Ein Blog über Religion und Politik

Warum die Zensur von South Park wichtig ist

Von 27. April 2010 um 11:02 Uhr

Verschiedene Mitblogger hier haben Unverständnis bekundet für meine häufigen Posts zum Thema. Ich bleibe dabei: Es handelt sich bei der Selbstzensur von Comedy Central, MTV und Apple in Sachen South Park aber nicht um eine "Petitesse".

Oder anders gesagt: Aus vielen solchen Petitessen ergibt sich die Selbstabschaffung der Freiheit. Sehr schön hat das in der New York Times der konservative Kolumnist Ross Douthat erklärt:

In a way, the muzzling of “South Park” is no more disquieting than any other example of Western institutions’ cowering before the threat of Islamist violence. It’s no worse than the German opera house that temporarily suspended performances of Mozart’s opera “Idomeneo” (...). Or Random House’s decision to cancel the publication of a novel about the prophet’s third wife. Or Yale University Press’s refusal to publish the controversial Danish cartoons ... in a book about the Danish cartoon crisis.(...)

But there’s still a sense in which the “South Park” case is particularly illuminating. Not because it tells us anything new about the lines that writers and entertainers suddenly aren’t allowed to cross. But because it’s a reminder that Islam is just about the only place where we draw any lines at all.

Across 14 on-air years, there’s no icon “South Park” hasn’t trampled, no vein of shock-comedy (sexual, scatalogical, blasphemous) it hasn’t mined. (...) Our culture has few taboos that can’t be violated, and our establishment has largely given up on setting standards in the first place.

Except where Islam is concerned. There, the standards are established under threat of violence, and accepted out of a mix of self-preservation and self-loathing.

This is what decadence looks like: a frantic coarseness that “bravely” trashes its own values and traditions, and then knuckles under swiftly to totalitarianism and brute force.

Happily, today’s would-be totalitarians are probably too marginal to take full advantage. This isn’t Weimar Germany, and Islam’s radical fringe is still a fringe, rather than an existential enemy.

For that, we should be grateful. Because if a violent fringe is capable of inspiring so much cowardice and self-censorship, it suggests that there’s enough rot in our institutions that a stronger foe might be able to bring them crashing down.

(Dank an Chajm Guski für den Tip.)

Leser-Kommentare
  1. 1.

    @Jörg Lau

    >>Aus vielen solchen Petitessen ergibt sich die Selbstabschaffung der Freiheit.>>

    Davon kann Seyran Ates ein Lied singen (oder darüber ein Buch schreiben). Sie hat ihre Lesungen aus ihrem Buch „Der Islam braucht eine sexuelle Revolution“ wegen Morddrohungen absagen müssen. Anscheinend galten diese Drohungen auch ihrer kleinen Tochter. Auch für eine mutige Frau wie Ates hört spätestens da der Spaß auf. Ich habe die erzwungene Absage hier im Blog erwähnt. Aufgegriffen wurde das Thema nicht. Und eine Empörungswelle habe ich auch sonst nicht in der Gesellschaft vernommen.
    Offensichtlich ist es jetzt „normal“ , das heißt es entspricht einer normativen Erwartung, sich den Drohungen von Fundamentalisten leise zu beugen. Frei nach T.S. Elliot: This is the way free speech ends: not with a bang but a whimper.

    Insofern finde ich es gut, dass Sie wegen South Park so auf den Tisch hauen. Fakt ist: Man müsste viel öfters auf den Tisch hauen, auch um Leuten, die nur eine klare, nicht verklausulierte Sprache verstehen, deutlich zu machen, dass hart erkämpfte Errungenschaften wie die freie Meinungsäußerung nicht zur Disposition stehen.

  2. 2.

    Wirksam sind die Drohungen, weil Einzelne herausgegriffen werden, und weil die Aufrufer und die Ausführenden nur den Code gemeinsam haben und damit rechtlich nicht fassbar sind.

    Totalitäre machen das immer so, auf Einzelne losgehen. Wenn es dann genug Leut eingeschüchtert hat, dann können sie frecher werden, und es schliessen sich mehr an.

    „Als [sie] die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Kommunist.
    Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen; ich war ja kein Sozialdemokrat.
    Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschafter.
    Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.“

  3. 3.

    >>Aus vielen solchen Petitessen ergibt sich die Selbstabschaffung der Freiheit.>>

    Eben dies ist es, was aber viele nicht begreifen. Solange sie nicht konkret in einem eigenen Interesse betroffen sind, spielen sie den Gelassenen oder sind tatsächlich so wenig an den Interessen anderer interessiert, dass sie es als lästig empfinden, wenn andere sich Gedanken machen.

    Ich musste hier sinngemäß lesen, „gibt es nicht Wichtigeres? I ich gucke diese Sendung nicht und kennen auch keinen, der sie guckt“. Diese Haltung, was schert es mich, wenn es nur andere und nicht mich betrifft, könnte man als nur unsozial abtun. Das Problem ist allserdings, wenn alle so denken würden und sich keiner für die Interessen anderer einsetzt ohne selbst betroffen zu sein, würden nach und nach immer mehr Einzelne hinten über fallen bis es irgendwann nicht mehr nur Einzelne wären, sondern immer weitere Teile Gesellschaft. Zum anderen ist dies Ausdruck einer Denkweise, die nicht begreift, dass wenn man bestimmte Grenzen als unverrückbar ansieht – solange es mich nicht betrifft, ist mir das doch egal -, diese Grenzen sich dann ganz auflösen, weil sie sind ja verhandelbar, wie die Vergangenheit zeigte – und sich dann irgend wann diese auch in Bereiche verschieben können, die dann doch denjenigen betreffen könnten, der sich zunächst als nicht tangiert wähnte und daher dachte, was schert es mich, solange nur andere betroffen sind und nicht ich selbst. Ganz schnell kann derjenige dann auch betroffen sein und wenn der Rest der Gesellschaft dann denkt wie er und sich sagt, was kümmert es mich, denn mich interessiert dieser konkrete Punkte eh nicht…wird es irgendwann keine Grenze mehr geben, die sagt, bis hierhin und nicht weiter.

    • 27. April 2010 um 12:21 Uhr
    • Stefanie
  4. 4.

    „Zum anderen ist dies Ausdruck einer Denkweise, die nicht begreift, dass wenn man bestimmte Grenzen als (EBEN NICHT) unverrückbar ansieht – solange es mich nicht betrifft, ist mir das doch egal -, diese Grenzen sich dann ganz auflösen, weil sie sind ja verhandelbar, wie die Vergangenheit zeigte –“

    als

    verrückbar (!) ansieht muss es natürlich heißen.

    • 27. April 2010 um 12:24 Uhr
    • Stefanie
  5. 5.

