Ein Blog über Religion und Politik

Zeig Deine Kippa! Juden müssen sichtbar bleiben, auch wenn sie angegriffen werden

Von 5. September 2012 um 17:24 Uhr

Mein Kurzkommentar aus der ZEIT von morgen:

Der Rabbiner Daniel Alter wurde letzte Woche in Berlin-Friedenau vor den Augen seiner Tochter von vermutlich arabischstämmigen Jugendlichen zusammengeschlagen. »Bist du Jude?«, hatten sie ihn gefragt, nachdem sie seine Kippa gesehen hatten. Es kann hierzulande gefährlich werden, als Jude erkennbar zu sein.

Das ist ein schrecklicher Satz. Aber er stimmt – trotz der Renaissance des Judentums in Deutschland, von der die neuen Synagogen in unseren Städten zeugen.

Die Jüdische Gemeinde zu Berlin rät Eltern, ihre Kinder nicht mit Kippa in der Stadt herumlaufen zu lassen. Nicht nur vor dem einheimischen Hass der Neonazis, auch vor dem importierten islamisch eingefärbten Antisemitismus müssen sich Juden in manchen Quartieren in Acht nehmen. Die islamischen Verbände und die Moscheegemeinden müssen sich endlich damit auseinandersetzen, statt reflexhaft auf die verbreitete Islamfeindlichkeit zu verweisen, die auch schlimm sei. Manche muslimische Jugendliche wachsen in einer Monokultur auf, berieselt von judenfeindlicher Propaganda. Der Jude, den sie schlagen, ist vielleicht der erste, den sie je getroffen haben.

Solche Abschottung muss bekämpft werden, am besten von Juden, Christen, Muslimen und Atheisten gemeinsam. Denn auch die Mehrheit ringt schwer mit religiöser Differenz. Es entspricht nicht dem Selbstbild des liberalen Deutschland, doch unsere engherzigsten gesellschaftlichen Debatten kreisen ums Anderssein, das sich in Kopftüchern, Moscheebauten und Beschneidungen manifestiert. Eine religiös bunte Gesellschaft braucht aber ein entspanntes Verhältnis zur Sichtbarkeit des anderen.

Darum wäre es fatal, wenn Juden in Deutschland ihre Kippot nun unter Basecaps verstecken würden. Ein »Kippa-Flashmob« in Berlin, bei dem Hunderte – auch Nichtjuden – solidarisch mit Käppchen flanierten, war das richtige Zeichen.

Wenige Tage nach dem Angriff sagte Daniel Alter bei einer Demo – die Wange noch verbunden –, er habe zwar »das Jochbein gebrochen bekommen, aber meinen Willen, mich für den interreligiösen Dialog und die Verständigung von Völkern und Nationen einzusetzen, haben diese Typen nicht gebrochen«.

Daniel Alter ist ein Held. Er hat sich um ein besseres Deutschland verdient gemacht, in dem man ohne Angst verschieden sein kann.

Leser-Kommentare
  1. 1.

    Jaja, die Beschneidungsgegner.

    • 5. September 2012 um 17:51 Uhr
    • MTR
  2. 2.

    Die österreichische Onlinezeitung „die jüdische“ hatte am Dienstag einen Artikel veröffentlicht, in dem es ohne Namensnennung des Arztes heißt: „Als persönliche Konsequenz dessen wünschte ich, es würden sich ein paar beherzte Juden finden, die sich den werten Herrn schnappen und ihm ruckzuck eine rituelle Beschneidung (humanerweise mit Lokalbetäubung) verpassen!“

    Der Arzt sagte, in der Nacht zum Samstag habe vor seinem Haus „jemand im Gebüsch gehockt und Holzstöcke rhythmisch geschlagen, um mich zu verängstigen“.

    • 5. September 2012 um 17:54 Uhr
    • Noastroturfschuljunge
  3. 3.

    Alle Informationen rund um den Kippa-Flashmob Berlin findet ihr hier:

    http://www.facebook.com/AVIVABerlin.de?ref=notif&notif_t=fbpage_fan_invite#!/Mitgehen

    • 5. September 2012 um 18:37 Uhr
    • Sara-Nurit
  4. 4.

    @Jörg Lau

    „Der Jude, den sie schlagen, ist vielleicht der erste, den sie je getroffen haben.
    Solche Abschottung muss bekämpft werden, am besten von Juden, Christen, Muslimen und Atheisten gemeinsam.“

    Richtig Herr Lau, Muslimen wird das aber nur gelingen, wenn sie sich von ihrem Gott emanzipieren und distanzieren, denn der sagt im Koran zum Thema Nicht-Muslime (Ungläubige):

    „Und wenn man zu ihnen sagt, sie sollen dem folgen, was Allah (als Offenbarung) herabgesandt hat, sagen sie: „“Nein, wir folgen dem, was wir als Glauben und Brauch unserer Väter überkommen haben.““ Wenn nun aber ihre Väter nichts verstanden haben und nicht rechtgeleitet waren? Bei den Ungläubigen ist es, wie wenn man Vieh anschreit, das nur Zu- und Anruf hört (ohne die eigentliche Sprache zu verstehen). Taub (sind sie), stumm und blind. Und sie haben keinen Verstand.“ (2:170-171)

    „Wahrlich, schlimmer als das Vieh sind bei Allah jene, die ungläubig sind und nicht glauben werden“ (8:55)

    „…Wahrlich, die Ungläubigen sind eure offenkundigen Feinde.“ (4:101)

    „Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben, und die das nicht für verboten erklären, was Allah und Sein Gesandter für verboten erklärt haben, und die nicht dem wahren Glauben folgen – von denen, die die Schrift erhalten haben, bis sie eigenhändig den Tribut in voller Unterwerfung entrichten. Und die Juden sagen, Esra sei Allahs Sohn, und die Christen sagen, der Messias sei Allahs Sohn. Das ist das Wort aus ihrem Mund. Sie ahmen die Rede derer nach, die vordem ungläubig waren. Allah bekämpfe sie! Wie sind sie (doch) irregeleitet!“ (9:29-30)

    „O die ihr glaubt! Nehmet nicht die Juden und die Christen zu Freunden. Sie sind Freunde gegeneinander. Und wer von euch sie zu Freunden nimmt, der gehört fürwahr zu ihnen. Wahrlich, Allah weist nicht dem Volk der Ungerechten den Weg.“ (5:51)

    „Eure Freunde sind einzig Allah und Sein Gesandter und die Gläubigen, die das Gebet verrichten und die Zakat zahlen und Gott allein anbeten.“ (5:55)

    „O ihr, die ihr glaubt, schließt keine Freundschaft, außer mit euresgleichen. Sie werden nicht zaudern, euch zu verderben, und wünschen euren Untergang. Schon wurde Haß aus ihrem Mund offenkundig, aber das, was ihr Inneres verbirgt, ist schlimmer. Schon machten Wir euch die Zeichen klar, wenn ihr es begreift.“ (3:118)

    „Die Gläubigen sollen sich nicht Ungläubige zu Freunden nehmen vor den Gläubigen – und wer das tut, hat nichts mit Allah -, es sei denn, daß ihr euch vorsichtig vor ihnen hütet. Allah warnt euch vor Seiner Strafe, und zu Allah ist die Heimkehr.“ (3:28)

    „Und neigt euch nicht zu den Ungerechten. Sonst kommt ihr (dereinst) in das Höllenfeuer. Ihr habt außer Allah keine Freunde. Und dereinst wird euch nicht geholfen werden.“ (11:113)

    „O die ihr glaubt, nehmt nicht eure Väter und eure Brüder zu Freunden, wenn sie den Unglauben dem Glauben vorziehen. Und die von euch sie zu Freunden nehmen – das sind die Ungerechten.“ (9:23)

    „O die ihr glaubt, nehmt euch keine Ungläubigen zu Freunden vor den Gläubigen. Wollt ihr wohl Allah einen offenkundigen Beweis gegen euch selbst geben?“ (4:144)

    „Siehst du nicht jene, die sich Leute zu Freunden nehmen, denen Allah zürnt? Sie gehören weder zu euch noch zu ihnen, und sie schwören auf (ihre) Lügen, wobei sie (es) wissen. Allah hat für sie strenge Strafe bereitet. Gewiß, wie böse ist, was sie zu tun pflegen.“ (58:14-15)

    „Sie möchten gern, ihr wäret ungläubig, so wie sie (selber) ungläubig sind, damit ihr (alle) gleich wäret. Nehmt euch daher niemand von ihnen zu Freunden, solange sie nicht (ihrerseits) um Allahs willen auswandern! Und wenn sie sich abwenden (und eurer Aufforderung zum Glauben kein Gehör schenken), dann greift sie und tötet sie, wo (immer) ihr sie findet, und nehmt euch niemand von ihnen zum Beschützer oder Helfer!“ (4:89)

    „Darum höre nicht auf die Ungläubigen und setze dich mit Hilfe des Korans beharrlich mit aller Kraft gegen sie ein!“ (25:52)

    Also alleine schon die schiere Anzahl der Verse zu diesem Thema, abgesehn von ihrer Intensität, zeigt, dass es Allah ernst meint mit der Aufforderung zu Abgrenzung und Segregation von den Anderen, den Nicht-Muslimen, den minderwertigen Ungläubigen.
    Um das Problem Antisemitismus unter Muslimen behoben werden soll, welches nicht isoliert betrachtet werden kann, sondern nur ein Teilaspekt der koranisch unterstützten Feindlichkeit gegen generell alles Nicht-Islamische ist, dann müssen fundamentale islamsche Dogmen angesprochen und überwunden werden.
    Dabei darf sich eine demokratische Gesellschaft nicht mit Lippenbekenntnissen und „Islam bedeutet Frieden“ Rethorik abspeisen lassen.

    Noch ein Satz zum Kopftuch, das Kopftuch ist Ausdruck eines korantreuen und konservativen Islam, welcher unteranderem die Verse beinhaltet, die ich oben zitiert habe. Alice Schwarzer nannte das Kopftuch nicht umsonst die Flagge der Islamisten. Und es ist auch kein Zufall das liberale Musliminnen normalerweise kein Kopftuch tragen. Demnach habe ich ein Problem mit dem Kopftuch.

    • 5. September 2012 um 20:03 Uhr
    • BelIfruta87
  5. 5.

    „Juden müssen sichtbar bleiben, auch wenn sie angegriffen werden“

    Toller Spruch, Meister Lau, sie kommen sicher zu jeder Lichterkette.

    • 5. September 2012 um 22:48 Uhr
    • Freeway
  6. 6.

    Zu 4
    Ob texte wie diese auch im islamunterricht an deutschen schulen behandelt werden ? Wie ? An diesen stellen gilt der koran nicht mehr ? Ist historisch zu sehen, gilt nicht mehr ? Überzeugt das einen gläubigen moslem ? Alle ? Wieviel nicht ?

    • 5. September 2012 um 23:20 Uhr
    • ernsthaft
  7. 7.

    Ich versteh die Menschheit nicht mehr! Lasst doch Juden Juden sein! Das sind auch nur Menschen! Ich bin mit einem befreundet und ich lebe noch hab keine Krankheit oder sonst was! Wir sollten sie so leben lassen wie sie wollen! Viele denken zu viel an früher! Die kommen ja auch nicht“ ey du scheiß Christ ich bring dich um!“So primitiv wer denk Juden müssen raus! Da ist der Christentum eigentlich schlimmer

    • 5. September 2012 um 23:44 Uhr
    • Jacqueline
  8. 8.

    Das Problem, was hier geschildert wird, dass Islam, das Miteinander mit anderen Religionen verbindet, stimmt nicht. Als erstes fordere ich hier alle auf, erst Recherchen durchzuführen, bevor man solche Aussagen trifft, wie :“Richtig Herr Lau, Muslimen wird das aber nur gelingen, wenn sie sich von ihrem Gott emanzipieren und distanzieren, denn der sagt im Koran zum Thema Nicht-Muslime “
    Es gibt im Koran Verse, die nur für die Zeit der Herabsendung gelten. So wie diese, die der Herr Jörg Lau, als Beispiel hier nennt. Ich habe als Ziel den Menschen in meiner Umgebung den richtigen Weg, den Islam, zu zeigen und zu erklären. Wie soll dies geschehen, wenn ich mich, wie behauptet, abschotte und keinen Kontakt zu Andersdenkenden habe? Das wird nicht gehen. Also verbietet mir Allah nicht, Kontakt zu anderen zu haben. Das Gegenteil liegt hier vor. Ich habe die Pflicht, den Leuten, mit einer anderen Religion, den Islam richtig zu zeigen. Doch damals, in der Zeit der Herabsendung, wo der Prophet noch gelebt hat, da hat jeder die wahre Religion gesehen. In dieser ZEit hat jeder den Propheten gesehen und seine Wunder. Wer trotz allen nicht die wahre Religion angenommen hat und über Gott gespottet hat, für den gelten diese Verse. Bevor man etwas aussagt, sollte man recherchieren und sich mit dem Thema auseinandersetzen. Zu dieser Zeit git es noch weitere Probleme. Eine andere Wahrheit ist : Der Terrorismus ist mit dem Islam nicht vereinbar. Ein Moslem kann kein Terrorist sein – ein Terrorist kann kein Moslem sein. Denn das Töten von Unschuldigen wird ausdrücklich verboten.
    Zu dem Problem mit dem scheinbaren Judenhass. Ein Moslem muss zu jedem MEnschen, egal welcher Religion und HErkunft, gut sein und darf keinenm MEnschen etwas antun. Die Leute, die so etwas tun, wie dem Herrn Daniel Alter, leben den ISlam nicht und wissen nicht, was im Koran steht. Ich bin wirklich sehr traurig, dass wegen solchen Unwissenden meine Religion als judenfeindlich und gewaltverherrlichend dargestellt wird.
    Der wahre Islam verbietet jede Art von Gewalt und Hass. Nächstenliebe, egal welcher Religion, ist Grundsatz. Doch wer nur oberflächlich sieht und nicht recherchiert und sich richtig miut dem Islam auseinandersetzt, der sieht so etwas nicht. Wir haben mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede. Doch werden immer wieder die Unterschiede hervorgehoben. Wie sollen wir so gemeinsam leben?

