und Facebook folgt oder unsere Eilmeldungen auf sein Smartphone bekommt, bekam um kurz nach 10 Uhr eine falsche Information. "Bundesverfassungsgericht verbietet NPD" stand darin. Das ist ein Fehler, der nicht hätte passieren dürfen und für den wir uns entschuldigen.

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Karsten Polke-Majewski

How Our „What We Know“ Articles Are Produced

This article appears in our new blog "Glass House," in which we provide a transparent look at how we make our journalistic decisions.

Lesen Sie die deutsche Version hier.

The truth is that we often know very little. In the case of significant, developing stories, we initially find ourselves confronted with more questions than answers -- whether it is the attack on the Charlie Hebdo editorial offices or the Bataclan concert hall in Paris, the attack in Nice, the shooting in Munich or, most recently, the attack in Berlin. Weiter"How Our „What We Know“ Articles Are Produced"

 
Karsten Polke-Majewski

Wie unser „Was wir wissen“ entsteht

Dieser Text erscheint in unserem neuen Glashaus-Blog. Was es damit auf sich hat, erfahren Sie hier.

Read the English version here.

Die Wahrheit ist: Wir wissen oft sehr wenig. Bei großen Nachrichtenlagen, die sich gerade erst entwickeln, steht am Anfang meist ein großes Fragezeichen – sei es beim Anschlag auf Charlie Hebdo oder das Bataclan in Paris, beim Anschlag in Nizza, beim Amoklauf in München oder nun beim Anschlag in Berlin.

Wenn man alles mediale Rauschen unterdrückt, das die Ereignisse auf den Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche in Berlin hervorgerufen haben, wenn man alle Spekulation, alles Entsetzen, alle Meinung wegnimmt und nach den puren Fakten fragt, bleibt auch einige Tage nach dem Vorfall nicht viel übrig: Ein Sattelschlepper ist durch die Gasse eines Weihnachtsmarkts gefahren. Zwölf Menschen sind tot, 45 sind teils schwer verletzt. Der Täter ist geflohen. Das ist der Kern dessen, was wir sicher wissen.
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Till Schwarze

Wann ist eine Nachricht für uns eine Nachricht?

Dieser Text erscheint in unserem neuen Glashaus-Blog. Was es damit auf sich hat, erfahren Sie hier.

Tausende Informationen erreichen uns jeden Tag über die Nachrichtenagenturen, über Twitter, Facebook, über unsere Korrespondenten und Reporter, über andere Medien. Diese Informationen kommen zu uns ungefiltert, unsortiert, in einem nie versiegenden Strom: "Donald Trump ernennt Exxon-Chef zum Außenminister", "Syrische Armee richtet Zivilisten hin", "Superheldin Wonder Woman nicht mehr länger UN-Botschafterin", "Fanta-4-Manager findet Musikgeschäft nur halb so glamourös wie gedacht" … Weiter"Wann ist eine Nachricht für uns eine Nachricht?"

 
Markus Horeld

Wann wir die Herkunft eines Tatverdächtigen nennen

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Spätestens seit den Übergriffen in der Silvesternacht von Köln wird diskutiert, ob der Pressekodex, den sich die Medien selbst gegeben haben, noch zeitgemäß ist. Es geht dabei nur um einen kurzen Absatz, die Ziffer 12.1:

"In der Berichterstattung über Straftaten wird die Zugehörigkeit der Verdächtigen oder Täter zu religiösen, ethnischen oder anderen Minderheiten nur dann erwähnt, wenn für das Verständnis des berichteten Vorgangs ein begründbarer Sachbezug besteht." Weiter"Wann wir die Herkunft eines Tatverdächtigen nennen"