    Wer nicht begriffen hat:

    Der Schweizer Karikaturist Chappatte meinte, in diesem Fall sollten sture Prinzipien-Positionen vermieden werden, damit eine Diskussion stattfinden könne. „Für mich als Pressekarikaturist ist die Meinungsfreiheit unverzichtbar. Und im Islam ist die Abbildung des Propheten Mohammed absolut verboten, was ebenso unverzichtbar ist.“ Die Motive hinter den dänischen Karikaturen hingegen sind auch für Chappatte zweifelhaft. Für ihn bestand das Ziel darin, ihn zu zeichnen, weil es eben verboten ist. „Es ist, wie wenn man den Muslimen gesagt hätte: ‚Schaut, das hier ist Euer Tabu! Ich hingegen kann damit machen, was ich will.‘ Das ist natürlich eine Provokation.“

    Für den muslimischen Schweizer Intellektuellen Tariq Ramadan sollte die Situation aus beiden Blickwinkeln betrachtet werden. „Wir müssen sehr vorsichtig sein und zu den Moslems sagen: ‚Schaut, nehmt einen kritischen intellektuellen Abstand ein, macht keine Überreaktionen. Sagt ihnen, dass das gegen eure Grundregeln verstösst und dass es nicht der Weg ist, wie man die Meinungsfreiheit verwenden sollte“, erklärt er gegenüber swissinfo. Andererseits meint er, dass man trotz der Meinungsfreiheit respektvoll mit anderen Menschen umgehen sollte. „Sie müssen verstehen, dass sich die europäische Gesellschaft gewandelt hat. Nun leben Millionen von Muslimen in diesen Ländern. Und diese fügen der europäischen Kultur eine neue Sensibilität hinzu.“

    Kofi Annan: „Ich teile die Pein der muslimischen Freunde, die die Karikaturen als Beleidigung ihrer Religion empfinden, aber ich bitte sie, die Entschuldigung von Jyllands-Posten anzunehmen. Ich respektiere genauso die Redefreiheit, aber selbstverständlich ist diese niemals absolut sondern zu ihr gehören Verantwortung und Urteilsvermögen“.

    Die USA haben den Abdruck von Mohammed-Karikaturen in europäischen Zeitungen verurteilt: Diese Karikaturen seien für moslemische Gläubige wirklich verletzend, sagte US-Aussenamtssprecher Justin Higgins heute in Washington. Die Pressefreiheit müsse mit Verantwortung ausgeübt werden, fügte Higgins hinzu. Es sei nicht akzeptabel, in dieser Weise religiösen und ethnischen Hass hervorzurufen. Die US-Regierung setzt sich nach Higgins‘ Worten für „Toleranz und Respekt für alle Gemeinschaften“ ein.

    Wer begriffen hat:

    Der pakistanische Schriftsteller Ibn Warraq schreibt im „Spiegel“: „Die in der dänischen Zeitung „Jyllands-Posten“ veröffentlichten Karikaturen werfen die wichtigste Frage unserer Zeit auf: die Frage nach der freien Meinungsäusserung. Lassen wir uns im Westen in die Enge treiben durch Druck von Gesellschaften, die einer mittelalterlichen Gesinnung anhängen? Oder sind wir bereit, unser wertvollstes Freiheitsgut zu verteidigen: die freie Meinungsäusserung, eine Errungenschaft, für die Tausende ihr Leben geopfert haben? Ohne das Recht der freien Meinungsäusserung kann eine Demokratie nicht lange überleben – ohne die Freiheit zu diskutieren, unterschiedlicher Meinung zu sein, sogar zu beschimpfen und zu beleidigen. Es ist eine Freiheit, der die islamische Welt so bitter entbehrt, und ohne die der Islam ungefochten verharren wird in seiner dogmatischen, fanatischen, mittelalterlichen Burg; verknöchert, totalitär und intolerant. Ohne fundamentale Freiheit wird der Islam weiterhin das Denken, Menschenrechte, Individualität, Originalität und Wahrheit ersticken.

    von da:
    http://www.rhetorik.ch/Aktuell/06/02_04.html

  6. 6.

    @Free Speech

    danke für das Zitat von Ibn Warraq. Hier bringt er es auf den Punkt:
    >> Ohne das Recht der freien Meinungsäusserung kann eine Demokratie nicht lange überleben – ohne die Freiheit zu diskutieren, unterschiedlicher Meinung zu sein, sogar zu beschimpfen und zu beleidigen. >>

    „Freie Meinungsäußerung“ ist eben nicht irgendeine entbehrliche Luxusfreiheit. Sie ist die Grundlage unserer Demokratie. Wir haben uns so sehr an Demokratie gewöhnt, dass wir uns gar nicht mehr vorstellen können, dass es mal anders werden kann. Eine grandiose Selbsttäuschung.

  7. 7.

    @ JL

    Selbstzensur findet doch immer und überall statt, auch bei der „Zeit“.
    Bis vor wenigen Jahren war es der Bayerische Rundfunk, der sich immer wieder mal aus ARD-Sendungen ausblendete, weil er Angst vor CSU und katholischer Kirche hatte. Aber das ist selbstverständlich kein Thema.

    Konsequenterweise müssten Sie sich gegen das Verbot der Holocaustleugnung wenden, denn das widerspricht ebenfalls dem Grundrecht auf freie Meinungsäußerung.

  8. 8.

    Der Link zum Original von Ibn Warraq

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,398876,00.html

  9. 9.

    Muslime behaupten immer das Islam die einzig,wahre Religion ist.Das Koran das direkte Wort Allah’s… wenn sie sich da so sicher sind dann verstehe ich nicht diese Ueberempfindlichkeit wenn Islam kritisiert wird da vieles in diesem Buch nicht kompatibel ist mit unseren Werten. Diese Duennhaeutigkeit zeigt eher dass sie sich nicht so sicher sind und befuerchten dass die Kritiker Recht haben koennten.

    • 27. April 2010 um 13:07 Uhr
    • karin bryant
  10. 10.

    @Miriam

    Auch die haben Meinungsfreiheit nur gerne, wenn sie mit dem Dogma konform geht.

    Auch der Vatikan zum Cartoonstreit geäussert. Die Karikaturen Mohammeds seien falsch. Die Meinungs- und Redefreiheit enthalte kein Recht, die religiösen Gefühle der Gläubigen zu verletzen. (Quelle: Spiegel).

    auch von da:
    http://www.rhetorik.ch/Aktuell/06/02_04.html

  11. 11.

    @ HJS: Ich habe bereits vor 10 Jahren in der ZEIT gegen ein NPD-Verbot und für einen sehr weit ausgelegten Begriff der Meinungsfreiheit argumentiert. Damals war das heikel, weil es einen rechtsradikalen Terror gegen Ausländer gab. Hier zu lesen: http://www.zeit.de/2000/36/200036_rechtsradikal.xml

    Ich zitiere aus meinem eigenen Artikel:

    Zugegeben: Es fällt leichter, sich für einen Schriftsteller einzusetzen, der unter einem repressiven Regime literarische und moralische Konventionen infrage stellt, als für jene Rassisten, die uns bei ihren Aufmärschen mit Symbolen des Hasses provozieren wollen und sich insgeheim über unsere liberalen Prinzipien amüsieren. Aber die Freiheit der Rede ist unteilbar. Sie schützt, wenn sie ein universelles Recht ist, auch Pornografen und Rechtsradikale. Es sei gerade in Deutschland verführerisch, über Einschränkungen nachzudenken, sagt der amerikanische Rechtstheoretiker Ronald Dworkin. Wessen Meinung zu bedrohlich, abstoßend oder gegen einen bestimmten moralischen Konsens gerichtet erscheint, solle die Redefreiheit offenbar einbüßen. „Diese Haltung aber“, so Dworkin, „zerstört das Prinzip selbst. Was bliebe, wäre lediglich ein Schutz von Ideen, Vorlieben und Vorurteilen, die von den gerade Herrschenden geteilt oder begünstigt werden oder vor denen sie zumindest keine Angst haben. Wir mögen die Macht haben, Leute zum Schweigen zu bringen, deren Meinungen wir verabscheuen. Aber wir täten das um den Preis unserer politischen Legitimität – die uns wichtiger sein sollte als unser Gegner.“

    In Deutschland gibt es derzeit niemanden, der wie Dworkin die bittere Wahrheit ausspricht, dass die widerwärtigen Figuren, die mit ihren stilisierten Pseudohakenkreuzen durch unsere Städte marschieren, „uns an etwas erinnern, das wir oft vergessen: den hohen, manchmal fast unerträglichen Preis der Freiheit“.