    • 6. September 2012 um 09:25 Uhr
    • Muhammed
  9. 9.

    Ein Weiteres:
    Das Kopftuch ist ein Zeichen des Islam. Es ist kein Kleidungsstück. Der Koran ist das Buch für alle Menschen. Wenn Gott will, dass die Frauen ihre Köpfe bedecken, dann ist dies kein Grund zur Diskussion und es wird ausgeführt. Wer den ISlam lebt, lebt nach dem Koran und lebt nach den Regeln, die in dieser genannt werden. Man darf wiederum nicht vergessen, dass es Verse gibt, die nur für die Zeit der Herabsendung gelten und Verse, die für alle Zeiten gelten. Aber um den Unterschied zu sehen, muss man sich mit dem Thema auseinandersetzen. Bei Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

    • 6. September 2012 um 09:33 Uhr
    • Muhammed
  10. 10.

    Ein Kippa-Flashmob. Ein Jude wird diskrimiert. Daraufhin finder ein Flashmob mit Kippas statt und das findet Zustimmung bei dem Volk.
    Doch viel öfter werden Moslems diskriminiert. Da sagt auf einmal keiner mehr was. Gerecht? Tolerant? Ich finde in Deutschland gitb es immer noch Rassismus und Diskriminierung.

    Der Kopftuch einer muslimischen Frau stört. Die Kippa eines Juden jedoch nicht. Dass Moscheen gebaut werden stört das Volk. Das Bauen von Synagogen nicht. ???

    Dies ist eine für mich unerklärte Inakzeptanz gegenüber dem Islam.

    • 6. September 2012 um 09:38 Uhr
    • Toleranz...
  11. 11.

    @ Muhammed

    „Das Kopftuch ist ein Zeichen des Islam. Es ist kein Kleidungsstück. Der Koran ist das Buch für alle Menschen. Wenn Gott will, dass die Frauen ihre Köpfe bedecken, dann ist dies kein Grund zur Diskussion und es wird ausgeführt.“

    Und woher wollen sie wissen, dass Gott dies Will? – Ist gestern gott bei ihnen zum tee vorbeigeschneid und hat es ihnen direkt gesagt? oder glauben sie einfach nur etwas, was irgendein mensch ihnen erzählt, dass angeblich Gott es ihm gesagt hätte – er aber leider nicht sonst beweisen könne, dass es Gott so und nicht anders gesagt häte oder das Gott überhaupt mit ihm geredet hätte?

    • 6. September 2012 um 09:39 Uhr
    • Zagreus
  12. 12.

    @ Toleranz

    „Der Kopftuch einer muslimischen Frau stört. Die Kippa eines Juden jedoch nicht.“

    Das Kopftuch einer Muslima ist nicht einfach nur ein zeichen für ihren Glauben wie beim Juden, sondern hat noch zusätzlich die Bedeutung eine sittsame Frau anzuzeigen – und macht damit eine moralische Aussage, die sich in den beleidigungen von muslimischen Jugendlichen und Männern gegenüber Frauen, die nicht ihr Haupt bedecken udn dies auch nicht wollen, niederschlägt.
    Würde es diese negative Erfahrung nicht geben, hätte wohl auch niemand etwas gegen das ‚muslimische Kopftuch‘.

    • 6. September 2012 um 09:43 Uhr
    • Zagreus
  13. 13.

    Muhammed, warum schickt uns der allmächtige propheten ?

    • 6. September 2012 um 10:04 Uhr
    • ernsthaft
  14. 14.

    Toleranz

    „Ich finde in Deutschland gibt es immer noch Rassismus…..“

    Ach wirklich, dann stellen Sie sich auf eine weitere Radikalisierung ein.

    Da braut sich ein Orkan an.

    Stichwort, Auflösung des Kooperationsvertrages zwischen Staat und Islam-Verbänden.

    Die Schutzlosesten Muslime werden die Euro-Muslime sein, die auf das Gut-Menschentum vertraut haben, das alles gut wird.

    Nur gibt es dafür keine Bio-Deutsche Mehrheit; nicht mal ansatzweise.

    • 6. September 2012 um 10:10 Uhr
    • cem.gülay
  15. 15.

    Jaja, die Beschneidungsgegner.

    @ MR

    Wenn Christoph Schlingensief noch lebte, würde er einen jüdisch-muslimischen FKK-Flashmob inszenieren.

    • 6. September 2012 um 10:25 Uhr
    • N. Neumann
  16. 16.

    @ Cem

    Auflösung des Kooperationsvertrages zwischen Staat und Islam-Verbänden.

    Das nur ein Sturm im Wasserglas. Die Islamverbände wollen von der Tatsache ablenken, daß sie seit Mai über die Plakataktion schriftlich informiert waren. Genau wie in biodeutsch besetzten Kommissionen, Ausschüssen und Gremien, sitzen dort lauter ‚Frühstücksdirektoren‘.

    • 6. September 2012 um 10:26 Uhr
    • Serious Black
  17. 17.

    SB

    Wenn mich jemand bei der UN anschwärzt, dann wäre ich ziemlich sauer.

    • 6. September 2012 um 10:29 Uhr
    • cem.gülay
  18. 18.

    Wenn mich jemand bei der UN anschwärzt, dann wäre ich ziemlich sauer.

    Weshalb? Wegen Orkan-Gelabere?

    Wie auch immer: Du würdest dich aber auch etwas geschmeichelt fühlen.

    • 6. September 2012 um 10:36 Uhr
    • N. Neumann
  19. 19.

    Neumann

    Also willst Du sagen, das die Religiösen und die Bios eine harmonische Gemeinschaft werden.

    • 6. September 2012 um 10:51 Uhr
    • cem.gülay
  20. 20.

    Neumann

    Nach jahrelangen Dialogen zwischen Islam-Verbänden und der deutschen Regierung, ist das Ergebnis, dass die Verbände hier, sich an die UN gewandt haben.

    Siehst Du das als ein Wintermärchen an, also einen Fortschritt?

    • 6. September 2012 um 11:15 Uhr
    • cem.gülay
  21. 21.

    Zu 9

    Muhammed, wenn der allmächtige will das alle frauen kopftuch tragen, dan tragen alle frauen kopftuch. Weltweit, sofort ohne ausnahme-

    • 6. September 2012 um 11:40 Uhr
    • ernsthaft
  22. 22.

    „Nach jahrelangen Dialogen zwischen Islam-Verbänden und der deutschen Regierung, ist das Ergebnis, dass die Verbände hier, sich an die UN gewandt haben.“

    Cem,ich habe immer noch nicht entdeckt, wer sich genau an die UN und OECD gewandt hat: wer ist „die türkische Gemeinde“?
    Wer hat das Ding unterschrieben?
    Und was steht da genau drin?
    „Türkische Gemeinde“ ist doch nicht identisch mit den 4 Verbänden, die jetzt die „Radikalisierungspartnerschaft“ aufgekündigt haben, oder?

  23. 23.

    Karola

    TGB unter dem Vorsitz von Kenan Kolat soll den Euro-Islam repräsentieren.
    Die haben sich an die UN gewandt.

    Die anderen 4 Verbände, darunter die größte DITIB haben den Kooperationsvertrag mit dem Innenministerium aufgekündigt.

    Also alle wichtigen Verbände die für den interkulturellen Dialog stehen.

    Das nenne ich eben Wintermärchen.

    Die letzte Hoffnung wäre Claudia Roth als Innenministerin. Grün rettet grün ,-)

    Fazit:

    Für mich eine katastrophale Entwicklung nach Jahren von Konferenzen, die Millionen an Steuergeldern gekostet haben.

    Ich habe kein Bock für geistig minderbemittelte interkulturell inkompetente Personen und Verbände weiterhin zu bezahlen.

    Es kotzt mich einfach nur noch an!

    • 6. September 2012 um 12:50 Uhr
    • cem.gülay
  24. 24.

    »Selbst schuld, der Scheiß-Rabbiner«

    Nach der Attacke: Erkundungen bei jungen muslimischen Migranten in Berlin

    Eigentlich wirken Levent, Murat und Ömer sympathisch. Wie andere in ihrem Alter flachsen die drei türkischstämmigen Oberschüler aus Berlin-Moabit miteinander, sprechen über Fußball und Frauen. Total normal. Bis das Gespräch auf Juden kommt. »Die Juden sind verfluchte Hurensöhne«, sagt der 17-jährige Levent. »Selbst schuld, dass der Scheiß-Rabbiner eins auf die Fresse bekommen hat«, ergänzt Murat. »Muss er halt nicht mit seiner Kack-Judenmütze auf die Straße gehen.« Und Ömer findet: »Besser zu stark als zu schwach drauftreten.«

    http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/13919

    • 6. September 2012 um 12:54 Uhr
    • NKB
  25. 25.

    Karola

    Wenn man sich nicht mal im „Establishment“ versteht. Wie soll es dann im schweren Alltagsleben funktionieren.

    Gibt überhaupt nochmal irgendeinen Erfolg zu vermelden in irgendeinem Thema

    • 6. September 2012 um 12:55 Uhr
    • cem.gülay
  26. 26.

    NKB

    Netter Artikel und Türken-Feindlich.

    In der Neo-Nazi Szene ist das Rosa Rosa Panther Lied Kult.

    Ich kann Ihnen Hunderttausende deutsche Jugendliche bringen, die ähnliches über Juden und Türken sagen werden.

    Wir hatten letztens eine Statistik die Besagte, dass 18% der türkisch/kurdische Personen Juden-Hass empfinden.

    • 6. September 2012 um 13:00 Uhr
    • cem.gülay
  27. 27.

    OT – Syrien

    MJT interviewt Dr. Sherkoh Abbas, leader of the Kurdistan National Assembly of Syria

    We’ve been ignored by the Western media, by the Middle Eastern media, and by the international community altogether. Maybe it’s because we don’t hijack planes, kidnap and kill people, or blow-up any buildings. The wheels that make the noise get the grease, and we haven’t made any noise until recently, beginning with a major uprising in 2004. Today the Kurdish street will not accept anything less than federation or at least a Kurdish Federal Region.

    http://www.worldaffairsjournal.org/blog/michael-j-totten/world-according-syrian-kurdistan

    • 6. September 2012 um 13:11 Uhr
    • Serious Black
  28. 28.

    @ Cem Gülay

    Ich kann Ihnen Hunderttausende deutsche Jugendliche bringen, die ähnliches über Juden und Türken sagen werden.

    Wirklich? Dann tun Sie das doch. Aber selbst wenn es wirklich „Hunderttausende“ sein sollten, die Vergleichbares vergleichbar unbefangen sagen würden, machte es das irgendwie besser? Haben Sie im Ernst das Bedürfnis, die in dem Artikel dargestellte Form von Rassismus zu bagatellisieren, möglicherweise gar zu exkulpieren, weil es daneben auch anderen – ganz und gar einheimischen – Rassismus gibt?

    Im Übrigen passt es ins Bild, dass Sie den in Wahrheit recht ausgewogenen Artikel mir nichts, dir nichts als „Türken-Feindlich“ einstufen. Sie haben ihn offenbar nicht bis zum Ende gelesen. Der Artikel stellt nämlich deutlich heraus, dass keineswegs alle Menschen mit türkischem Migrationshintergrund so denken; ihm geht es aber darum, aufzuzeigen, dass es sich nicht lediglich um „Einzelfälle“ handelt.

    Wir hatten letztens eine Statistik die Besagte, dass 18% der türkisch/kurdische Personen Juden-Hass empfinden.

    Wenn Sie den Artikel tatsächlich gelesen hätten, müssten Sie eigentlich wissen, dass jene Zahl – 18% – auch darin genannt werden.

    • 6. September 2012 um 13:16 Uhr
    • NKB
  29. 29.

    Wie sehr muss man eigentlich spinnen, um einen Artikel, der so schließt, als „Türken-Feindlich“ zu bezeichnen?

    UMFRAGE Natürlich sind keineswegs alle jungen muslimischen Migranten Antisemiten. Der 14-jährige Schüler Kadir sitzt mit seiner großen Schwester Elif bei McDonald’s am Neuköllner Hermannplatz. »Das ist doch Rassismus, wenn jemand einen anderen verprügelt, nur weil er anders ist?«, fragt er Elif. Die 20-jährige Studentin der FU Berlin nickt: Gewalt gegen Andersgläubige sei haram, nach islamischem Glauben strikt verboten.

    Laut einer kürzlich vom Meinungsforschungsinstitut Forsa durchgeführten Studie halten »nur« rund 18 Prozent der befragten Deutsch-Türken Juden für minderwertig. In etwa genauso stark ist der Antisemitismus in der deutschen Mehrheitsbevölkerung verbreitet. Aber: Rechnet man die Zahlen hoch, gibt es rund 500.000 antisemitisch eingestellte Deutsch-Türken. Und Urheber von verbalen und physischen Attacken sind »leider meist junge Migranten«, weiß Anneta Kahane, Vorsitzende der Amadeu Antonio Stiftung, zu berichten. Levent, Murat, Ömer, Samir, Melek und Adil sind keine Einzelfälle.

    • 6. September 2012 um 13:19 Uhr
    • NKB
  30. 30.

    NKB

    Kleine Anekdote

    Eine freie Journalistin machte mit mir ein Interview( Buch Türken-Sam)

    Sie bat es einigen Chefredakteuren von Magazinen an mit denen sie oft gearbeitet hat, die zusammen Millionen an Lesern haben.

    Sie sagte mir im Vertrauen und geschockt, dass sie sowas, in ihrer langjährigen Zeit als Journalistin nie erlebt hat. Ich solle es aber nicht weiter erzählen, sonst würde sie nicht mehr gebucht.

    „Soviel Hass dieser Eliten gegen meine Person.“

    Machen Sie mir also keine Moral Predigt.

    Als ob kleine Juden-Hasser aus Berlin die Welt bedeuten.

    Wen der Kopf stickt……….

    • 6. September 2012 um 13:28 Uhr
    • cem.gülay
  31. 31.

    NKB
    „Spinnen, ich“

    Sind Sie schon fertig mit der Aktenvernichtung in der NSU-Sache

    • 6. September 2012 um 13:36 Uhr
    • cem.gülay
  32. 32.

    @ Cem Gülay

    Sie sollten wirklich weniger trinken.

    • 6. September 2012 um 13:40 Uhr
    • NKB
  33. 33.

    NKB

    Ich trinke nicht! Einmal im Monat vielleicht.

    Hören sie mit Beleidigungen auf. „Spinne“

    Dem Rabbiner ist nach 27 Jahren was schlimmes passiert, bedauerlich.

    Millionen Menschen sind in den letzten 30 Jahren angegriffen worden, viele wurden durch rassistische Übergriffe schwer verletzt oder sogar getötet.

    Wahrscheinlich kommen Sie aus einem Kuh-Nest und kennen diese Realitäten nicht.

    Ein Israeli würde sagen, Gott sei Dank ist nichts schlimmeres passiert, ich suche noch die letzten Überreste meiner Tochter nach einem Terroranschlag.

    • 6. September 2012 um 13:47 Uhr
    • cem.gülay
    • 6. September 2012 um 13:52 Uhr
    • MRX
  34. 35.

    MRX

    Danke

    • 6. September 2012 um 13:53 Uhr
    • cem.gülay
  35. 36.

    @ Cem Gülay

    Ich trinke nicht! Einmal im Monat vielleicht.

    Ganz ehrlich: Zuweilen sind Ihre Beiträge mehr oder weniger nur so zu erklären. Im Grunde ist es sogar noch die freundlichere Deutung.

    Hören sie mit Beleidigungen auf. “Spinne”

    Darüber brauchen gerade Sie sich ganz sicher nicht zu beschweren. So wie Sie selbst sich hier häufig (auch in diesem Thread) äußern, sollten Sie sich nicht als Mimose gerieren.

    Dem Rabbiner ist nach 27 Jahren was schlimmes passiert, bedauerlich.

    Warum haben Sie eigentlich das Bedürfnis, diesen Vorfall kleinzureden? Warum soll man hier nicht über diese Problematik diskutieren?

    Wenn Sie die Berichte zu dem Fall gelesen haben, müssten Sie im Übrigen wissen, dass das mitnichten das erste Mal war, dass der Rabbi sich Anfeindungen ausgesetzt sah. Nur zusammengeschlagen worden ist er wegen seines Glaubens bislang nicht.

    Millionen Menschen sind in den letzten 30 Jahren angegriffen worden, viele wurden durch rassistische Übergriffe schwer verletzt oder sogar getötet

    In den letzten 30 Jahren hat es in Deutschland in jedem Fall zu viel rassistische Gewalt gegeben, egal durch wen und vor welchem ideologischen Hintergrund, aber warum sollte das ein Grund sein, dass man über diese Form von Rassismus und Gewalt nicht berichten und diskutieren darf?

    Ein Israeli würde sagen, Gott sei Dank ist nichts schlimmeres passiert, ich suche noch die letzten Überreste meiner Tochter nach einem Terroranschlag.

    In Israel war man über den Übergriff in Wahrheit recht schockiert, wohl auch deshalb, weil es in letzter Zeit in Europa einige äußerst brutale Gewalttaten gegen Juden gegeben hat (man denke etwa an Mohammed Merah). Da Sie aber Israel ansprechen: Wenn Sie den Artikel, den ich oben verlinkt habe, inzwischen gelesen haben, müssten Sie auch wissen, dass jener Rassismus, dessen Opfer der Rabbi wurde und der auch bei einigen der interviewten Jugendlichen aufscheint, nicht zuletzt mit dem Zerr- und Wahnbild zusammenhängt, das über Israel und den Nahost-Konflikt auch in den deutschen Medien mitunter verbreitet wird. Darüber wird man ja wohl ganz sicher sprechen dürfen.

    • 6. September 2012 um 14:11 Uhr
    • NKB
    • 6. September 2012 um 14:12 Uhr
    • MRX
  36. 38.

    @ Marriex

    „Dass Rabbiner Daniel Alter und seine kleine Tochter von, wie die Berliner Polizei sie bezeichnet, »arabischstämmigen« Jugendlichen attackiert, verletzt und terrorisiert wurden, ist eine fürchterliche Folge der allgemeinen, enthemmten und entsolidarisierenden Stimmung gegenüber Juden und Muslimen.“

    Ich würde sagen: eine Tochter.

    Ich erkenne es jetzt – eigentlich bin ich schuld daran, dass arme arabische Jugendliche den rabbiner verklopft haben und ich bin schuld daran, dass sie gezwungen werden den ganzen antisemitismus aus den arabischen Fernsehsendungen sich reinziehen müssen. Und hat es nicht den kolonialismus gegeben, hätten wir jetzt blühende arabsische Landschaften oder so ähnlich…
    ( „Während er spricht, zieht sein Pitbull immerzu an der Leine. Adil, der nicht nur wie ein Kickboxer aussieht, sondern auch einer ist, hat über Juden eine klare Meinung.

    »Abschaum«, sagt er bestimmt. »Ich hasse die Juden, dreckiges Pack ist das.« Ob er Juden persönlich kennt? Nein, das nicht. Aber: »Du brauchst doch nur den Fernseher einschalten, Alter. Nicht ProSieben oder so, da stecken überall Juden hinter.« Im arabischen Fernsehen habe er viele Dokumentationen über Juden gesehen. Sie beherrschen die Welt und unterdrücken die Muslime. Dann schaut Adil mich und meinen Begleiter an und fragt: »Von welcher Zeitung kommt ihr eigentlich? Seid ihr Juden oder was?« Er lacht, macht einen Witz, legt den Kopf schief und wartet unsere Antwort ab. Wir verneinen und verabschieden uns. Wir fühlen uns erleichtert. Die Erleichterung weicht schnell der Scham, aus Angst nicht die Wahrheit gesagt zu haben.“

    http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/13919

    –> nicht vergessen, daran sind wir auch schuld!)

    • 6. September 2012 um 14:18 Uhr
    • Zagreus
  37. 39.

    NKB

    Ich hatte den Angriff auf den Rabbiner aufs schärfste kritisiert. Doch halten sich die Übergriffe auf Juden in Grenzen, weil 82% der Jugendlichen aus dem türkischen/ kurdischen Kulturkreis nicht so radikal denken.

    Die Überschrift des Artikels hatte mich zu der Annahme verleitet, mein Fehler.

    Oder ist die Überschrift vielleicht unglücklich gewählt. Jugendliche sind nicht so sorgfältig im lesen, darum meine überharsche und Provokante Reaktion.

    Einige meiner Kommentare sind frivol und zynisch, Okay.

    Ich war aber mal eine Zeit lang voller Wut wie Sie mit bekamen. ich fühle mich in der jetzigen Rolle wohler

    • 6. September 2012 um 14:23 Uhr
    • cem.gülay
  38. 40.

    Und Reaktionär.

    Kann sich aber wieder alles ändern. Mal sehen was die UN sagt zum Deutsch-Türkischen Verhältnis

    • 6. September 2012 um 14:37 Uhr
    • cem.gülay
  39. 41.

    MRX/ All

    Fassen wir zusammen.

    Die jüdische Gemeinschaft stellt ihr Leben in Deutschland in Frage.

    Der Kooperationsvertrag mit dem Innenministerium wird von 4 muslimischen Dachverbänden gekündigt.

    Der TGB, Euro-Islam-Vorzeige Verband mit Kenan Kolat klagt vor der UN über Deutschland.

    Bitte Marriex sage bitte was dazu!

    Ist das nicht der absolute GAU. Mir fehlen wirklich die Worte.

    Was würde Ober-Chef Herr Lorenzo dazu sagen?

    • 6. September 2012 um 14:54 Uhr
    • cem.gülay
  40. 42.

    „Was würde Ober-Chef Herr Lorenzo dazu sagen?“
    Herr Lorenzo wäre gut gelaunt.
    Ist Ihnen „3 nach 9″ ein Begriff.

    Ich sehe diese Aussendung ausschließlich wegen ihm, da er immer sehr sympathisch und gut gelaunt ist.

    • 6. September 2012 um 14:56 Uhr
    • zthzhdtzhtjhr8ightr
  41. 43.

    Ich tippe mal auf Beschneidungsgegner.

    • 6. September 2012 um 15:10 Uhr
    • MM
  42. 44.

    MM

    „Beschneidungsgegner“

    Nein!

    Eher türkische Mafia

    • 6. September 2012 um 15:18 Uhr
    • cem.gülay
  43. 45.

    Hansa Rostock und Hamas sollte man schon auseinanderhalten können.

    • 6. September 2012 um 16:17 Uhr
    • MRX
  44. 46.

    Ok. Falscher Strang.

    • 6. September 2012 um 16:23 Uhr
    • MM
  45. 47.

    Hanasa Rostock ist ein Fußballverein und Hamas eine Partei mit einem militärischen Flügel.

    Ist das soweit korrekt, Herr MRX?

    • 6. September 2012 um 16:25 Uhr
    • Freddy
  46. 48.

    @ CG

    Die Antideutschen sind politisch inselbegabt. Meine Antwort finden Sie im Bahamas-Artikel.

    • 6. September 2012 um 16:28 Uhr
    • MRX
  47. 49.

    @MRX

    WARUM verlinken Sie dann auf Bahamas?

    • 6. September 2012 um 16:33 Uhr
    • Freddy
  48. 50.

    Weil inselbegabt begabt enthält.

    • 6. September 2012 um 16:38 Uhr
    • MRX
  49. 51.

    Ganz offensichtlich besitzen Sie sogar Humor.
    Das gefällt mir.

    Dadurch unterscheiden Sie sich wohltuend vom Groß der anderen Schreiber hier, denen Humor fremd zu seinen scheint.

    • 6. September 2012 um 16:53 Uhr
    • Freddy
  50. 52.

    @ Freddy

    Ganz oben meint jemand manchmal er sei witzig. Das ist erst schlimm.

    • 6. September 2012 um 17:24 Uhr
    • MRX
  51. 53.

    Nø, drei.

    • 6. September 2012 um 17:55 Uhr
    • MRX
  52. 54.

    Der letzte Zählt nicht, da der Text ein anderer ist.

    • 6. September 2012 um 17:56 Uhr
    • Ni Hao. Ni Hao Ma? Wo Hen Hao!!
  53. 55.

    Es ist vielleicht wenig bekannt, dass Christen und Juden für den gut informierten Muslim nicht als „Ungläubige“ gelten, weil sie den selben Gott anbeten und zu den drei Buchreligionen gehören. Ungläubige im Sinne des Propheten waren alle anderen Religionen des Vorderen Orients und der hellenistischen Welt, die an viele Götter glauben; Ahura Mazda, die persische Religion; die hinduistische Götterwelt; die Buddhisten.

    • 6. September 2012 um 18:17 Uhr
    • Laoyafo
  54. 56.

    @ L #55

    Auch der Zoroastrismus Irans wird dort zu den Buchreligionen gezählt und toleriert.

    http://de.wikipedia.org/wiki/Buchreligion#Verh.C3.A4ltnis_verschiedener_.E2.80.9EBuchreligionen.E2.80.9C_zu_ihrem_Buch

    • 6. September 2012 um 18:30 Uhr
    • Serious Black
  55. 57.

    Der Koran, ist die Antowrt. Denn es ist das Wort Gottes.

    • 6. September 2012 um 18:37 Uhr
    • Muhammed
  56. 58.

    Nein das Koran ist der Wort Gottes.

    • 6. September 2012 um 18:41 Uhr
    • MRX
  57. 59.

    Zeifellos – wenn das Muhammed persönlich sagt…

    • 6. September 2012 um 18:43 Uhr
    • Leon_
  58. 60.

    In Deutschland werden alle über einen Kamm geschärt. Der Islam ist schlcht, nur weil ein paar Unwissende etwas machen. Ein Terrorist macht etwas. Der ISlam ist schlehct. Ich sage auch nicht, dass alle deutsche Nazis sind, nur weil es so eine Zeit gab. Denn Nazis waren auch Deutsch. Oder nicht?
    Zu der Frage, woiher ich weiss, was Gott von uns will. Der Koran ist die Antwort. Denn der Koran ist das „unveränderte“ Wort Gottes.
    Doch wer nichts sehen will, der sieht auch nichts.-

    • 6. September 2012 um 18:44 Uhr
    • Muhammed
  59. 61.

    Wir werden ja sehen.

    • 6. September 2012 um 18:50 Uhr
    • MRX
  60. 62.

    Nazis waren Deutsche. Sind dann gleich alle Deutschen Nazis?

    • 6. September 2012 um 18:55 Uhr
    • Muhammed
  61. 63.

    @ Mohammed

    „In Deutschland werden alle über einen Kamm geschärt. Der Islam ist schlcht, nur weil ein paar Unwissende etwas machen. Ein Terrorist macht etwas. Der ISlam ist schlehct. Ich sage auch nicht, dass alle deutsche Nazis sind, nur weil es so eine Zeit gab. Denn Nazis waren auch Deutsch.“

    Würden sie denn auch sagen, dass der Nationalsozialismus schlecht war – auch dann, wenn es ein paar gute Nazis gegeben haben sollte (zumindest welche, die kein Unrecht machten)?

    • 6. September 2012 um 19:02 Uhr
    • Zagreus
  62. 64.

    Das wirklich wichtige: Draghi sichert mittelfristig die Preisstabilität.

    • 6. September 2012 um 19:04 Uhr
    • MRX
  63. 65.

    Was nützen stabile Preise bei einer wertlosen Währung?

    • 6. September 2012 um 19:08 Uhr
    • Leon_
  64. 66.

    Was Sie sagen heißt auf Politiker so wie ich geschrieben habe.

    • 6. September 2012 um 19:14 Uhr
    • MRX
  65. 67.

    @ marriex

    Draghi hat was ganz was anderes ‚gesichert‘ – der kommentar in der FAZ:

    http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/wirtschaftspolitik/ezb-kommentar-kennt-not-kein-gebot-11881682.html

    nett auch die Welt:

    hXXp://www.welt.de/finanzen/article109060047/Finanzmaerkte-bejubeln-den-Tod-der-Bundesbank.html

    kurzfristig sind gerade die Aktien hochgeschossen – gerade die italiener – heute. Wie wird es in der welt so nett , aber treffend genannt: die liraisierung des Euros.

    • 6. September 2012 um 19:22 Uhr
    • Zagreus
  66. 68.