    • 27. April 2010 um 13:22 Uhr
    • Jörg Lau
  12. 12.

    Die Freiheit der Rede ist unteilbar

    Leeres Gerede angesichts der Tatsache, dass in Teilen der deutschen Qualitätspresse darüber schwadroniert wird, dass es zu verteidigende Rede- und Meinungsfreiheit (die eigene selbstverständlich) und das wertlose, nicht schützenswerte Pendant(Westergaard z.B.) gibt.

    • 27. April 2010 um 13:52 Uhr
    • riccardo
  13. 13.

    @Miriam
    Wir haben uns so sehr an Demokratie gewöhnt, dass wir uns gar nicht mehr vorstellen können, dass es mal anders werden kann. Eine grandiose Selbsttäuschung.
    ____________________________________________________________
    SO IST ES!
    Die von allen wirklich existenziellen Problemen entlastete Gesellschaft endet in der Unfähigkeit sich selbst zu erhalten.
    Es scheint ein unauflösbares Dilemma zu sein, wir schlittern sehenden Auges in die Katastrophe.
    Wann kommt der Ruf nach einem „Führer“, der den Knoten durchschlägt?

    • 27. April 2010 um 13:58 Uhr
    • Hippodamos
  14. 14.

    @ Freespeech
    Als sie die Schwulen holten, habe ich geschwiegen, ich war ja nicht schwul.
    Als sie die Feministinnen holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Feminist
    Als sie die Journalisten holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Journalist
    Als sie….

    • 27. April 2010 um 14:32 Uhr
    • Hippodamos
  15. 15.

    @Jörg Lau @all

    Es geht bei der Zensur der comic Serie nicht nur um UNS oder um eine kleine radikale islamistische Minderheit, es geht um einen KAMPF DER KULTUREN schlechthin.
    Man kann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, daß sich die Mehrheit der 1,3 Milliarden Muslime mit den Radikalen solidarisieren würden, wenn es hart auf hart kommt.
    Diese Solidarität kann man bereits jetzt unter „BAN THE EVERYBODY DRAW MOHAMMED DAY“ auf facebook begutachten.

    http://www.facebook.com/group.php?gid=120989617916358&v=wall&ref=ts

    • 27. April 2010 um 15:10 Uhr
    • tati
  16. 16.

    Adeel Ahmed – ISLAM is the Fastest Growing Religion in World;
    – ISLAM is Complete Code of Life not just for Muslims but for Whole World;
    – ISLAM is the most liberal religion;
    – ISLAM believes in Equality between Men & Women;
    – ISLAM is the Complete & Final Religion of WORLD.

    Leute mit solchen Ansichten tummeln sich als Mitglieder auf facebook.
    Da läuft doch ganz gewaltig was schief…
    Die Infiltration durch die islamische Intoleranz hat bereits erschreckende Ausmasse angenommen.

    • 27. April 2010 um 15:17 Uhr
    • tati
  17. 17.

    Sie beherrschen nur eines: Die Leute zu beherrschen durch Furcht, schreibt Wafa Sultan in
    http://www.amazon.com/God-Who-Hates-Courageous-Inflamed/dp/0312538359

    Sie sagt das nicht von den Extremisten, sondern von „most muslims, if not all of them“.

  18. 18.

    @ tati

    „They are – first and foremost – supremely interested in inducing fear in others with whom they disagree. They may even threaten to condemn you for reading this book because, in their cruelty, they have learned something about how to control others: Nothing tortures the human spirit more effectively than making someone a prisoner of her own fears.“

    Wafa Sultan, A God Who Hates, p 1

  19. 19.

    „I have never in my life seen Muslims talk without disagreement. [..] Shouting has become their hallmark and the main characteristic they use when they engage in conversation with someone they don’t agree with. [..]
    They concoct reasons for disagreement and welcome it much more often than trying to bring different points of view closer together. Why? Disagreement keeps the ogre [of fear] big and threatening, [..]. “

    ebda, p4

    Leicht gaga, aber sie wird ja wissen wovon sie spricht.

  20. 20.

    Super, abstrakt das Recht auf Meinungsäusserung einfordern ist das eine. Etwas ganz anderes scheint es mir zu sein im Angesicht konkreter Drohungen öffentlich Stellung zu beziehen.

    Interessanterweise sind es gerade die Leute mit verdeckten Usernamen, die hier grosse Reden auf den Abgesang des Abendlandes singen und Forderungen gegen die Redaktionen erheben. (Ich erinnere mich noch an Kommentare zur Klarnamendebatte – da herrschte auch hier Angst vor Unannehmlichkeiten – und das ohne konkrete Drohungen).

    Es kann nur jeder individuell (also auch ein Chefredakteur) entscheiden, ob er dieses Recht in Anspruch nimmt. In diesem Sinne: Chapeau, Herr Lau!

    Vielleicht wird durch Integrationsgipfel und ähnliche Massnahmen zukünftig das Klima wieder so, dass jeder seine Position zu Mohammed öffentlich kundtun kann, ohne Angst vor Repressalien haben zu müssen. Zu wünschen wäre es uns.

    Dass wegen der Selbstzensur aber die Meinungsfreiheit allgemein gefährdet ist, sehe ich nicht, dazu wird gerade zu diesem Thema im privaten oder anonymen Rahmen (aka Internet) zu viel geschreiben und gesagt.

    • 27. April 2010 um 15:34 Uhr
    • Jens
  21. 21.

    @FreeSpeech

    Wafa Sultan hat die Sphäre von Repression und Angst gut beschrieben.

    Für mich liegt die Wurzel allen Übels des Islam in der Unterdrückung der „Freiheit des Weiblichen“ – und diese Unterdrückung führt über eine stringente Normierung sozialer Abläufe zu Frust und Gewalt – zumal die Unterdrückung des Weiblichen letztlich zum „Eigentor“ für die Männer wird.
    Seien wir doch mal ehrlich, der Islam ist in seinen sozialen Ausprägungen eine Manifestation der Angst der Männer vor dem Weiblichen. Eine Institutionalisierung von Kontroll-Freaks, wenn es um Frauen geht.

    • 27. April 2010 um 15:48 Uhr
    • tati
  22. 22.

    @ tati: „Man kann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, daß sich die Mehrheit der 1,3 Milliarden Muslime mit den Radikalen solidarisieren würden, wenn es hart auf hart kommt.“
    How do you know?
    Da können Sie mich nicht mit einem Facebook-Freak beeindrucken, der eine andere eher schrille Idee mit seiner eigenen bekämpft.
    Ich glaube, dass die Freiheit viele abschreckt und in Panik versetzt (wie etwa die Hanseln von Revolution Muslim), aber am Ende ist sie doch für die meisten unwiderstehlich. Natürlich auch für Muslime – oder gerade für die Mehrheit der Muslime, die doch mehr unter Unfreiheit leiden als andere Glaubensrichtungen.
    Der Mensch hat Stiefel im Gesicht nicht gern.
    Sie behaupten, der Muslim ist da anders. Ich halte das für ein Vorurteil.