    „Draghi druckt“ – überschrift auf ZO

    • 6. September 2012 um 19:28 Uhr
    • Leon_
  67. 69.

    zu 64

    Wie gesagt, gute Recherche ist Grundsatz für eine gute Berichterstattung. Du sagst immer das Selbe und gibst die gleichen Beispiele auf. Anscheinend hast du den Koran nur oberflächlich gelesen. Den Hintergrund musst du aber auch erkunden.
    Aber dies ist für mich auch ein Beispiel, dass Gott nicht jedem, der den Koran liest, auch die Ehre gibt, diesen als Wegweiser zu benutzen.

    • 6. September 2012 um 19:30 Uhr
    • Muhammed
  68. 70.

    @MRX 34:
    http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/13917

    Die gefährlichsten Mörder des letzten Jahrhunderts, des Jahrhunderts ihrer Eltern und Großeltern, waren Antireligiöse mit ihrer ganz eigenen Religion.

    Da hat wohl jemand von Tätervolk-Hohmann abgeschrieben:

    Mit vollem Recht aber kann man sagen: Die Gottlosen mit ihren gottlosen Ideologien, sie waren das Tätervolk des letzten, blutigen Jahrhunderts.

    • 6. September 2012 um 19:34 Uhr
    • Arjen van Zuider
  69. 71.

    @Muhammad

    „Wie gesagt, gute Recherche ist Grundsatz für eine gute Berichterstattung. Du sagst immer das Selbe und gibst die gleichen Beispiele auf. Anscheinend hast du den Koran nur oberflächlich gelesen. Den Hintergrund musst du aber auch erkunden.
    Aber dies ist für mich auch ein Beispiel, dass Gott nicht jedem, der den Koran liest, auch die Ehre gibt, diesen als Wegweiser zu benutzen.“

    Das ist ein bisschen wenig Antwort auf meinen ausführlichen und mit einigen Fragen gespickten Kommentar. Die 2 wichtigsten Frage wiederhole ich aber gerne nochmal:

    1. „Ahja, interessant! Und woran erkennt man die Verse, die nur für die Zeit der Herabsendung gelten und woran erkennt man die Verse, die auf ewig gültig bleiben? Das würde mich brennend interessieren.“

    2. „Dann zitiere doch einfach die Koranstelle, wo Frauen konkret aufgefordert werden eine KOPFTUCH zu tragen. Ich kenne einen solchen Vers nicht.“

    • 6. September 2012 um 19:36 Uhr
    • Bellfruta87
  70. 72.

    Muhamed erklären sie doch bitte warum der allmächtige nach mehreren tausend jahren menschheitsgeschichr einen gesandten geschickt hat ?
    Warum die menschen damals den gesandten des allmächtigen nicht als solchen erkannt haben ?
    Warum milliarden von menschen nichts vom gesandten des allmächtigen wissen ?(schlechtes marketing ? von wem ?)
    Wie kann man über die gebote des allmächtigen diskutieren, sogar streiten ? Hat er sich nicht klar ausgedrückt ?
    War die umma zu zeiten mohammeds eine perfekte/fast perfekte gemeinschaft ?
    Nach göttlichen regeln ?
    Wie lange war diese umma (mit sklaven) perfekt ? Bis zur kamelschlacht ?
    Wenn auf göttlichen regeln beruhend , warum dann nicht dauerhaft ?
    Wären wir nicht alle muslime wenn es der wille des allmächtigen wäre ?

    • 6. September 2012 um 19:49 Uhr
    • ernsthaft
  71. 73.

    In Berlin kommt ja dann am Sonntag das Deutschland, in dem man „ohne Angst verschieden“ sein kann (Vorsicht: das hat nichts mit dem neuen Sterbehilfegesetz zu tun!)demonstrationsmäßig auf den Weg:
    http://bit.ly/NeNAQI

    Vielleicht treffen die Blauhelme ja rechtzeitig zur Teilnahme ein und protestieren gleichzeitig gegen Friedrichs Plakataktion.

  72. 74.

    Da muhamed auf fragen bisher nicht antwortet möchte ich ihn darufhinweisen das „73“ zb. die basis für scharia recht ist, mit all den uns bekannten grausamkeiten,

    • 6. September 2012 um 20:45 Uhr
    • ernsthaft
  73. 75.

    Juden müssen Juden sein dürfen. Muslime müssen Muslime sein dürfen.

    • 6. September 2012 um 20:59 Uhr
    • benyakov
  74. 76.

    Nach dem antisemitischen Angriff auf ihn hat ein Berliner Rabbiner jüdische Menschen vor dem Betreten bestimmter Stadtviertel in Deutschland gewarnt

    „Hier wurden Realitäten geschaffen, die nicht mit dem Grundgesetz vereinbar sind.“

    http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2012-09/rabbiner-deutschland-gewalt

    ——————————

    So sieht es aus, aber es wird noch wesentlich schlimmer bevor es besser wird.

    …nur noch 6 Tage bis zur Beerdigung

    • 6. September 2012 um 23:16 Uhr
    • Freeway
  75. 77.

    „9. Muhammed: … Bei Fragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.“

    Es ehrt Sie sehr in meinen Augen, wenn Sie als religiös Gebildeter Antworten und Informationen anbieten. Aber es wäre besser, es zu lassen. Die Leute in diesem Blog sind immer die selben Leute und diese wollen bestimmt nicht neugierig etwas wissen, sondern Sie unfair aufs Glatteis führen. Sie werden von diesen Leuten immer als Feind angesehen werden.

    Also, zu Ihrem eigenen Seelenheil, investieren Sie Ihre Zeit und Energie lieber an Leute, die ein ehrliches Interesse am Islam haben. Hier werden Sie nur vorgefertigte, finstere und feindseelige Beton-Ansichten vorfinden. Absolut sinnlos.

    Es sprach ein Ihnen freundlich Gesinnter TBaxter.

    • 7. September 2012 um 02:27 Uhr
    • TBaxter
  76. 78.

    @Freeway:

    Es gebe Orte, in denen der Staat außer Kraft gesetzt sei.

    Wollte man polemisch werden, könnte man ja jetzt sagen, dass am Sonntag Juden und Muslime gemeinsam für einen „Ort“ demonstrieren wollen, an dem der Staat „außer Kraft gesetzt“ ist (bzw. wo dem Staat prinzipiell das Recht abgesprochen wird, seine Regelungsgewalt auszuüben).

    • 7. September 2012 um 03:07 Uhr
    • Arjen van Zuider
  77. 79.

    Zur Demonstration in Berlin:

    http://www.ruhrbarone.de/demo-gegen-beschneidungsverbot-die-hamas-marschiert-mit/

    Hamas und MG wurden zwar mittlerweile ausgeladen, der Vorfall illustriert dennoch deutlich, was da für Leuchten am Werk sind.

    • 7. September 2012 um 08:57 Uhr
    • MTR
  78. 80.

    Freeway 76

    Ich warne auch davor, in bestimmten Stadtteilen als „verschwuchtelte Kartoffel“ oder als „geläuterter Macho-Türken Gangster“ mit einem nagelneuen I-Phone öffentlich zu telefonieren.

    Ich war überall auf der Welt.

    New York-Bronx, Neapel mit ne Rolex-Uhr rumgelaufen, Rio-Getto, Miami. Nirgends bin ich beklaut oder überfallen worden.

    In Berlin muss man aber höllisch aufpassen! Es ist wohl einer der gefährlichsten Städte der zivilisierten Welt.

    Aus Image-Pflege. „Cem Gülay, sie sind ein Lügner und Rechtspopulist

    • 7. September 2012 um 12:34 Uhr
    • cem.gülay
  79. 81.

    Berlin

    Und wenn du als ausländischer Tourist mal in die Quere einer NPD-Demo in Kreuzberg kommst, dann verlasse dich bloß nicht auf die Hundertschaften der Polizei.

    Start running, so you have a comfortable advantage of getting away

    • 7. September 2012 um 12:45 Uhr
    • cem.gülay
  80. 82.

    In Spanien hat man die alljährliche Stier Hetzjagd.

    Wer den absoluten Adrenalin Kick will(Markt-Lücke ,-)), kann gerne mal einige Ausländerfreie Ost-Deutsche Stadtteile besuchen. Voraussetzung nicht germanisches Aussehen.

    3 Tage Nachts unterwegs mit garantierte Hetzjagd. Wenn nicht Geld zurück!

    • 7. September 2012 um 12:53 Uhr
    • cem.gülay
  81. 83.

    Z eig deine kippa, erinnert mich an „heute trage ich rock“ ein ausgezeichneter film über eine lehrerin in einem franz. „problemviertel“ .Sehr sehenswert und paßt zum thema.

    • 7. September 2012 um 14:16 Uhr
    • ernsthaft
  82. 84.

    80
    Cem, beim letzten Bericht über das geklaute i-phone gab’s aber noch einen genaueren Hinweis zum Täter! :)

    Und damit Sie noch etwas zu Freude haben: auch dieses Ehemodell müssen Sie notgedrungen mitfinanzieren!
    http://bit.ly/P8q3Rr

    Ob Hinterlassene serieller Monogamie oder Teilnehmer und Teilnehmerinnen praktizierter Polygamie – es ist kaum zu unterscheiden und der deutsche Steuerzahler zahlt im Bedarfsfalle für alle.

    Macht aber auch gar nix, weil man Geld ja jetzt in beliebigem Umfang nachdrucken kann.

  83. 85.

    BF87
    „Je intensiver die islamistische Szene von den Sicherheitsbehörden beobachtet werde, desto mehr Anhänger würden registriert, erklärte der Leiter des NRW-Verfassungsschutzes, Burkhard Freier, am Donnerstag im Innenausschuss des Düsseldorfer Landtags.“

    Ja, komisch aber auch!
    Wahrscheinlich sollte Innenminister Jäger seinen Einfluß geltend machen und wie vor den Wahlen seine Ermittlungen wieder ganz auf Pro-NRW richten, damit die nicht unnötigerweise die Befindlichkeit der salafistischen Geschwister irritieren.
    Wahrscheinlich vermehren sich die Salafisten so drastisch, WEIL sie beobachtet werden! – Ironie aus –

    In Duisburg hat ein konvertierter Salafist an einem Berufskolleg unterrichtet.
    http://bit.ly/U0T5AQ

    PS Ob sich wohl bitte jemand findet, K. 86 zu löschen?

  84. 86.

    @kc

    „In Duisburg hat ein konvertierter Salafist an einem Berufskolleg unterrichtet“

    Marcel Krass heißt der Typ und ich hab ein nettes Video von ihm gefunden. Sehr aufschlußreich.

    „Marcel Krass (Abu Yunus) – Dürfen Muslime Sylvester feiern?“
    http://www.youtube.com/watch?v=03JaF3d0XHA

    • 8. September 2012 um 00:49 Uhr
    • BelIfruta87
  85. 87.

    Falls jemand meint, es hätte sich irgend etwas zwischen Juden und Deutschen normalisiert:

    „Let other countries with cleaner hands take the lead in conducting real scientific research and in seeking to protect the rights of children and animals. The dirty hands and filthy past of Germany forever disqualifies that country from leading the effort to ban Jewish rituals. For shame!

    This article was published in German by the Juedische-allgemeine“

    So endet heute die Polemik „J’Acuse: Shame on Germany for Circumcision Ban“ von Alan Dershowitz in der „Huffington Post“.
    http://huff.to/RJaX5t
    Das ist starker Tobak! Gerichtet an ein Land, dessen Regierung mit Hochdruck daran arbeitet, der Beschneidung einen sicheren rechtlichen Rahmen zu schaffen, nachdem das Thema aufgrund der massiven post-operativen Komplikationen am Penis eines muslimischen Kleinkinds ins Rollen kam und in den Medien kontrovers mit großem Engagement diskutiert wird.

    Nicht zutreffend ist, daß „dieser Artikel“ in der „Jüdische Allgemeine“ erschien, denn schon der erste oberflächliche Vergleich zeigt, daß es einige feine Unterschiede gibt:

    „The best response is to shame the Germans into rejecting this new form of left wing anti-Semitism, by showing them how similar it was to the Nazism they now claim to abhor.“
    „Die beste Antwort ist, den Deutschen klarzumachen, wie schändlich diese neue Form von Antisemitismus ist, indem man aufzeigt, wie sehr dieser Antisemitismus dem Nationalsozialismus gleicht, den sie so verabscheuen.“

    Für’s amerikanische Publikum muß es also „left wing Anti-Semitism“ sein und es muß vermittelt werden, daß die Deutschen nur behaupten, den Nationalsozialismus zu verabscheuen.

    Und nur in der amerikanischen Version heißt es: „old-fashioned anti-Semitism, a term coined by Germans for Germans and against Jews“, in der deutschen Version ist es vorsichtshalber „nichts anderes als der gute alte Antisemitismus.“

    Nein, „normalisiert“ ist da nix, fürchte ich.

  86. 88.

    Den Hinweis auf den Artikel – in deutscher Fassung – verdanke ich den Ach-so-Guten.

  87. 89.

    90
    @Bf, echt „Krass“!

    Wo kommen diese ganzen Irren her!?

  88. 90.

    – Marcel Krass / Islamisches Zentrum Münster e.V. –

    … der ägyptische Prediger Osama A., 35, Vorsitzender des Islamischen Zentrums Münster e. V. Der Verdächtige, der den Verfassungsschützern als radikaler Prediger gilt, soll über Mittelsmänner Kontakte zu den Selbstmördern [9/11: Mohammed Atta, Siad Dscharrah] aus der Hansestadt gehabt haben. …

    Um die drei Entführer herum haben die Ermittler zudem ein Geflecht aus mehreren Dutzend Verbindungen aufgedeckt, das quer über Deutschland liegt. …

    Eine … Spur führt von der Hamburger Zelle ins Münsterland zu Osama A. Der Vorsitzende des Islamischen Zentrums Münster. Ihn lässt seit längerem das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) beobachten, weil er zum Anhang radikalfundamentalistischer Gruppen aus Ägypten gehören soll, die wiederum enge Verbindungen zu Anhängern Bin Ladens unterhalten….

    Ganz offen vertreten die Mitglieder des Islamischen Zentrums ihre Sympathie mit Afghanistan.
    Die Taliban machen „zu 95 Prozent gute Sachen“, tönt etwa Marcel Kraß, nach Osama A. zweiter Vorsitzender des Vereins.

    Seit den Anschlägen beobachten Ermittler das Münsteraner Zentrum deshalb mit erhöhter Aufmerksamkeit. Neben möglichen Verbindungen zum Umfeld der Hamburger Attentäter interessieren sich die Fahnder auch für die internationalen Kontakte …

    http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-20184253.html

  89. 91.

    Marcel Krass / Islamisches Zentrum Münster – II –

    … Als zweiter Vorsitzender tritt ein Deutscher auf, Marcel K. Bei den Ermittlungen nach dem Terrorangriff des 11. September stellte sich heraus, dass der 26 Jahre alte, zum Islam konvertierte Deutsche mit Ziad Jarrah in Kontakt gestanden hatte. Der Libanese steuerte die Maschine der American Airlines, die nach einer Revolte der Passagiere im Bundesstaat Pennsylvania abstürzte. Marcel K. habe zumindest mit Jarrah mehrmals telefoniert, berichten Experten. Die Gespräche seien vor Jarrahs Reisen von Hamburg zur Kampfausbildung in Afghanistan und zum Flugtraining in die USA geführt worden…

    http://www.tagesspiegel.de/politik/terror-aus-dem-muensterland/387580.html

  90. 92.

    Islamisches Zentrum Münster – III –

    Islamisches Zentrum Münster empfiehlt Todesstrafe für dekonvertierte Ehefrauen

    [Verfasst am: 17.11.2008, 21:43]

    http://freigeisterhaus.de/viewtopic.php?t=10375&postdays=0&postorder=asc&&start=90&sid=6e9c74532f54a648411aedd1022c7bbf

  91. 93.

    Dass sich in Münster islamische Extremisten etablieren konnten, scheint mir kein Zufall gewesen zu sein.
    Mitte der 80er lernte ich dort in einem Seminar („Zeit der Kalifen“) 3 Konvertiten zum Islam kennen, die ich nicht recht einordnen konnte.

    Ich erinnere deren sektiererischen Habitus und Erscheinung (damals ungewöhnich kurze Haare; für einen zünftigen Bart hat es wohl noch nicht gereicht – Kleidung vorwiegend grün); aus diesem Nukleus scheint sich eine Anlaufstelle für Extremisten entwickelt zu haben.

    • 8. September 2012 um 08:43 Uhr
    • Leon_
  92. 94.

    Der Einfluss der Salafisten („… sind ja nicht mehr als 5000, nur 0,1 % der Muslime.“) wird gern unterschätzt.
    Kürzlich ergab eine repräsentative Umfrage unter jungen Türken, dass 2% die „Lies“-Aktion mit Spenden unterstützt haben und weitere 9 % ganz sicher spenden würden.
    Das spricht nicht gerade für eine verschwindend geringe bedeutungslose Minderheit.

    Der Trubel wäre kaum vorstellbar, wenn 11 % der jungen Deutschen eine Aktion der NPD finanziell unterstützt hätten, oder ganz sicher unterstützen wollen.

    • 8. September 2012 um 09:18 Uhr
    • Leon_
  93. 95.

    Und der gestrige Bericht von RP-Online zeigt, welch fruchtbaren Boden ein vermutlich ohne jede Prüfung außer der der fachlichen Voraussetzungen eingestellter Lehrer bei jungen Erwachsenen eines Berufskollegs vorfindet:

    „Die Schüler am Bertolt-Brecht-Berufskolleg finden es dennoch mit überwältigender Mehrheit falsch, dass der Salafist von der Schule verwiesen wurde. „Er soll deswegen nicht rausgeschmissen werden“, sagt Chahid Belkassem, Schüler am Berufskolleg. „Der Islam wird nur von den Medien schlecht gemacht“, sagt er. Marcel K. sei schon einmal in arabischen Ländern gewesen, will er wissen. Er habe als Ingenieur dort gearbeitet. Auch sei ihm aufgefallen, dass Marcel K. Hornhaut auf der Stirn hat. „Dies ist ein Zeichen dafür, dass jemand ein besonders gläubiger Moslem ist. Wenn man den Kopf auf den Boden legt und sich nach Mekka beugt, dann bekommt man irgendwann ein bisschen Hornhaut an der Stirn.“

    Doch nicht nur er, sondern auch die vielen anderen befragten Schüler sind gegen den Rauswurf des Salafisten. „Es ist sehr schade, dass er weg ist. Er war ein super Typ“, bescheinigen ihm die jungen Erwachsenen. Auf die Frage, ob Marcel K. mit ihnen denn auch über den Islam gesprochen habe, antwortet Marcel Duddek (22): „Er hat gesagt, dass er dem Islam zugeneigt ist.“ Auffällig an ihm sei nur sein längerer Bart gewesen. Ansonsten sei er vollkommen unscheinbar und höflich gewesen.“

  94. 96.

    Marcel Krass dürfte ja dann wieder etwas mehr Zeit haben, sich derart essentiellen Fragen zu widmen wie sie vom Islamischen Zentrum Münster via „islamhouse“ beantwortet werden:
    http://bit.ly/Q5oRhO

    Ich hab‘ nur ein Stück einer Antwort gelesen: ich hätte gehofft, man sagt dem Frager, er möge sich auf sein eigenes Gebet konzentrieren statt seine Mitbetenden zu beobachten und korrigieren zu wollen.

    No chance:
    „Antwort:
    Alles Lob gebührt Allah.
    Jegliche Form des Gottesdienstes muss sich auf einen Beweis vom Qur’an oder der authentisch überlieferten Sunna stützen. Eine der Grundlagen dieser Religion ist es, dass Allah nicht gedient werden kann, außer in der Weise, die Er vorgeschrieben hat,und dass er nicht mit neu erfundenen Dingen angebetet werden kann. Der Prophet 
    sagte:
    „Wer etwas in diesen unseren Angelegenheiten (d.h. dem Islam) etwas neu erfindet, was nicht dazu gehört, von dem wird es zurückgewiesen.“, d.h., dass seine Tat nicht von Allah akzeptiert wird….“

    Ich kann mir nicht vorstellen, wie Menschen, die solche Fragen stellen „integrierbar“ sein sollen.
    Und ich möchte lieber nicht wissen, wieviele mehr stramme Fundamentalisten zusammen mit den Hilfesuchenden zur Zeit in Deutschland einreisen, nachdem deren Zahl in diesem Jahr wieder deutlich ansteigt.

  95. 97.

    Bei der Einstellung sollte man künftig nicht nur auf das polizeiliche Führungszeugnis (das war bei Marcel K. klinisch rein; seine Einstufung als „Gefährder“ bis 2006 steht nicht drin) sondern auch auf ein Hornhautmal auf der Stirn achten. 😉

    Dieses Stigma der Gläubigen ist in gewissen Kreisen „Kult“ – es wird daher sogar künstlich hergestellt.

    • 8. September 2012 um 10:16 Uhr
    • Leon_
  96. 98.

    Wer findet den Unterschied?

    „…“Je intensiver die islamistische Szene von den Sicherheitsbehörden beobachtet werde, desto mehr Anhänger würden registriert, …”

    Ja, komisch aber auch!

    „… Wahrscheinlich vermehren sich die Salafisten so drastisch, WEIL sie beobachtet werden! – Ironie aus –…“

    Salafisten sind zwar Islamisten, aber weder ist jeder Islamist deswegen im Umkehrschluss ein Salafist, noch operieren die deutschen Sicherheits- und Verfassungsschutzbehörden (diese staatlich-institutionellen Inbegriffe an Vertrauenswürdigkeit) mit klar umrissenen oder auch nur brauchbaren Definitionen des Begriffs „Islamist“. Vielmehr pflegt man in dieser Frage einen seit Jahren und Jahrzehnten etablierten inflationären Umgang mit diesem Begriff, der einige eklatante methodische Schwächen aufweist, in deren Folge in den Verfassungsschutzberichten die Zahl der tatsächlichen Islamisten, die beobachtungswürdig sind, um ein vielfaches über demjenigen ausgegeben wird, als wirklich vorhanden.

    • 8. September 2012 um 10:33 Uhr
    • fse69
  97. 99.

    Zum Artikel von Alan Dershowitz:

    Auch die folgende Passage ist nur in der englischen Version der „Polemik“ für den (überwiegend) amerikanischen Markt enthalten:

    „But it’s all the same. Anyone who falls for the new pseudo scientific nonsense about the evils of circumcision or ritual slaughter is as naïve or bigoted as those who fell for the old pseudo scientific racial claims of Nazism.“

    Erst einmal alles eins: diejenigen, die eine religiös-traditionelle Begründung für die Beschneidung männlicher Säuglinge ablehnen und diejenigen, die aus Tierschutzgründen das Schächten ablehnen, was sich Juden und Moslems ja schon längst erstritten haben.
    Und wer diese Haltungen einnimmt, der sit auch gleich ein potenzieller Nazi.
    Und das von einem Vorzeigejuristen, der sich rühmt die Hälfte seiner Fälle ohne Honorar zu führen.

    Und auch die folgende Passage fehlt in der deutschen Fassung:

    „Indeed, there is an ugly whiff of „racial superiority“ in the implicit assumption underlying these bigoted laws: Namely, that Germans and Norwegians are somehow morally (if not racially) superior to other countries that permit such „barbaric“ practices.

    So let’s call a spade a spade and let’s call anti-Semitism by its true name.“

    Dieser Satz hier fehlt in keiner Version:
    „Should German scientists now conduct „twin studies“ on circumcised and uncircumcised siblings?“
    „Sollen deutsche Wissenschaftler ihre »Zwillingsforschung« jetzt an beschnittenen und unbeschnittenen Brüdern betreiben? “

    Daß ein Jude, besonders ein alter Jude wie Dershowitz, Deutsche ganz pauschal hasst – und hier finde ich das Wort „Hass“ einmal angebracht – , das kann ich nachvollziehen, das verstehe ich.
    Ich würde mir nur wünschen, daß sich einige der zur Zeit vielen Schreibenden unter ihnen darüber im Klaren wären, daß sie nicht allein und vordergründig auf die Beschneidungsdebatte reagieren sondern immer noch und immer wieder auf den Holocaust.

  98. 100.

    @ kc

    „Daß ein Jude, besonders ein alter Jude wie Dershowitz, Deutsche ganz pauschal hasst – und hier finde ich das Wort “Hass” einmal angebracht – , das kann ich nachvollziehen, das verstehe ich.“

    Nicht mal das ist nachvollziehbar – denn der typo war nicht in deutschland, der ist seit seiner geburt in brooklyn ein amerikaner – der ‚hasst‘ hier etwas, was er im gegensatz zu europäischen juden seines alters nie am eigenen leibe kennengelernt hat. Er kennt die gräultaten der Nazis nur aus erzählungen udn büchern.

    Zudem redet er eine solch eine gequirrte kacke daher, dass es bald auf keine Kuhhaut mehr passt. Er der große biologie- & Medizinstudienbeurteiler qua jurastudium….

    • 8. September 2012 um 10:59 Uhr
    • Zagreus
  99. 101.

    Der Jurist Dershowitz übersieht geflissentlich, dass es in Deutschland überhaupt kein Beschneidungsverbot gibt, kein entsprechendes Gesetz, noch nicht einmal eine Gesetzesinitiative.

    Das Motiv von Putzkes folgenreichem Artikel im Ärzteblatt war auch nicht Antisemitismus, sondern schlicht wissenschaftliche Neugier.
    Ausgangspunkt war ein Gespräch über Beschneidungen und die Frage nach der Rechtslage – es gab bis 2008 fast keine Literatur oder einschlägige Urteile dazu.

    Missionarische nichtjüdische Beschneidungsbefürworter unterstellen jedoch Antisemitismus; mit geballter Energie wird versucht, die Machtergreifung von 1933 doch noch zu verhindern.
    Die Chancen sind zweifelhaft.

    • 8. September 2012 um 11:31 Uhr
    • Leon_
  100. 102.

    @Zagreus, ich würd‘ ihm den Hass dennoch nicht absprechen wollen, weil, so meine Wahrnehmung, Juden in verschiedenen Ländern gefühlsmäßig mehr miteinander verbindet als „x-beliebige“ Deutsche und Amerikaner, selbst wenn man das noch um „katholisch“ oder „protestantisch“ ergänzt.
    Da denkt keiner: „Ach, das waren ja europäische Juden. Muß ich mich nicht drüber aufregen.“
    Ich denke, das ist wie ein Schnitt ins eigene Fleisch empfunden.
    Wiegesagt, soll er hassen – aber soll er nicht „gequirlte Kacke“ schreiben, wie Sie sagen.

    PS Dieses Phänomen der Identifikation bis zur Aktion mit Menschen auch in weit entfernten Ländern aufgrund des gemeinsamen Glaubens und/oder der gemeinsamen Ethnie haben wir in diesem Jahrhundert ja wieder und die Auflösung überwiegend mono-ethnischer Nationalstaaten unterstützt das, denke ich.

  101. 103.

    @ fse69

    Müssen wir nur unseren inflationären und nicht ausreichend definierten Gebrauch der Begriffe Islamist/Salafist in den Griff bekommen damit sich die von Publicola am Beispiel Münster umrissene Problemlage in Wohlgefallen auflöst oder gibt’s da ein Problem?

    • 8. September 2012 um 11:54 Uhr
    • Bredow
  102. 104.