    • 27. April 2010 um 16:11 Uhr
    • Jörg Lau
  23. 23.

    @ Jens

    Mit Klarnamen sind Sie als Ziel leicht zu identifizieren. Das spielt den Totalitären in die Hand.

    Man kann denen – mal abgesehen von mutigen und todesverachtenden Taten – im heutigen Staat jedoch institutionell begegnen.

    Das braucht erstens das Problembewusstsein, und zum anderen Massnahmen, die nicht auf ein Individuum zurückzuführen sind, also Gesetze und Durchführungsbestimmungen. Punkt 1 ist unterdessen erreicht, Punkt 2 ist unterwegs. Ich bin da optimistisch.

    @JL
    Grundsätzlich gehe ich mit Ihnen einig, Muslime sind nicht anders.

    Die Aussicht auf ein Oben-Sein ist jedoch verführerisch, und das Stockholm-Syndrom tut das einige dazu. Die Arena-Sendung mit dem verrückten Nicolas Blancho war aufschlussreich: Da haben auch die scheinbar aufgeschlossenen Muslime mit Kravatte das Loblied auf den Durchbruch des Islams gesungen. Nebeldeutsch, aber deutlich genug.

    Die Zeit arbeitet zwar für uns, aber wir müssen wohl noch mehr Marvel Comix, Hamburger und iPods über Islamistan abwerfen.

  24. 24.

    Es geht bei der Zensur der comic Serie nicht nur um UNS oder um eine kleine radikale islamistische Minderheit, es geht um einen KAMPF DER KULTUREN schlechthin.

    @ Tati

    Drunter machst du’s nicht, und das ist völliger Quatsch. Ich würde mich gar nicht gegen das bekämpfte Wort Kampf der Kulturen wehren. Allein – die Anzahl der Teilnehmer ist deutlich begrenzter als du es haben willst und es die Islamisten dieser Welt haben wollen.

    Man kann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, daß sich die Mehrheit der 1,3 Milliarden Muslime mit den Radikalen solidarisieren würden, wenn es hart auf hart kommt.

    Nein, das wäre ziemlich unwahrscheinlich.

    Die Karikaturen-Affäre funktionierte nicht zuletzt auch deshalb, weil die weit überwiegende Mehrheit der Empörten die Karikaturen überhaupt nicht gesehen hat, den Karikaturen von den dänischen Islamisten zwei ungleich härtere hinzugefügt wurden und die Kampagne teilweise auch von staatlichen Medien orchestriert war, die aus instrumentellen Beweggründen den jeweiligen Staat gegenüber der islamistischen Opposition als „Verteidiger des Islam“ darstellten.

    Dass sich diese aus Sicht der Islamisten günstigen Bedingungen so oder so ähnlich reproduzieren ließen, ist sehr fragwürdig. Das fängt damit an, dass junge, konvertierte Dschihad-Afficionados in der islamischen Welt, zumal bei staatlichen Stellen, weniger anschlussfähig sind als ein paar alte Prediger aus dem Muslimbruder-Spektrum und hört damit auf, dass sie nicht den Hauch eines South-Park-Mohammed vorlegen könnten. Die Geschichte würde sich, gemessen am Aufruhr bei den dänischen Karikaturen, allenfalls als schlappe Farce wiederholen.

    Mir sind im Rahmen der Karikaturen noch zwei Mohammed-Karikaturen noch zwei bezeichnende Episoden in Erinnerung.

    1. Der Artikel eines des Arabischen mächtigen deutschen Autors, der sich in Kairo mit einem Antiquar stritt. Letzterer hatte während der Hochzeit des Karikaturenstreits ein Schild mit „Kein Zutritt für Dänen“ an der Eingangstür aufgehangen. Die beiden gerieten in einen lautstarken Disput. An dessen Ende erklärte sich der Antiquar bereit, sich die Karikaturen einmal anzuschauen. Der Mann war not amused, hängte allerdings das Schild wieder ab.

    2. Die Reportage eines BBC-Reporters. Der hatte es sich zur Aufgabe gemacht, einen älteren Bassidsch-Mann ausfindig zu machen, der bei den Ausschreitungen vor westlichen Botschaften in Teheran in Kampfuniform und mit blutgeritzter Stirn an vorderster Front stand. Als er ihn ausfindig gemacht und nach seinen Handlungsmotiven hatte, spulte dieser kurz seinen Sermon ab, a la dass es die Pflicht eines Mislims sei, seinen Glauben zu verteidigen. Schlussendlich erklärte auch er sich bereit, die Karikaturen einmal in Augenschein zu nehmen. Seine Miene schien nicht besonders finster. Irgendwann schmunzelte er und sagte dem Reporter anbetracht der Karikatur mit dem Bombenturban (aus dem Kopf zitiert): „Das kann nicht der Prophet Mohammed sein, der sieht aus wie ein Inder oder Pakistani, der Prophet war Araber!“

    Ich möchte nun diese Art der innerlichen Abrüstung in anbetracht der realen Karikaturen unter Muslimen nicht für alle empörten Muslime repräsentativ erklären oder den Kairoer Antiquar für wirklich tolerant und den älteren Bassidsch-Mann zu einem friedliebenden Muslim. Gleichwohl deuten diese Episoden darauf hin, dass die Wellen der Empörung zumindest weniger hoch geschlagen oder weniger breit gewesen wären, wenn alle Empörten sie denn gesehen hätten.

    Im Falle von South Park wäre das corpus delicti ein reine Fiktion von Karikatur. Es lässt sich viel drehen, aber eine Empörungswelle in der Dimension der Karikaturen-Affäre würde ohne jede Evidenz selbst potenten religiösen Unsinn überfordern.

    • 27. April 2010 um 16:42 Uhr
    • N. Neumann
  25. 25.

    „Mit Klarnamen sind Sie als Ziel leicht zu identifizieren. Das spielt den Totalitären in die Hand.“

    Was Jens sagt, stimmt schon. Solange hier aber Personen wie Erol Bulut sind, die jeden, der nicht seiner Meinung ist, völlig unberechenbar als Rasisten beschimpfen und alle ihm einfallenden Beleidungen ausspuckt, kann keiner riskieren hier mit Klarnamen zu posten. Wer will schon das zig Beiträge unter google kommen, in denen man als Rassisten, dümmlich etc. tituliert wird.

    Anhand meiner E-Mail Adresse bin ich hier eindeutig für den Blogbetreiber zu erkennen und es tummeln sich hier auch Personen, die ich über den Blog hinaus kennen – bzw. vorher schon kannte – und sogar auch persönlich und die wissen, dass ich das bin. Von daher hält sich z.B. mein Anonymes arg in Grenzen :-)

    Gebe es hier nicht die Erol Buluts wäre ich mit Klarnamen unterwegs. Dennoch stimme ich zu, öffentlich bestimmte Dinge anzuprangern birgt ein Risiko, was sich ja auch bereits in zu vielen Fällen manifestiert hat.

    • 27. April 2010 um 16:43 Uhr
    • Stefanie
  26. 26.

    @ Stefanie

    Wenn ich mir so vorstelle, was alles in 1 Sekunde erreichbar ist: Klarnamen sind zu Zeiten von Google auch ohne Erol Buluts und ohne Islam kontraproduktiv.

  27. 27.

    Gleichwohl deuten diese Episoden darauf hin, dass die Wellen der Empörung zumindest weniger hoch geschlagen oder weniger breit gewesen wären, wenn alle Empörten sie denn gesehen hätten.