    @ kc

    „… ich würd’ ihm den Hass dennoch nicht absprechen wollen, weil, so meine Wahrnehmung, Juden in verschiedenen Ländern gefühlsmäßig mehr miteinander verbindet als “x-beliebige” Deutsche und Amerikaner, selbst wenn man das noch um “katholisch” oder “protestantisch” ergänzt“

    ja, schon – nur ist dieser hass vom prinzip her dann auch nichts anderes als der hass des Mörders in Toulous, der sich ja auch ‚solidarisch‘ mit moslimischen Kindern in pälastina und mit ‚Afghanen‘ (die von ihm ermordeten Soldaten) empfand und daraus dann seine rechtfertigung für seine morde zog. oder die solidarität der ‚auslandsdeutchen‘ und entsprechende landsmannschaften ab ’33, auf die die NSdAP & Co. erfolgreich zurückgreifen konnten.
    Mit den protestanten und Katholiken ist es ‚nur’heutzutage nicht mehr so – war es aber mal. Das (un-)’witzige‘ dabei ist, dass dieser hass auf letztlich geschichten beruht – die stimmen können oder nicht und die so, wie sie erzählt werden, immer auch nur das widergeben können, was jemand empfunden hat udn dann versucht zu vermitteln. Und da fängt es an schwierig zu werden, denn es geht hier nicht um die tradierung von faktischen informationen, die grundlage von rationalem Handeln (und denken/abwägen) sind, sondern um gefühle – wie Hass.
    leuten, die so denken wie Dershowitz (der ja gar nicht in deutschland lebt), kann man nnur noch sagen: bitte packt eure Koffer und verschwindet! – denn sie leben ja quasi in der Hölle hier.

    • 8. September 2012 um 11:59 Uhr
    • Zagreus
  103. 105.

    @Zagreus, vielleicht sollte man Dershowitz in anderer Sache konsultieren:
    „Blasphemy: How the Religious Right is Hijacking the Declaration of Independence, 2007″

  104. 106.

    104
    Bitte packt eure koffer und verschwindet..das gilt auch für andere. Ich kann jeden moslem verstehen dem d nicht islamisch genug ist. Es gibt viele islamische länder zwischen marokko und indonesien…..Die gesellschften dieser länder sind seit jahrhunderten durchdrungen von islamischer kultur, da müßte sich doch was finden lassen, besonders wenn man an die vielfältigen dikriminierungen denen man in d ausgesetzt ist bedenkt. Aber da machen wir es uns zu einfach zagreus….Es ist irgendwie komplizierter.

    • 8. September 2012 um 12:32 Uhr
    • ernsthaft
  105. 107.

    @ ernsthaft

    “ Aber da machen wir es uns zu einfach zagreus….Es ist irgendwie komplizierter.“

    irgendwie komplizierter …. was ? können sie dies näher spezifizieren?

    Wissen sie was – ich habe einfach ein problem mit leuten, die einerseits hier in diesem land leben wollen, geld kassieren, und andererseits die Menschen, die sogenannten Biodeutschen, generell oder in der absoluten masse hier als schlecht, verdorben, minderwertig, schmutzig ansehen und sich selbst so gegen sie abgrenzen.
    Leute, die hier leben wollen aber keine deutsche sein wollen, oder alle deutsche als nazis ansehen usw….
    Dershowitz ist amrikanischer Jude – das jüdischsein spielt hier a eine erwähnenswerte Rolle – und spricht mit einem hass hier als wenn gleich alle ‚beschneidungsgegner‘ sich in NS-Zombies verandeln würden udn die deutschen sowieso das Nazi-gen hätten – und sojemanden kann ich nur sagen:cui – werd wo anders glücklich und las uns in ruhe mit deinem gesulze. Etwas was ich genauso gegenüber jeden sagen, der solch einen hass auf die deutsche gesellschaft pflegt und der trotzdem hier leben will (was ja bei ihm speziell nicht zutrifft).
    ich höre mir seine argumente dabei an – und urteile dann darüber, ob sie zutreffen, bzw. ein Körnchen wahrheit enthalten, oder eben nur das sind, was ja sein artikel sowieso ist: polemik, hierhasserfüllt Polemik.

    • 8. September 2012 um 13:01 Uhr
    • Zagreus
  106. 108.

    Berlin

    Und wenn du als ausländischer Tourist mal in die Quere einer NPD-Demo in Kreuzberg kommst, dann verlasse dich bloß nicht auf die Hundertschaften der Polizei.

    Start running, so you have a comfortable advantage of getting away.

    @ Cem

    As far as I know until now there was one very uncomfortable NPD-Demo in Kreuzberg.

    To a greater degree in the inner city districts of Berlin some extreme leftist try to make tourists (or occasionally people of whom they assume to be tourists) feel uncomfortable:

    „Touristen anzünden“

    Der neue Feind in einigen Stadtvierteln Berlins ist der Tourist.

    Während seiner kurzen Geschichte hat der Rollkoffer beachtliche Beulen im Ansehen erlitten. Erst stand er in seiner verwaisten Variante emblematisch für die Terrorangst an den Flughäfen dieser Welt. In Berlin kann ihn nun selbst die Anwesenheit seines Besitzers nicht mehr retten; sie macht es im Gegenteil schlimmer. „No more Rollkoffer“ kann man dort an Hauswänden lesen, gefolgt von „Touristen anzünden“ oder „Touristen fisten“.

    Because: Tourists are cause and consequence of the so called „gentrification“:

    BERLIN taz | Gentrifizierung wurde zuletzt ja durchaus ruppig diskutiert – mit Schmähungen gegen Touris und Hipster sowie Farbbeutelwürfen gegen neue Kneipen oder Bio-Hotels. Am Mittwoch stand nun ein 22-Jähriger vorm Amtsgericht Tiergarten, weil er zwei Studenten in Friedrichshain als „Scheiß Yuppies“ beschimpft und mit Pfefferspray attackiert hatte.

    http://www.taz.de/!99719/

    But nevertheless most (non-german and german) tourists like Berlin as a roaring and comparatively inexpensive metropole.

    • 8. September 2012 um 13:08 Uhr
    • N. Neumann
    • 8. September 2012 um 13:09 Uhr
    • N. Neumann
  107. 110.

    @NN:
    http://www.taz.de/!99719/

    „Tradition schlägt jeden Trend“, prangt auf dem schwarzen Kapuzenpulli des Angeklagten.

    Das könnte genauso auf einem CSU-Wahlplakat stehen. Es ist schon erstaunlich, was heute alles als „links“ durchgeht.

    • 8. September 2012 um 14:30 Uhr
    • Arjen van Zuider
  108. 111.

    @NN
    Da ist eine Metropole im allgemeinen sozialen und aktuell im Hitzestress.
    Aber die Ursache ist gleich wieder zur Hand:
    XENOPHOBIE !
    „Diese nach außen gerichtete, provinzielle Aggression, das Abschotten, das Zumauern, das Wir-bleiben-lieber-unter-uns zählt zu den scheußlichsten Formen deutscher Frustrationsbewältigung. Sympathischer wird das auch nicht, nur weil es die unmanierlichen Mieterhöhungen und Verdrängungen tatsächlich gibt. Oder weil es die Stadt Berlin seit Jahren versäumt hat, für eine gerechte Wohnungsbaupolitik zu sorgen. Hinter dem vagen antikapitalistischen Anstrich, hinter der mitunter cool inszenierten Befreiungsromantik verbirgt sich das hässliche Wort, vor dem Reiseführer bisher nur in Berlins östlicher Peripherie warnen mussten: Es heißt Xenophobie.“

    Tut mir leid: das ist mir ein wenig kurz gesprungen!

  109. 112.

    Sehr guter Artikel – und passt wie die faust aufs Auge zur momentanen Diskussion:

    http://www.cdu-politik.de/www/cdupolitik/wordpress314/2012/08/26/eser-polat-der-islam-und-seine-sieben-zwerge/#more-14845

    • 8. September 2012 um 14:39 Uhr
    • Zagreus
  110. 113.

    „…Müssen wir nur unseren inflationären und nicht ausreichend definierten Gebrauch der Begriffe Islamist/Salafist in den Griff bekommen damit sich die von Publicola am Beispiel Münster umrissene Problemlage in Wohlgefallen auflöst oder gibt’s da ein Problem?…“

    Kommt darauf an, was man zu problematisieren gedenkt. Wenn Huckepack oder unter dem Deckmäntelchen einer Extremismus- oder Terrorismusbekämpfung eine bestimmte Form der Integrationspolitik betrieben werden soll, die darauf abzielt, sich den (vermeintlich) GG-konformen „Musel“ zu backen – und für diesen Zweck wurde und wird diese Thematik seit Otto Schily missbraucht – haben wir in der Tat ein gewaltiges Problem. Nüchtern betrachtet sehe ich allerdings nicht viel, was Maßnahmen und Strategien erforderlich machen würde, die den Rahmen und die Möglichkeiten von Polizei und Sicherheitsapparaten sprengen könnte.

    • 8. September 2012 um 14:42 Uhr
    • fse69
  111. 114.

    107

    war nur eine kleine ironie.Es ist natürlich einfach aber die leute werden nicht gehen, in den 70ern sind die vom msb spartakus auch geblieben, obwohl es drüben so toll war.

    • 8. September 2012 um 14:43 Uhr
    • ernsthaft
  112. 115.

    „13. Gentrifizierungsdebatte – Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit
    Ich denke, man muss die Gentrifizierungsdebatte unter dem Aspekt „Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit“ sehen – worauf der Autor ja am Ende seines Textes selbst hinweist.“
    so einer der Kommentatoren im Thread des Artikels bei ZO.

    Gott (Gott?) sei gedankt für die Erfindung des Terminus durch Herrn Heitmeyer, wenn ich mich recht erinnere. Damit ist endlich alles abzudecken, was beim besten Willen nicht als Antisemitismus oder Islamophobie deklariert werden kann.

    Aber die UN-Truppen sind ja ohnehin wohl schon auf dem Weg nach Deutschland.

  113. 116.

    Sorry: „Homophobie“ hatte ich vergessen

  114. 117.

    @kc:

    Warum soll „Schwaben raus“ weniger xenophob sein als „Türken raus“? Zu kurz gedacht ist allenfalls die Unterstellung, Xenophobie sei etwas spezifisch deutsches:

    http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Warum-die-deutsche-EnergyModeratorin-die-Schweiz-verliess/story/29125591

    • 8. September 2012 um 14:51 Uhr
    • Arjen van Zuider
  115. 118.

    # 112 – @Zagreus:
    Herzlichen Dank für den Link zu dem relevanten Essay des Juristen und (bayerischen) FDP-Vorstandsmitglieds Eser Polat über Religionsfreiheit und ‚point of view':

    Der Islam und seine sieben Zwerge (26.August 2012)

    http://www.cdu-politik.de/www/cdupolitik/wordpress314/2012/08/26/eser-polat-der-islam-und-seine-sieben-zwerge/#more-14845

  116. 119.

    Mir ist das Wort „Xenophobie“, das am Ende des ja nun nicht gerade tiefschürfenden Artikelchens aus Sicht des „Rollkoffer“-Besitzers platziert wird wie der Munchsche Schrei viel zu vereinfachend: darum geht es mir. Nicht wer genau „xenophob“ sein soll: Zuwanderer in Berlin z.B. werden sich auch nicht unbedingt aus ihrer gewohnten Umgebung vertreiben lassen wollen.

    Da stoßen Jung und Alt, Arm und Reich, Gebildet und Ungebildet, Menschen mit und ohne Arbeit, Absteigende und Aufsteigende im Rahmen einer nicht mehr ganz so sozialen Marktwirtschaft in einem Teil einer mehr schlecht als recht verwalteten Stadt vor dem Hintergrund einer praktisch wie psychisch mehr und mehr spürbaren Finanzkrise aufeinander, um nur eine Skizze anzudeuten – und das soll sich dann alles auf „Xenophobie“ eindampfen lassen?
    Im Leben nicht!

  117. 120.

    119 an @AvZ

    @Publicola, da könnte man glatt zum FDP-Wähler werden!

  118. 121.

    @ kc – da könnte man glatt zum FDP-Wähler werden!

    Vernünftige Leute wird’s vermutlich in jeder Partei, in jedem Verein, in jeder Berufssparte geben,
    sie sind allerdings leider und bedauerlicherweise nur recht „dünn gesät“.

  119. 123.

    @NN
    Da ist eine Metropole im allgemeinen sozialen und aktuell im Hitzestress.
    Aber die Ursache ist gleich wieder zur Hand:
    XENOPHOBIE !

    “Diese nach außen gerichtete, provinzielle Aggression, das Abschotten, das Zumauern, das Wir-bleiben-lieber-unter-uns zählt zu den scheußlichsten Formen deutscher Frustrationsbewältigung. Sympathischer wird das auch nicht, nur weil es die unmanierlichen Mieterhöhungen und Verdrängungen tatsächlich gibt. Oder weil es die Stadt Berlin seit Jahren versäumt hat, für eine gerechte Wohnungsbaupolitik zu sorgen. Hinter dem vagen antikapitalistischen Anstrich, hinter der mitunter cool inszenierten Befreiungsromantik verbirgt sich das hässliche Wort, vor dem Reiseführer bisher nur in Berlins östlicher Peripherie warnen mussten: Es heißt Xenophobie.”

    Tut mir leid: das ist mir ein wenig kurz gesprungen!

    @ KC

    Wieso genau? In dem Artikel wird verdeutlicht, um was für eine (besondere) Spielart der Xenophobie es sich handelt. Insofern sehe b.a.w. keinen Grund dafür, warum hier nicht – oder zumindest: nicht auch – von Xenophobie gesprochen werden sollte.

    Das Gerede und Verhalten von manchen (teilweise vermeintlich) alteingesessenen Berliner Kiez-Linken ist tatsächlich nichts anderes als auf links gebürstetes Kampfspießertum. Es ähnelt sehr irgendwelchen Kaff-Bewohnern irgendwo auf dem platten Land, die z.B. massiv gegen den Bau irgendeiner touristischen Einrichtung in Wohnortnähe zu Felde ziehen, weil sie nicht direkt davon profitieren und meinen, dass sie ein Anrecht darauf hätten, dass ihr „Kiez“ genau so bleiben soll, wie sie ihn vorgefunden haben.

    Ich hatte vor ein paar Wochen tatsächlich ein kurzes Gespräch mit einem Kreuzberger Idioten, der früher wirklich Hausbesetzer war, dann aber doch zu Ende studierte, heute in guter Kreuzberger Lage eine 100 qm Wohnung besitzt, aber gegen Gentrifizierung wettert. Dem habe ich verklickert, dass er der Gentrifizierer von gestern war und der Öko-Supermarkt, in dem er einkauft, ganz gewiss nicht nur von Studenten und Türken lebt. Mal abgesehen davon, dass es ohne Investoren, Hausbesitzer und Privatleute, die Geld in Kreuzberger Häuser gesteckt haben, in einigen Ecken Kreuzbergs nicht gut aussehen würde.

    Aber erzählen sie das mal einem schwäbischstämmigen Ströbele wählenden Dummkopf, der nicht selber von selber auf den Gedanken kommt, dass er nach dem Motto „Ich war zuerst hier, ich habe Vorrechte!“ verfährt, in Kreuzberg parkende Touristenbusse für eine Frechheit sondergleichen hält und will, dass möglichst jeder in seinem Wohnumfeld möglichst so drauf sein soll wie er.

    Die von Ihnen zitierte Passage krankt vielmehr an der Bemerkung, dass das Land Berlin jahrelang eine „gerechte Wohnungsbaupolitik“ versäumt hätte. Die war nämlich in keiner Weise nötig, weil der Berliner Immobilienmarkt so ab ’97 ein absoluter Mieter- und Käufermarkt war, weil in innerstädtischen Bezirken viel Wohnraum frei geworden ist. In den Jahren nach dem Mauerfall sind nämlich viele Stadtbewohner ins Umland gezogen, was ihnen vorher durch die Mauer (oder hohe Grundstückspreise in Zehlendorf) kaum möglich war. Daneben ist im Zuge der Hauptstadtwerdung noch etwas zusätzlicher, neuer Wohnraum entstanden.

    Knapp zehn Jahre stiegen die Preise durchschnittlich in etwa mit der Inflation, seit ein paar Jahren ziehen sie an. Allein: Wenn ich die Miet- und Kaufpreise von Berlin und Köln (je nach Lage) vergleiche, liegt Berlin preislich noch immer unter Kölner Niveau. Und Köln ist nun nicht Frankfurt, Hamburg oder gar München.

    Sieht man von einigen schwarzen Schafen auf dem Berliner Immobilienmarkt ab (etwa: obskure Hausverwaltungen, die mit fadenscheinigen Begründungen versuchen, Mieter rauszuekeln oder gewerbliche Bauträger, die Käufer und Handwerker von vorne bis hinten bescheißen*), ist die Berliner Klage über Gentrifizierung größtenteils eine Mischung aus Gejammer auf hohem Niveau und linker Sozialromantik. Als ob es andernorts normal wäre, dass die Immobilienpreise nicht steigen und in gefragten Innenstadtlagen viele Sozialhilfeempfänger leben.

    Die Handwerksbetriebe in Berlin und im Brandenburger Umland klagen momentan nicht über zu wenig, sondern über zu viel Arbeit.

    * Was nicht nur dem leicht hitzigen Marktgeschehen geschuldet ist, sondern auch dem Umstand, dass Berlin Deutschlands größte Stadt ist und es länger als z.B. in Düsseldorf dauert, bis sich herumgesprochen hat, dass jemand ein unseriöses Geschäftsgebahren hat.

    • 8. September 2012 um 18:21 Uhr
    • N. Neumann
  120. 124.

    Da stoßen Jung und Alt, Arm und Reich, Gebildet und Ungebildet, Menschen mit und ohne Arbeit, Absteigende und Aufsteigende im Rahmen einer nicht mehr ganz so sozialen Marktwirtschaft in einem Teil einer mehr schlecht als recht verwalteten Stadt vor dem Hintergrund einer praktisch wie psychisch mehr und mehr spürbaren Finanzkrise aufeinander, um nur eine Skizze anzudeuten – und das soll sich dann alles auf “Xenophobie” eindampfen lassen?
    Im Leben nicht!

    @ KC

    Ich denke nicht, dass der Autor des Artikels all das unter dem Begriff Xenophobie eindampfen will. Zumal Xenophobie unterschiedliche Beweggründe hat.

    Und vielleicht würden Sie etwas mehr Verständnis für die eher unkonventionelle Verwendung des Begriffs aufbringen, wenn Ihnen irgendein alter linker Zausel in „Kreuzkölln“ unvermittelt und sehr engagiert den Stinkefinger zeigt, weil Sie dort mit einem Mittelklassewagen und auswärtigem Kennzeichen an einer roten Ampel stehen oder Ihnen (mit Rollkoffer) in der Nähe der Bergmannstraße
    ein junger Wursthaarträger sagte, dass Sie gefistet gehörten.

    Wenn Ihnen das passierte, würde es Ihnen nicht zuletzt deshalb passieren, weil Sie in Berlin fremd sind.

    Glücklicherweise führen dergleichen Vorfälle nicht dazu, dass die Zahl der Berlin-Besucher sinkt.

    • 8. September 2012 um 18:40 Uhr
    • N. Neumann
  121. 125.

    @NN
    Danke für die ausführliche Erläuterung inklusive der eigenen Erlebnisse in Sachen Lokalkolorit.
    Ich werde beim nächsten Besuch in Berlin daran denken. :)

    Dennoch: der ZO-Artikel wäre ohne die Zuspitzung auf die Kategorie „Xenophobie“ nicht weniger deutlich.
    Ich glaube, es ist nicht immer hilfreich, für jede menschliche Verhaltensweise gleich eine publikumswirksame Schublade zu suchen.
    Es hilft allerdings zu vielen Leserkommentaren, auf die der Autor, selten genug bei ZO, z.T. auch antwortet.

  122. 126.

    Neumann

    Die Leftist sind ein Fall für sich, aber bei denen muss ich nicht befürchten das sie Türken Kugeln in den Kopf schiessen oder sie tot treten.

    Also der unsägliche Vergleich, Linke sind genauso schlimm wie die Rechten, ist die Alibi Behauptung der Schein-Demokraten des rechten Lagers.

    Was Du immernoch nicht kapieren willst, die Zahlen der Rechtsextremen Parteien sind nicht so hoch, aber in der ca. 40% Nicht-Wählerschaft schlummert einiges an Potenzial, außerdem verstecken viele ihre wahre Gesinnung hinter einer demokratischen Fassade.

    Taktik oder Feigheit? Suche es Dir aus.

    Außerdem hast Du das Wesen des Rechtsextremen nicht verstanden.

    Es gibt die Radikalen und es gibt die, die gegen bestimmte Gruppen Vorurteile haben.

    Ich kannte Leute, die mit mir und einem türkischen Freund abhingen und nichts gegen Menschen aus dem türkischen Kuturkreis hatten, aber Juden abgrund tief hassen.

    Die ständigen Pauschalisierungen sind ein Zeichen von Denkfaulheit und wenig Intelligenz.

    Reichlich vorhanden wie wir schon bemerkt haben.

    Bei Dir ist es eher Ignoranz und Sturheit

    • 8. September 2012 um 20:49 Uhr
    • cem.gülay
  123. 127.

    o.t.
    2008 waren es die Worte „Change“ und „Hope“, die Obama den Weg ins Weiße Haus ebneten.
    Heute lese ich in meiner Tageszeitung ein Zitat aus Obamas Rede beim Nominierungsparteitag:
    „Die Zeiten haben sich geändert – und ich mich auch.“
    Das klingt deutlich näher am Boden.
    http://nydn.us/Rp36Lr

  124. 128.

    Noch einmal Berlin:
    die Stadt behauptet ihren letzten Platz im Ländervergleich und mein heimisches NRW gehört zu „den großen Verlierern“, so eine Studie des Kölner Instituts NW Consult – nicht zuletzt aufgrund einer hohen und steigenden Kriminalitätsrate.
    http://bit.ly/Rp9RNk
    Und der Aufsteiger ist – Brandenburg!

  125. 129.

    Von wegen „Brandenburg“!
    http://bit.ly/RpalDb

  126. 130.

    Schönes NRW!
    http://bit.ly/RpeBCw
    „Für Tunesien gilt bis heute Abschiebestopp.“
    Da haben die Gerichte wohl weder den „Arabischen Frühling“ noch die Veränderungen danach wahrgenommen.
    Jemand wie Sami A. müßte sich in Tunesien nicht fürchten, denke ich, aber warum sollte er dahin wollen?

  127. 131.

    OT Mannheim

    „Diese Menschen mit ihrer vielfältigen Kultur, ihrer Herzlichkeit und ihrer Lebensfreude sind uns willkommen, sie sind eine Bereicherung für uns alle.“ Maria Böhmer

    „Kulturfestival eskaliert – Kurden greifen Polizei an

    Hunderte Kurden haben bei einem Kulturfestival in Mannheim die Polizei angegriffen. Die Beamten seien mit Ziegelsteinen beworfen worden, teilte ein Sprecher mit. Nach SWR-Informationen wurden mindestens 33 Polizisten verletzt, davon einer schwer. Zu dem Festival waren 40.000 Kurden aus ganz Europa gekommen.“
    http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/vv=teaser-12/nid=1622/did=10290452/u4lwwf/index.html

    • 8. September 2012 um 22:39 Uhr
    • BelIfruta87
  128. 132.

    126
    Hallo cem,
    ich bekenne mich zu denkfaulheit. Meinen sie leftis sind besser weil sie „nur“polizisten mit pflastersteinen und molotowcoczails bewerfen und keine türken ? Klingt ein bißchen rassistisch. Und etnisch organisierte migrantengangs sind besser wenn sie araber oder türken sind als wenns bio deutsche sind ? Da bin ich echt denkfaul, ich möchte das ganze pack im knast sehen und wo immer möglich abgeschoben.

    • 8. September 2012 um 22:43 Uhr
    • ernsthaft
  129. 133.

    131
    Belfruta das waren doch nur polizisten, keine türken, sowas kann man doch nict vergleichen.
    spott zum gruße

    • 8. September 2012 um 22:46 Uhr
    • ernsthaft
  130. 134.

    @Bf, wir sollten uns trotz der kleinen Unannehmlichkeiten darüber freuen, daß die Kurden uns ein lobenswertes Beispiel des europäischen Gedankens vorleben: über alle Grenzen hinweg zeigen sie Zusammenhalt und lassen sich auch von deutschen Polizisten nicht davon abhalten, ihre Kultur zu feiern. Bewundernswert!

    Und körperliche Ertüchtigung war auch mit im Programm:

    „Die Veranstaltung wurde von mehreren Auseinandersetzungen überschattet, die sich während der letzten Tage ereignet hatten. So hat die Polizei nach eigenen Angaben am Freitag die letzte Etappe eines kurdischen Jugendmarsches von Straßburg nach Mannheim vorzeitig beendet, weil die Gruppe auf ihrem Weg nach Mannheim mehrmals türkische oder türkischstämmige Autofahrer angegriffen habe. Außerdem habe man in verschiedenen Begleitfahrzeugen des Marsches unter anderem Wurfgeschosse und eine Machete gefunden. Eine Gruppe habe zudem am Freitagabend verbotene PKK-Fähnchen hervorgeholt, „PKK“ skandiert und Polizisten mit aufgesammelten Kieselsteinen beworfen.“
    http://bit.ly/OwHPuG
    Wahrscheinlich waren die jugendlichen Wanderer von einem Besuch beim EGMR in Straßburg inspiriert.

    Das gute Wetter scheint derlei Märsche zu begünstigen: seit gestern sind ja auch Asylanten aus Würzburg auf dem Marsch nach Berlin, um u.a. gegen die Residenzpflicht zu protestieren.

  131. 135.

    Wobei:
    „Würzburger Residenzpflicht“!
    Das ist doch kein Grund zu protstieren! :)

  132. 136.

    Politik und Verwaltung müssen noch viel lernen!
    Man lädt keine 40 000 Kurden aus ganz Europa in seine Stadt ein! Oder erteilt ihnen eine Genehmigung zu einem Treffen.
    http://bit.ly/QcHL3L

    Auf Europa verteilt gibt es inzwischen ein „Erregungspotential“ junger Männer in den Hunderttausendern, die mehr Identifikation und Solidarität mit außer-europäischen Volksgruppen oder ihrer Variante des Islam haben als mit den Ländern, die ihnen und/oder ihren Eltern die Grenzen geöffnet haben und sie zu einem nicht geringen Anteil alimentieren.

  133. 137.

    „Mannheim (dpa/lsw) – Baden-Württembergs Innenminister Reinhold Gall (SPD) hat die schweren Ausschreitungen am Rande eines kurdischen Kulturfestes in Mannheim verurteilt – und Konsequenzen angekündigt. «Das war grundlose Gewalt gegen die Polizei. Sowas geht nicht in unserem Rechtsstaat», sagte Gall am Sonntag der Nachrichtenagentur dpa in Stuttgart. Die Veranstalter des Festivals mit 40 000 Besuchern seien «heillos überfordert» gewesen und müssten bei künftigen Veranstaltungen dieser Art mehr Verantwortung übernehmen. Bei den Krawallen waren am Samstag 80 Polizisten verletzt worden, die meisten von Wurfgeschossen wie Ziegelsteinen oder Flaschen. «Wir haben damit nicht gerechnet», sagte Gall.“

    Och: „Wir haben damit nicht gerechnet.“
    Bei jeder Dorfkirmes wird sorgfältig und bis zum Überdruß der Beteilgten geprüft, geordnet und verboten oder genehmigt – Fluchtwege, Polizeipräsenz, Rettungswagen, etc. inklusive.
    Mit dem „vorausschauenden Denken“ ist’s da wohl nicht weit her.

    Und was war denn über den „Marsch von Straßburg nach Mannheim“ bekannt?

  134. 138.

    OT – zum Thema ‚Religionsfreiheit‘

    Es sei hier nochmals auf den kürzlich vom Kommentator Zagreus verlinkten Text aus der Feder von Eser Polat (Jurist und bayer. FDP-Vorstandsmitglied) verwiesen, der m.E. einer der besten aktuellen Darstellungen bzw. Stellungnahmen zum Thema ist:

    http://www.cdu-politik.de/www/cdupolitik/wordpress314/2012/08/26/eser-polat-der-islam-und-seine-sieben-zwerge/#more-14845

  135. 139.

    ad # 137

    Kurdische Kulturfestivals werden in aller Regel von Tarnorganisationen der PKK organisiert. Dass es dabei zu gewaltsamen Übergriffen kommen kann, sollte der Polizei bekannt sein.

    • 9. September 2012 um 14:51 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  136. 140.