    @ Tati, ergänzend

    Dazu passt auch, dass eine ägyptische Tageszeitung die Karikaturen vor dem richtigen Beginn der Affäre abgedruckt hatte – und nichts passierte. Außer dass die Zeitung später, nicht direkt anschließend, sanktioniert wurde.

    • 27. April 2010 um 17:00 Uhr
    • N. Neumann
  28. 28.

    Ich bin unlängst auf die Talkseiten-Archive der englischen Wikipedia zur Muhammed-Cartoon-Geschichte gestoßen: http://en.wikipedia.org/wiki/Talk:Jyllands-Posten_Muhammad_cartoons_controversy (die alten Archive sind ein Stück weiter unten rechts verlinkt) Unfaßbar viel Material, aber wahnsinnig faszinierend. Das Irakische Nationalmuseum hat das ganze sogar in Buchform herausgebracht (zumindest angekündigt dies zu tun. Siehe ebendort).

    Ich kann nur jedem empfehlen, sich das an einem ruhigen Wochenende mal chronologisch durchzulesen, es gibt da — angesichts der quantitativen und qualitativen Stellung der Wikipedia in weitaus besserem Maße als in jedem journalistischem Medium — erstklassigstes Anschauungsmaterial, wie all die sachlichen Details, Affekte, Stategien und Mechanismen aller Akteure in einem Ort zusammenprallen. Super-super-faszinierend!

    • 27. April 2010 um 17:04 Uhr
    • Frl. Mensa
  29. 29.

    @ FreeSpeech

    „Mit Klarnamen sind Sie als Ziel leicht zu identifizieren. Das spielt den Totalitären in die Hand.“

    Lächerlich.
    Ich schreibe als Ex-Muslim mit Klarnamen (selbst ein Bild von mir ist unschwer zu ergoogeln – bin dazuhin einigen Moslems in der Gegend mit Adresse bekannt) und habe seither keinerlei Drohung erhalten. Ich halte diese Furcht sich zu outen für eine mindestens genau so schlimme Feigheit wie die, die dieser Comedy-Sender an den Tag gelegt hat.

  30. 30.

    @Jörg Lau

    Ich glaube, dass die Freiheit viele abschreckt und in Panik versetzt (wie etwa die Hanseln von Revolution Muslim), aber am Ende ist sie doch für die meisten unwiderstehlich. Natürlich auch für Muslime – oder gerade für die Mehrheit der Muslime, die doch mehr unter Unfreiheit leiden als andere Glaubensrichtungen.
    Der Mensch hat Stiefel im Gesicht nicht gern.
    Sie behaupten, der Muslim ist da anders. Ich halte das für ein Vorurteil.

    Was nunmal ausser Zweifel steht ist die Tatsache, das in keinem muslimisch dominierten Land die Freiheiten für das Individuum so gross sind wie in den westlichen Staaten.
    Wenn also die Freiheitsliebe der Muslime genau so gross ist, wie die der Nichtmuslime, warum fangen sie dann nicht in ihren Heinatländern damit an – sondern migrieren zu UNS ?
    Warum finden und fanden die meisten bewaffneten Konflikte der letzten 40 Jahre in muslimischen Ländern statt ?
    Warum ist der internationale Terrorismus der letzten 40 Jahre nahezu deckungsgleich mit islamistischem Terrorismus ?

    Werter Herr Lau, es geht doch nicht darum, daß der Muslim per se ein anderer Mensch ist – es geht aber sehr wohl darum, daß ein gesellschaftliches System die darin enthaltenen Individuen prägt und ebenso deren Verhalten anhand der Gauss´schen Verteilungskurve bestimmt.
    Die Stellschrauben bzw. Parameter der NORM zum Thema sexuelle Selbstbestimmung (um nur ein Beispiel zu nennen) sind im Vergleich von Saudi-Arabien zu Island oder Iran zu den Fiji-Inseln sicherlich völlig unterschiedlich justiert.

    Ergo, ich wiederhole das jetzt, nicht allein die radikale Ausformung des Islam kollidiert mit UNS sondern die Divergenz des jeweiligen mainstreams – die AUSEINANDERENTWICKLUNG der Menschen bedingt durch Religion.
    Religionsfrieden ist in der Geschichte der Menschheit seit tausenden von Jahren die AUSNAHME. Die europäische Kriegsgeschichte ist nahezu eine einzige Geschichte der Religionskriege, im übertragenen Sinne sogar auf die verheerenden Ideologiekriege des 20.Jahrhundert anwendbar.
    Da können wir uns nicht auf ein paar Jahrzehnte EIA-POPEIA in Mitteleuropa ausruhen und denken, es könne nie mehr geschehen.
    Das ist blauäugig.

    • 27. April 2010 um 17:37 Uhr
    • tati
  31. 31.

    Nicht der Islam ist demzufolge das Problem. Das Problem sind unsere eigenen Feiglinge, Schwächlinge und Selbsthasser, die wir zu unseren Eliten erwählt haben. Mit solchen Eliten stellt jede halbwegs selbstbewusst vorgetragene Herausforderung eine Bedrohung dar, egal ob sie von islamischer oder anderer Seite kommt.

    • 27. April 2010 um 17:37 Uhr
    • Beobachter
  32. 32.

    @ HJS

    selbst ein Bild von mir ist unschwer zu ergoogeln

    Sie sind also tatsächlich mit der Bundeskanzzlerin verheiratet? 😉

    • 27. April 2010 um 17:49 Uhr
    • M. Riexinger
  33. 33.

    Äh nee.

    (Mein Bild ist ziemlich klein und unscharf.)

  34. 34.

    @N.Neumann 27

    Danke für Deine Zeilen. Die Geschichte kannte ich bereits.
    Ich bin für heute abend weg. Dienstag ist bei mir immer JAZZ time.

    Ahoi christian

    • 27. April 2010 um 18:17 Uhr
    • tati
  35. 35.

    @Jörg Lau
    Ich glaube, dass die Freiheit viele abschreckt und in Panik versetzt (wie etwa die Hanseln von Revolution Muslim), aber am Ende ist sie doch für die meisten unwiderstehlich. Natürlich auch für Muslime – oder gerade für die Mehrheit der Muslime, die doch mehr unter Unfreiheit leiden als andere Glaubensrichtungen.
    Der Mensch hat Stiefel im Gesicht nicht gern.

    ————————————————————–
    Das ist eine schöne Vorstellung, lieber Herr Lau.
    Wenn es ans Eingemachte geht, wird der Freiheitsdrang schnell vergessen.
    Und damit meine ich keinesfalls die Muslime, wo durften sie jemals die Freiheit erleben? Leiden diese wirklich, oder stellen wir uns projektiv vor, sie litten?
    Und wenn sie leiden, leiden sie nicht als Angehörige einer Glaubensrichtung, sondern als Unterworfene einer totalitären Ideologie.

    Wie viele entdecken bei uns ihre Liebe zur alten DDR wieder bei der
    erschreckenden sozialen Kälte in unserem Land?