    @ HJS

    „Dass es dabei zu gewaltsamen Übergriffen kommen kann, sollte der Polizei bekannt sein.“

    Ja, und? – ist es dann richtig oder erlaubt oder was weis ich, wenn dass mit einem mal:
    „Polizeisprecher Martin Boll sagte: „Der Gewaltausbruch der Angreifer war enorm.“ Hunderte, wenn nicht sogar mehr als Tausend“ kurdische Angreifer seien auf die Polizisten zugestürmt und hätten mit Steinen nach den Beamten geworfen, sagte Boll. So einen Gewaltausbruch habe er in 30 Jahren Polizeiarbeit nicht erlebt. Einsatzfahrzeuge wurden demnach durch Steinwürfe beschädigt.

    Die Polizei wurde nach eigenen Angaben immer wieder mit Steinen, Ziegeln, Wasserflaschen und Feuerwerkskörpern beworfen. Auch Journalisten wurden attackiert.“

    „Die Veranstaltung wurde von mehreren Auseinandersetzungen überschattet, die sich während der vergangenen Tage ereignet hatten. So beendete die Polizei nach eigenen Angaben am Freitag die letzte Etappe eines kurdischen Jugendmarsches von Straßburg nach Mannheim vorzeitig, weil die Gruppe auf ihrem Weg nach Mannheim mehrmals türkische oder türkischstämmige Autofahrer angegriffen habe.“

    zum einen ist das hier nciht die Türkei, so dass der Türkisch-kurdische Konflikt hier auszuleben sei oder man, die deutsche gesellschaft dafürverständnis zeigen müsste.
    Zum anderen sind deutsche Polizisten niemand, mit denen diese menschen in irgendwelchen konflikten zu leben haben – immerhin sind sie Gäste hier (zumindest insofern,als das sie sich kulturell als nicht-deutsche, nämlich als kurden, sehen) und benehmen sich völlig daneben.

    • 9. September 2012 um 14:58 Uhr
    • Zagreus
  137. 141.

    Ernsthaft

    „Denkfaulheit“Linke-Rechte

    Es geht mir nicht darum jenes zu verharmlosen oder besser zu reden als das Andere

    Neumann spricht von der Linken. Welche Linke?

    Die Gysi Linke? Nein

    Er meint die Anarchos!

    Habe auch keinen in meinem Freundeskreis.

    Aber Arnachisten mit Rassisten gleich zusetzen kann ja eines Politik-Wissenschaftlers nicht wuerdig sein.Wissen doch fuer was beide ideologisch stehen

    Immerhin haben wir eine Verantwortung gegenueber jungen Menschen die hier mit lesen, wenn wir schon so tun,als haetten wir Ahnung.

    Wenn wir ueber Gewalt von Migranten sprechen ist es wieder ein Thema fuer sich, und ich glaube, das Thema wurde schon ausfuehrlichund schonunglos diskutiert, lieber ernsthaft

    • 10. September 2012 um 00:18 Uhr
    • cem guelay
  138. 142.

    Zagreus

    Das Gutmenschentum denkt eben anders!

    Wenn man Menschen aus anderen Kulturen aufnimmt, dann nimmt „alles“ auf.

    Ausserdem kannst Du es doch als kulturelle Bereicherung mit Sonne Mond und Sterne verbuchen. Hab Dich nicht so ,-)

    • 10. September 2012 um 00:24 Uhr
    • cem guelay
  139. 143.

    @ Zaggy

    Man hätte dieses Festival natürlich verbieten können. Stattdessen gab es nur die Auflage, keine Symbole verbotener Organisationen (sprich: der PKK) zu zeigen, was die Ordner nicht verhindern konnten.
    Btw: das Festival findet in Mannheim regelmäßig seit über 10 Jahren statt.

    • 10. September 2012 um 10:42 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  140. 144.

    Allerdings ist es auch ein Unding, dass die Polizei nicht in der Lage ist, in vernünftiger Frist genug Mannstärke aufzubieten, um einer solchen Veranstaltung Herr zu werden.

    • 10. September 2012 um 11:18 Uhr
    • Arjen van Zuider
  141. 145.

    AVZ

    Mit den Kurden kommt nicht mal das tuerkische Militaer klar und die sind um einiges haerter als die deutsche Polizei( vor allem die Comando-Einheiten) die zum toeten ausgebildet werden.

    Das SEk und Mek waeren vielleicht in der Lage Ruhe zu sichern.

    Wenn das nicht hilft, dann muss Claudia Roth buchstaeblich antanzen(fuer was ist sie sonst zu gebrauchen) Da sehr beliebt bei den Kurden, ware wohl Ruhe

    • 10. September 2012 um 19:46 Uhr
    • cem guelay
  142. 146.

    @ CG

    Gute Idee, wenn die den Mund aufmacht (Sonne, Mond und Sterne), dann ergreifen Randalierer bestimmt die Flucht.

    • 10. September 2012 um 20:21 Uhr
    • MRX
  143. 147.

    Nun ja, in Zukunft darf ja die Bundeswehr auch auf deutschem Boden operieren. Wobei das verfassungsrechtlich ja nicht umsonst umstritten ist, weshalb ich eine andere Lösung vorschlage: Eine Freiwilligenmiliz zur Polizeiunterstützung. Natürlich kann nicht jede Polizeiaufgabe von irgendeinem dahergelaufenen Hansel wahrgenommen werden – bei Krawallen geht es aber IMO vor allem darum, mit möglichst vielen Helmen Präsenz zu markieren und lokal so starke Überzahlsituationen herzustellen, dass einzelne Krawallmacher ohne Gefahr für die Einsatzkräfte isoliert und festgenommen werden können.

    Mitglied werden kann jeder, der gewisse körperliche Anforderungen erfüllt, nicht wegen Gewaltdelikten vorbestraft ist und keiner verfassungsfeindlichen Organisation angehört. Mitgliedschaft, Teilnahme an Übungskursen und Einsätze werden in einer geeigneten Höhe entschädigt, so dass die gewünschte Mannstärke erzielt wird. Die Aufrechterhaltung von Recht und Ordnung darf dem Staat auch etwas wert sein. Ist die Polizei zB an einer Demo personell überfordert, so kann sie einen regionalen oder gar bundesweiten Alarm auslösen, die Freiwilligen unterbrechen ihre berufliche oder freizeitliche Tätigkeit, begeben sich auf schnellstem Weg zur nächsten Polizeikaserne, fassen eine passende Ausrüstung und werden an den Einsatzort verbracht. Nehmen wir an, die bundesweite Mannstärke beträgt eine Million, es ist also ein Prozent der Bevölkerung in der Hilfspolizei organisiert. Findet sich die angespannte Situation in einer Großstadt wie Mannheim mit 300’000 Einwohnern, dann wären 3’000 Hilfspolizisten im nächsten Umkreis verfügbar. Selbst wenn nur ein Zehntel davon zeitnah dem Alarm folgt, wären demnach drei Hundertschaften zusätzlich nach weniger als einer Stunde vor Ort. Unterstützung von anderen Landespolizeien anzufordern dauert länger. Dauern die Krawalle an, sind mit einem Zeithorizont von mehreren Stunden tausende bis zehntausende zusätzliche Einsatzkräfte vorhanden, um eine Überzahlsituation herbeizuführen – abgesehen von bis dahin ebenfalls mobilisierten Landespolizeien anderer Länder.

    …und jetzt erklärt mir sicher gleich jemand, welches nichtunterstützenswerte politische System bereits mit dieser Art von Polizei operiert(e). Immerhin, die Nazis und die DDR sinds nicht, die hatten afaik wesentlich professionellere Polizeieinheiten.

    • 10. September 2012 um 20:58 Uhr
    • Arjen van Zuider
  144. 148.

    @AvZ, während mir nicht einfällt, wie die Amerikaner ihre Bürgerwehr nennen,finde ich das hier:
    http://bit.ly/Q9CRqU
    Kennt das/die jemand hier?

  145. 149.

    Genaueres hier:
    http://bit.ly/Q9D65a

  146. 150.

    Nein, eine Bürgerwehr würde ich es nicht nennen. Es geht ja nicht darum, nachts durch die Straßen zu patrouillieren, sondern darum, bei gewalttätigen Krawallen innert kurzer Zeit soviel Mannstärke mobilisieren zu können, dass Situationen, in denen die Polizei aufgrund einer Unterzahlsituation Gewalttätern freien Lauf lassen muss, ausgeschlossen sind. Polizeireservemiliz vielleicht.

    Die AmDL (nicht zu verwechseln mit der Anti-Defamation-League-ADL) kenne ich nicht und finde auf die Schnelle auch keine halbwegs seriösen Informationen dazu. Nur diverse Hinweise, dass sie mit der English Defence League zusammenhängen könnten. Achja, und bei Stormfront gibt es einen Post mit demselben Titel, der mit ziemlich wirren Verschwörungstheorien gefüllt ist, dass Israel mit Hilfe Russlands die USA angreifen wolle; ich gehe aber sehr davon aus, dass der nichts mit dem von Ihnen verlinkten Blog zu tun hat.

    • 10. September 2012 um 21:49 Uhr
    • Arjen van Zuider
  147. 151.

    @AvZ, das hatte ich im Prinzip auch verstanden und meinte, daß es in den USA so etwas gibt – nur will mir deren Bezeichnung „um’s Verrecken“ nicht einfallen, m nachuschauen, ob die in etwa so „funktionieren.

    Der „Stupidedia“-Eintrag sollte nur dem Amüsement dienen – was alles zusammen zeigt, daß ich heute nicht in der besten Blog-Verfassung bin.

    Und danke für die Suche zu AmDL.

  148. 152.

    Ist die „antifa“ nicht so eine bürgerwehr ? Immer im einsatz für demokratie, freiheit und demonstrationsrecht ? Könnte es da zu kompetenzüberschneidungen kommen ?

    • 10. September 2012 um 22:14 Uhr
    • ernsthaft
  149. 153.

    @kc: Was Sie meinen, ist wohl die Nationalgarde, die nach dem Prinzip einer Bürgermiliz organisiert ist. Allerdings dient diese eher der Verstärkung der Armee im Krieg als der Verstärkung der Polizei bei Krawallen.

    • 10. September 2012 um 22:27 Uhr
    • Arjen van Zuider
  150. 154.

    Danke, @AvZ!
    The National Guard! Das war’s.
    http://bit.ly/P8r7TN

    • 11. September 2012 um 09:05 Uhr
    • Hans Joachim Sauer
  151. 156.

    AVZ 147…..

    Lassen Sie es, ist nicht Ihr Themen-Gebiet

    • 11. September 2012 um 11:09 Uhr
    • cem guelay
  152. 157.

    @HJS:

    Es ist aber auch idiotisch, Kräfte, die gegen Zivilisten eingesetzt werden, mit scharfer Munition auszurüsten und sich dann zu wundern, wenn es Tote gibt. Außerdem war auch hier wieder der Grund für den Schusswaffeneinsatz die (gefühlte) Bedrohung durch eine Überzahl an Demonstranten. Ich behaupte: Sind die Ordnungskräfte in der Überzahl, dann kommt es nicht zu solchen Kurzschlussreaktionen. Genau deswegen wäre ja die Möglichkeit einer massenhaften Verstärkung wichtig.

    • 11. September 2012 um 11:43 Uhr
    • Arjen van Zuider
  153. 158.

    AVZ

    Berechen Sie mal die Kosten für den Steuerzahler bei ständig massenhaften Polizei-Einsätzen.

    Ich sagte Ihnen doch, Sie sollen ihre fragwürdigen Analysen in dieser Sache lassen. Es geht Richtung Peinlichkeit

    Sonst sind sie, meist ausgezeichnet!

    • 12. September 2012 um 16:01 Uhr
    • cem.gülay
  154. 159.

    Erinnert sich noch jemand an den Rabbi?

    Bei der WELT tut man das und hat vor einer Woche einmal nachgeforscht, was denn die Suche nach den Tätern macht -und hat Erstaunliches herausgefunden:

    „Welt am Sonntag 14.10.12
    Spurensuche in Friedenau
    Knapp sieben Wochen nachdem ein Rabbiner in Berlin zusammengeschlagen wurde, hat die Polizei noch immer keinen Täter. Wir haben uns selbst auf die Suche gemacht Von Freia Peters
    ….
    Um die Ecke gibt es einen Innenhof, in dem sich seit Anfang des Jahres jeden Nachmittag vier bis sechs Jugendliche aufhielten, die Nachbarn schätzen, dass es arabischstämmige Jungen sind. Drei Familien erzählen dieselben Dinge: Die Jugendlichen hingen im Hof ab, machten Mädchen an, warfen mit Steinen, rauchten, pinkelten gegen die Mülltonnen; wenn Anwohner mit der Polizei drohten, verschwanden sie. Seit dem 28. August 2012 sind diese jungen Männer sind nicht mehr in der Gegend gesehen worden, seit dem Tag also, an dem Alter krankenhausreif geschlagen wurde. Danach sollen schwarze BMWs im Kiez Patrouille gefahren sein.

    Die Nachbarn hatten Fotos gemacht von diesen Jugendlichen. Sie tragen Trainingsanzug, Kapuzensweatshirts, hocken auf der Lehne einer Parkbank, rauchen, langweilen und raufen sich auf den Aufnahmen. Daniel Alter hat sich die Fotos angeschaut. Er glaubt, dass einer von ihnen „ziemlich sicher der Haupttäter“ gewesen ist. Die Schwierigkeiten der Ermittler, diesen jungen Mann zu identifizieren, hält er für nachvollziehbar. „Außer mir gibt es keine Zeugen. Das ist die Suche nach einer Stecknadel im Heuhaufen.“ Alter glaubt nicht, dass die Jugendlichen aus dem Kiez stammen, sonst wären sie ihm vorher einmal über den Weg gelaufen, und daran kann er sich nicht entsinnen.

    Die Anwohner hingegen glauben schon, dass die Männer aus dem Viertel stammten und geben den Hinweis auf ein bestimmtes Haus, eins der wenigen in der Gegend mit sozialem Wohnungsbau. Der Platz nahe der S-Bahn-Trasse und der Autobahn gilt seit Jahren als Brennpunkt; das Jugendamt und die Polizei sind oft vor Ort in dem Haus mit den bunten Balkonen, das die Bewohner wegen des zahlreichen Nachwuchses „Kinderhaus“ nennen….“
    http://bit.ly/TCLp6U

  155. Kommentar zum Thema

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