    Die Freiheit, die Demokratie, die Rechstaatlichkeit sind doch Produkte der Entwicklung der europäischen Zivilgesellschaft, entsprungen in der europäischen Antiken, aufgegriffen in der europäischen Renaissance entwickelt in der europäischen Aufklärung, aufrechterhalten durch die gewaltigste Militärmaschinerie und das gigantischste Wirtschaftpotential aller Zeiten dereuropäischen Völker und Ihrer Ableger.
    Also Produkte unserer Kultur, unserer Zivilisation, die sich jedoch in Ihrer Spätzeit noch nicht einmal dazu durchringen kann, ihre hart erkämpften Freiheiten und Werte als „Leitkultur“ in ihren eigenen Ländern auch nur zu bezeichnen, geschweige denn verbindlich zu machen.
    Daher befürchte ich dass unsere Vorstellungen von Freiheit, bzw. deren gesellschaftliche Umsetzung, eine welthistorische Singularität darstellen, für die nächsten 2000 Jahre jedenfalls.
    Aber es gibt Hoffnungszeichen, z.B. Ihr Blog 

    • 27. April 2010 um 18:20 Uhr
    • Hippodamos
  36. 36.

    @tati
    Da können wir uns nicht auf ein paar Jahrzehnte EIA-POPEIA in Mitteleuropa ausruhen
    ___________________
    Schön,
    so kann man es auch sagen! :mrgreen:

    • 27. April 2010 um 18:31 Uhr
    • Hippodamos
  37. 37.

    “Freie Meinungsäußerung” ist eben nicht irgendeine entbehrliche Luxusfreiheit. Sie ist die Grundlage unserer Demokratie.“

    Freie Meinungsäußerung ist die Grundlage der Freiheit an sich. Und Freiheit ist wichtiger als Demokratie.

    Diese Unterschiedung ist in Deutschland allerdings schwer vermittelbar, weil man hierzulande Demokratie und Freiheit gerne gleich setzt.

    • 27. April 2010 um 18:38 Uhr
    • Samuel
  38. 38.

    @JL

    „Ich glaube, dass die Freiheit viele abschreckt und in Panik versetzt (wie etwa die Hanseln von Revolution Muslim), aber am Ende ist sie doch für die meisten unwiderstehlich.“

    Das halte ich für eine unbewiesene These.

    Was sagen Sie zu den Leuten die sagen: freiheitliche Gesellschaft, Ausdrucksfreiheit des Individuums und so weiter können mir gestohlen bleiben, ich will Enkelkinder und nicht das meine Kinder beruflich erfolgreiche Dinkis werden.
    Oder was sagen Sie den Türken die auf beruflichen Erfolg für ihre Kinder pfeifen, aber im Alter nicht alleine dasitzen weil die Kinder anstatt zur Uni zu gehen lieber in der Nähe arbeiten und 500 m von den Eltern weg im gleichen Viertel wohnen.

    Diese Menschen sind nicht langsam mit unserer Gesellschaft in diese Freiheit hinein gewachsen, sie wurden unvermittelt hineinkatapultiert und das ermöglicht es ihnen die KOSTEN der Freiheit zu sehen.

    • 27. April 2010 um 18:42 Uhr
    • Mates
  39. 39.

    @ tati:
    „Wenn also die Freiheitsliebe der Muslime genau so groß ist, wie die der Nichtmuslime, warum fangen sie dann nicht in ihren Heimatländern damit an – sondern migrieren zu UNS ?“
    Was glauben Sie denn, warum die Migrationsströme so sind wie sie sind?
    Von Migrationsströmen in Ríchtung Unfreiheit und Despotie hat man in der Menschheitsgeschichte noch nicht gehört.
    Zu der Frage, warum fangen die nicht zuhause an, wenn sie nicht ein bloßer Zynismus ist, empfehle ich AHDR (Arab Human Development Report) der UN. Steht alles drin, und ist von Arabern selbst geschrieben, kann man also nicht als Feindpropaganda abtun.

    • 27. April 2010 um 18:43 Uhr
    • Jörg Lau
  40. 40.

    @ Mates: Ja, freedom isn’t free, ist bekannt. Niemand wird es abgenommen, das für sich abzuwägen. Kennen Sie die schöne Stelle aus den Sopranos, als Tony, der Mafiaboss, seiner Therapeutin sagt: Pursuit of happiness! Bullshit. Where’s my happiness?
    Und sie sagt, wunderbar lakonisch: It’s the pursuit that’s guaranteed!
    (Und eben nicht das Ergebnis, das in Freiheit immer auch sein kann: Unhappiness.)
    Aber selbst die Menschen, die unbedingt Enkel wollen – und ich rechne mich dazu – wollen nicht, dass diese Enkel in Tyrannei aufwachsen, oder?

    • 27. April 2010 um 18:47 Uhr
    • Jörg Lau
  41. 41.

    „Aber selbst die Menschen, die unbedingt Enkel wollen – und ich rechne mich dazu – wollen nicht, dass diese Enkel in Tyrannei aufwachsen, oder?“

    Also, verschiedenste Umfragen beweisen immer wieder, dass das zumindest auf die Deutschen in dem Maße nicht zutrifft. Eine Mehrheit ist regelmäßig bereit, auf Freiheit zu verzichten, solange für Arbeit und „soziale Gerechtigkeit“ gesorgt wird – sprich solange der Staat dafür sorgt, dass der Nachbar kein größeres Aut als man selbst fährt.

    • 27. April 2010 um 18:53 Uhr
    • Samuel
  42. 42.

    „Auto“ war natürlich gemeint.

    • 27. April 2010 um 18:54 Uhr
    • Samuel
  43. 43.

    @JL

    Natürlich will ich nicht das meine Kinder oder Enkel in Tyrannei leben müssen, das wünsche ich genau genommen niemanden. (Na ja, darf ich ein oder zwei Ausnahmen machen? :-) ).

    Aber was Sie nicht zu verstehen scheinen ist das es durchaus Leute gibt die in der Einschränkung tröstliches sehen.
    Ich habe mal von einem russischen Dissidenten gelesen der gesagt hat das früher wenigstens die Zensur gelesen hat was geschrieben wurde, heutzutage sei es einfach allen egal. Woher glauben Sie kommt die Verklärung der DDR? Freiheit ist relativ, ist vielfältig wie die Menschen. Für den einen ist Freiheit Pornographie konsumieren zu dürfen, für die anderen Zeichentrickfilme mit beliebigem Inhalt herstellen zu können.
    Es gibt eine Menge Leute denen die Ausdrucksformen Ihrer (und vermutlich auch meiner) Freiheit einfach egal sind.
    Sie haben mal geschrieben ob 2000 Moscheen in 20 Jahren etwa nichts sind. Die Aussage stand in einem anderen Kontext, aber aus dem momentanen sind sie für die Mehrzahl der Bevölkerung eben genau das: nichts. Die Mehrzahl der Bevölkerung interessiert sich nämlich nicht dafür, hat kein Interesse an den Themen die da diskutiert werden.
    Das Konzept der Freiheit an Allah oder sonstwas zu glauben ist diesen Menschen egal.
    Genau so wie den Schwachmaten die hier mit Dschihad drohen die Freiheit der Zeichentrickfilmer egal ist. Die haben kein Interesse an solchen Dingen.

    Multikulti schafft gesellschaftliche Sollbruchstellen an genau diesen Verwerfungslinien. Entweder wir entwickeln ein gemeinsames Verständnis von Freiheit oder wir werden zumindest Teile davon verlieren.
    Aber das setzt Integration und schlussendlich Assimilation voraus.

    • 27. April 2010 um 19:05 Uhr
    • Mates
  44. 44.

    @Hans Joachim Sauer

    Was Sie erzählen ist völlig harmlos.

    • 27. April 2010 um 19:13 Uhr
    • FreeSpeech
  45. 45.

    @ JL
    Was glauben Sie denn, warum die Migrationsströme so sind wie sie sind?
    Ich weiß nicht, was tati meint, ich denke aber:
    EIN gewichtiger Grund dafür wird es sein, dass es hier Geld fürs Nichtstun gibt, das „gelobte Land“ sozusagen.

    Von Migrationsströmen in Ríchtung Unfreiheit und Despotie hat man in der Menschheitsgeschichte noch nicht gehört
    Und dazu noch bei weitestgehender persönlicher Freiheit.
    So was spricht sich schnell herum.

    • 27. April 2010 um 19:14 Uhr
    • Hippodamos
  46. 46.

    @ JL
    Von Migrationsströmen in Ríchtung Unfreiheit und Despotie hat man in der Menschheitsgeschichte noch nicht gehört

    Saudi Arabien soll auch viele Migranten oder zumindest Gastarbeiter haben.
    Ist aber wohl nicht so beliebt, weniger wegen der Sharia, sondern vielmehr aufgrund der Tatsache, dass man dort fürs Geld unbedingt auch arbeiten muss.

    • 27. April 2010 um 19:15 Uhr
    • Hippodamos
  47. 47.

    @Mates
    Entweder wir entwickeln ein gemeinsames Verständnis von Freiheit oder wir werden zumindest Teile davon verlieren.
    —————————————————————
    Auf gemeinsames Entwickeln setze ich lieber nicht, ist mir zu sozialpädagogisch.
    Es gibt noch eine Option, bei der man nicht auf das Einvernehmen anderer hoffen muss.
    Wir verteidigen unsere Freiheit – stringent!

    • 27. April 2010 um 19:22 Uhr
    • Hippodamos
  48. 48.

    @ JL

    Kümmern Sie sich vielleicht besser um wirkliche Probleme.

  49. 49.

    @ NN

    Ditto.

  50. 50.

    @ M. Riexinger: Well? So lange er genug Al-Kaida Chefs im Irak und Talibanfürsten in Pakistan aus dem Verkehr ziehen lässt, ist mir die Terminologie ziemlich schnuppe. Könnte sogar ganz klug zusammengehören – die verbale Abrüstung und die reale Verschärfung des Krieges (-> Kandahar-Offensive). Das war doch das Dumme an Bush und der ganzen Claque (inkl. Pajamas Media): die Großmäuligkeit bis zum WW III bei gleichzeitiger strategischer Unfähigkeit.
    Dann lieber speak softly and carry a big one.

    • 27. April 2010 um 20:24 Uhr
    • Jörg Lau
  51. 51.

    @JL:

    Wird Ihnen ob Ihres Optimismus nicht schon mal schwummerig zumute, kam Ihnen noch nie der Verdacht, Sie könnten schrecklich daneben liegen? Frischs Biedermann ist nicht Ihre Rolle?

    Woher nehmen Sie nur diese Sicherheit?

    Ratzinger ist für die von ihm in seiner Regensburger Vorlesung zitierte Frage schwer unter Beschuß geraten – in einem Maße, daß die Frage gleich wieder in der Versenkung verschwand. Gut, dann frage eben ich: was hat der Mohammedanismus je irgendwo Gutes gebracht?

    Die Sprüche über einen in unserer Gesellschaft angekommenen Islam …; was ist denn da angekommen, welches der ungezählten, unsere Lebenswelt verändernden täglichen Zugeständnisse hätte irgendeinen Nutzen, einen Fortschritt gebracht?

    Verfassungsrechtler sinnieren mittlerweile über schariatische Elemente, Juristen gehen in Fällen, in denen Menschen spitze Gegenstände in andere stecken von Verbotsirrtümern aus (Hassemer, di Fabio), ein Thüringer Verfassungsrichter möchte Muslimen gerade dieser Tage eine weitergehende Gleichstellungen von Schwulen doch lieber nicht zumuten, um die im Prozeß ihrer Integration nicht zu stören …

    In welche Gesellschaft hätten sich Muslime denn je produktiv integriert, wo nicht nach innen unterdrückt und nach außen gezündelt, welchen Charakter haben gesellschaftliche Verträge im mohammedanischen Kanon, wo liegen denn Loyalitäten solcher Migranten und ihrer wachsenden ‚community’? Über dem Kreuz-Gekeife fiel niemandem auf, was gleichzeitig zur Begründung der Notwendigkeit von Richtern miMiHiGru mal eben durchgereicht wurde?

    Beunruhigt Sie die Zusammensetzung der UN-‚Menschenrechts‘-organisationen in ihrem Bestreben jede Kritik an dieser Schlichtreligion als hate-crime zu kriminalisieren, die Umtriebe ihrer beamteten ‚europäischen‘ Kollaborateure, die der christlichen Berufskapitulanten denn nie?

    Ich sehe die Dinge lange nicht so optimistisch wie Sie – das Bißchen Kultur (Kultur in Freudschem Sinne) ist schnell verfrühstückt. Es gibt Kultur nämlich nur im Singular, als ein mehr oder weniger, wobei das emanzipative Moment, das die Moderne eben auch ausmachte, den Trend schon länger gegen sich sieht. Hysterisch wird das aus dem Gesicht-Klatschen der Fuppe einer Göre vor einem viertel Jahrhundert skandalisiert, während bei der sich ausbreitenden inner- wie außerfamilären Gewaltkultur deswegen so angestrengt weggeschaut wird, weil man den uns so sehr Bereichernden keinen Kummer machen möchte.

    Ohne Ihnen zu nahe treten zu wollen, aber ich glaube, ‚wir‘ verspielen gerade mehr, als Ihnen klar ist.

    m.

    • 27. April 2010 um 20:29 Uhr
    • miles
  52. 52.

    @ JL

    So lange er genug Al-Kaida Chefs im Irak und Talibanfürsten in Pakistan aus dem Verkehr ziehen lässt,

    Wäre es nach Obama (2007) gegangen würde al-Kaida heute im Irak regieren. Die Kandahar-Offensive ist die Übertragung der Surge auf Afghanistan.

  53. 53.

    @ Miles: Bin ich denn optimistisch? Vielleicht am Ende schon. Jedenfalls habe ich keine Angst, bei allen Sorgen.
    Wo liegen denn die Loyalitäten „solcher Migranten“? Ich weiß nicht, wen Sie so kennen. Aber ich kenne eine Reihe türkischstämmiger Leute, deren Loyalität hier liegt, in einem Land, das ihnen und ihren Kindern super Chancen bietet.
    Es ist eigentlich ein starkes Land, nicht nur mit „ein bißchen Kultur“, das schnell weg ist. Aber man kann es auch alles runtermachen und verächtlich machen, wie das bei Ihnen auch anklingt. Wie ja überhaupt in dem ganzen „islamkritischen“ Umfeld ein wahnsinniger deutscher Selbsthass tobt, den ich nicht teilen mag – wie man da immer auf die korrupten dummen Dhimmi-Eliten herabschaut, auf die „Gutmenschen“, den dämlichen Mainstream, der nicht merkt, wie alles verfällt.
    Das ist nicht meine Welt, ich halte große Stücke auf den deutschen Mainstream und seine Vernunft nach all den Katastrophen.
    Glaube ich, dass wir hier endgültig auf der sicheren Seite sind? Überhaupt nicht. Aber dieses Deutschland ist das Beste, das es je gab, und es ist mit ganz anderen Herausforderungen fertig geworden als mit den paar Millionen Einwanderern.
    Kann aber an meiner Familiengeschichte liegen, dass ich das so sehe.

    • 27. April 2010 um 23:10 Uhr
    • Jörg Lau
  54. 54.

    @ M. Riexinger: 2007: Mein Gott, welche Ewigkeit das schon wieder her ist. Ja hätte er denn an den Surge glauben müssen? Wer konnte das denn nach all den Lügen? Wer konnte Bush noch vertrauen?
    Ein lernfähiger Präsident im übrigen, der keinen radikalen Bruch herbeiführt, sondern das Funktionierende weitermacht und mit dem Verrückten einfach aufhört – das ist doch super! Ein Präsident für Erwachsene eben.
    Ich kann im übrigen nicht behaupten, mit allen meinen Meinungen heil durch dieses Jahrzehnt gekommen zu sein. Ob Bush sich wohl noch so sieht? Vielleicht gar nicht mal. Er ist kein Cheney oder Bolton, glaube ich…

    • 27. April 2010 um 23:17 Uhr
    • Jörg Lau
  55. 55.

    @Stefanie

    es ist nunmal rassistisch für eine rassistische israelische Politik Werbung zu machen. Wenn man nicht bereit ist, Palästinensern Menschenrechte einzuräumen, wüsste ich auch nicht, wie man das anders nennen könnte. Sie können ja gerne die Stelle verlinken, an der sie nicht verstehen, dass Palästinenser auch Menschenrechte haben.

    Dummes darf natürlich auch dumm genannt werden. Ich glaub es stört Sie eher, dass ich begründe weshalb irgendwas dumm ist und Sie dem nichts gescheites entgegen setzen können.
    Wenn Sie Probleme mit ihrem Klarnamen haben, wenn jemand diese Haltung transparent und begründend darstellt, ist das nachvollziehbar. Aber schieben sie das nicht mir in die Schuhe.

    • 28. April 2010 um 00:21 Uhr
    • Erol Bulut
  56. 56.

    @ FS

    „Was Sie erzählen ist völlig harmlos.“

    Für gewisse Leute nicht, siehe die gehässigen Reaktionen eines „riccardo“.
    Von Rechtsaußen habe ich schon Morddrohungen erhalten, und zwar ganz konkret – als Zettel in meinem Briefkasten.

    • 28. April 2010 um 11:12 Uhr
    • tati
  57. 58.

    @Erol Bulut

    „es ist nunmal rassistisch für eine rassistische israelische Politik Werbung zu machen. Wenn man nicht bereit ist, Palästinensern Menschenrechte einzuräumen, wüsste ich auch nicht, wie man das anders nennen könnte. Sie können ja gerne die Stelle verlinken, an der sie nicht verstehen, dass Palästinenser auch Menschenrechte haben.“

    Sie sollten statt dessen mal lieber verlinken, wo hier auch nur eine einzige Person den Palästinensern ihre Menschenrechte abspricht. Nur weil man Ihrer Meinung nicht folgt, bedeutet das nicht, dass man irgendwem Menschenrechte aberkennt oder sie auch nur einschränken möchte.

    Das ist Ihr grundsätzliches Problem. Sie sind schlichtweg nicht in der Lage auch nur zu sehen, dass das nicht Teilen Ihrer Meinung nicht bedeuten muss, gleich ein Rassist zu sein. Unabhängig vom Thema. Sie sehen nur schwarz und weiß und sind damit als Diskussionspartner völlig uninteressant.

    „Dummes darf natürlich auch dumm genannt werden.“

    Ihr weiteres Problem ist, dass Sie alle, welche Ihre Meinung nicht VOLLUMFÄNGLICH teilen, als dumm empfinden. Auf diese Weise werden Sie dumm bleiben, denn es wird Ihnen weiterhin nicht möglich sein, die Argumente anderer im Rahmen einer Diskussion als das zu nehmen, was sie sind. Eine andere Sicht der Dinge. Statt dessen bügeln Sie innerlich ab. Sie werden in 20 Jahren auf dem Stand von heute sein, weil Sie einfach nicht in der Lage sind, andere Positionen auch nur zu überdenken.

    “ Ich glaub es stört Sie eher, dass ich begründe weshalb irgendwas dumm ist und Sie dem nichts gescheites entgegen setzen können.
    Wenn Sie Probleme mit ihrem Klarnamen haben, wenn jemand diese Haltung transparent und begründend darstellt, ist das nachvollziehbar. Aber schieben sie das nicht mir in die Schuhe.“

    Sie bringen so gut wie NIE Argumente. Sie posten hier seit Jahren Ihre immer gleichbleibende Meinung ohne diese auch nur zu Begründung. Jörg Lau und Miriam machten in einem anderen Thread Feststellungen darüber, dass Sie nichts anderes drauf haben in Ihren Erwiderungen als zu versuchen Personen durch abwertende Beschreibungen anzugehen. Fakten bringen Sie nicht. Sie lassen sich nur immer endlos darüber aus, was Sie von anderen halten und bemerken überhaupt nicht, dass dies schlicht Meinungen und keine Fakten sind.

    Diese Probleme haben Sie ja nicht nur hier. Nicht umsonst wurden Sie an anderer Stelle von Zeit online wegen unerträglichem Gebarens gesperrt. Aber, da Sie nichts anderes gelten lassen, als Ihre Auffassungen, werden Sie nie begreifen, auf welchem falschem Dampfer Sie sind und immer weiter in modriges Gewässer, in das kein anderer will, reinschippern.

    • 28. April 2010 um 11:34 Uhr
    • Stefanie
  58. 59.

    @Stefanie

    Wafa Sultan lesen, dann verstehen Sie sogar Erol Bulut.

  59. 60.

    weils so lustig ist, hier die schon vor Jahren erwähnte (auch in diesem Blog) und x-fach erweiterbare Darstellung Mohammeds:

    (-: <- Mohammed

    /-8 <- Mohammed

    )o: =>O Oo <- Mohammed

    etc…

    Danke Herr Lau für Ihr Engagement, Sie haben vollkommen Recht ! Es ist zum schreien !! Ihre mathilde.

    • 28. April 2010 um 21:10 Uhr
    • mathilde
  60. 61.

    ups, da ist der Heilige Kinderschänder doch glatt entartet :-))

    (-: <- Mohammed

    /-8 <- Mohammed

    )o: =>O Oo <- Mohammed

    • 28. April 2010 um 21:12 Uhr
    • mathilde
  61. 62.

    Islamisten, Tötet HTML !!! Denn es entartet Die wahre Darstellung Eures Profeten… good night, mathilde

    • 28. April 2010 um 21:15 Uhr
    • mathilde
    • 28. April 2010 um 23:02 Uhr
    • mathilde
  62. 64.

    @ Mathilde

    Denselben Käse hat er vor Monaten in einer längeren Version schonmal vom Stapel gelassen.

    • 28. April 2010 um 23:38 Uhr
    • N. Neumann
  63. 65.

    In Schweden hat Comedy Central die Ausstrahlung der Folgen verboten.

    • 29. April 2010 um 17:36 Uhr
    • M. Riexinger
  64. 66.

    Bei „Lanz“ ausgeladen
    Mohammed-Karikaturist wirft ZDF Selbstzensur vor

    http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,692769,00.html

    • 4. Mai 2010 um 02:25 Uhr
    • J.S.
  65. Kommentar zum Thema

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