KinderZEIT

Politik, Kultur und Rätsel für junge Leser

Kinderrechte

Von Redaktion KinderZEIT 20. November 2009 um 10:54 Uhr
© Philipp Guelland/ ddp

© Philipp Guelland/ ddp

Heute vor 20 Jahren war ein wichtiger Tag für Millionen Kinder in der Welt. Am 20. November 1989 haben nämlich viele Länder einen Vertrag geschlossen – die sogenannte UN-Kinderrechtskonvention. In diesem Papier haben sich Staaten darauf geeinigt, dass Kinder besondere Rechte haben und besonders geschützt werden müssen. In 191 Ländern (das sind alle Staaten der Welt mit Ausnahme der USA und Somalias) sind diese Rechte inzwischen wirksam. In Deutschland gilt der Vertrag seit 1992. [weiter...]

Neue KinderZEIT-Fragebögen

Von Redaktion KinderZEIT 19. November 2009 um 16:58 Uhr

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Kategorien: Fragebögen

Ruhrgebietssagen zum Anhören

Von Redaktion KinderZEIT um 15:35 Uhr

Hartmut El Kurdi liest
Folge 2: Warum die Hasen so lange Ohren haben

Die KinderZEIT druckt in diesem Winter Märchen und Sagen aus dem Ruhrgebiet, die der Autor Hartmut El Kurdi neu erzählt. Das Buch erscheint im Februar 2010, die besten Geschichten lest und hört Ihr schon jetzt hier.

Sauerländer Verlag

Aus: “Ritter, Räuber, Spökenkieker. Die besten Sagen aus dem Ruhrgebiet”; ausgewählt von Dirk Sondermann, neu erzählt von Hartmut El Kurdi © Patmos Verlag/Sauerländer mit RUHR.2010
Hier kannst Du das Buch vorbestellen

Kategorien: Vorlesegeschichten

Ums Eckchen gedacht

Von Redaktion KinderZEIT um 13:47 Uhr

KinderZEIT© Michael Gottschalk/ ddp

Ein kniffliges Rätsel: Klicke auf den Link am Ende dieses Artikels und drucke das Rätsel aus.

Findest Du die Antworten und – in den getönten Feldern – das Lösungswort der Woche?

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Wir Kinder aus Lüchow

Von Redaktion KinderZEIT um 12:00 Uhr

© Nora Bibel
© Nora Bibel

Viele Dörfer im Osten Deutschlands stehen fast leer, weil die Bewohner sich anderswo Arbeit gesucht haben. Als Wohn- und Spielparadiese werden manche Orte neu entdeckt

Von Anke Lübbert

In Lüchow gibt es zwei Banden. Eine Jungsbande und eine Mädchenbande. Dshamilja ist zehn Jahre alt und gehört zur Jungsbande. »Die Mädchen sind zu kindisch«, sagt sie. Einmal durch das ganze Dorf zu gehen dauert so lange, wie einen Apfel zu essen. 41 Menschen wohnen hier, 22 Erwachsene und 19 Kinder. Außerdem zwei Pferde, ein paar Kaninchen, Meerschweinchen und die Katzen Pünktchen und Tomtom. Alle Kinder in Lüchow gehen in die Schule, die gleich am Dorfeingang steht. »Ohne die Schule würde wahrscheinlich niemand mehr hier wohnen«, sagt Dshamilja. Vor vier Jahren war es fast so weit, da lebten nur noch vier alte Menschen in dem Dorf, und die meisten Häuser standen leer. [weiter...]

Ruhrgebietssage 2: Warum die Hasen so lange Ohren haben

Von Redaktion KinderZEIT 18. November 2009 um 15:00 Uhr

Illustration: Gert Albrecht

Illustration: Gert Albrecht

Ein Märchen aus Bochum neu erzählt von Hartmut El Kurdi

Sagen aus dem Ruhrgebiet
Das Ruhrgebiet ist 2010 »Kulturhauptstadt Europas«, das ist eine Auszeichnung der EU für besonders interessante Städte. Es gibt im Ruhrgebiet zwar mehr als 50 Orte, doch auf der Landkarte sehen sie aus wie eine Riesenstadt. Im Februar erscheint Hartmut El Kurdis Buch, in dem er die Märchen und Sagen dieser spannenden Region neu erzählt. Die zehn besten Geschichten könnt Ihr bei uns jetzt schon lesen

Nachdem Gott alle Tiere geschaffen hatte, war ihm langweilig, und deswegen beschloss er, jedem Tier einen Namen zu geben. Das war nicht nur unterhaltsam, sondern auch praktisch, denn so konnte er sie besser auseinanderhalten. Und falls eines mal was ausgefressen hatte oder sich im Freibad danebenbenahm, musste er nicht stammeln: »Hömma, du da … mit der glitschigen grünen Haut und den fiesen Glubschaugen… geh mit die Pommes wech vom Beckenrand!« Nein, dann konnte er einfach rufen: »FROSCH! Seh ich das noch einmal, dann kannze gleich duschen gehn!« [weiter...]

Wir lesen KinderZEIT

Von Redaktion KinderZEIT um 09:47 Uhr

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Kategorien: Fragebögen

Puppentheater

Von Redaktion KinderZEIT 17. November 2009 um 17:05 Uhr
Kranewit Theater

Kranewit Theater

Einen glitschigen Frosch mit ins Bett nehmen? Davon hat die Prinzessin noch nie geträumt! Doch genau das fordert der Frosch von ihr, damit er ihre goldene Kugel aus dem Brunnen fischt. Die war der Prinzessin dummerweise beim Spielen hineingeplumpst. Das Märchen vom Froschkönig kennt Ihr sicher. In Berlin könnt Ihr es als Theaterstück sehen. Beim Puppentheaterfest treten von Dienstag (17. November) bis Sonntag (22. November) mehr als 20 Theatergruppen aus ganz Deutschland auf. Auf vielen Bühnen spielen sie Stücke mit Handpuppen, Papierfiguren und sorgsam bemalten Marionetten in prächtigen Kleidern.

Samstag und Sonntag sind die meisten Vorführungen Berliner Freizeit- und Erholungszentrum FEZ. Es gibt Stücke für Zuschauer ab zwei Jahren und welche für ältere Kinder. Eintritt ab 5 Euro.
Mehr Informationen zum Festival gefällig? Klick hier

Von Anne-Katrin Schade

Kategorien: Freizeit und Sport

ZEIT Kinderheft

Von Redaktion KinderZEIT um 09:52 Uhr

NEUES MAGAZIN FÜR KINDER

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jetzt am Kiosk

Es gibt ein berühmtes Kinderbuch, das heißt Der König von Narnia. Darin geraten vier Kinder in ein Land, in dem immer kalter, dunkler Winter ist – und niemals Weihnachten. Was für eine schreckliche Vorstellung! In unserem ZEIT Kinderheft findet Ihr stattdessen eine Menge Vorschläge, die den eisigen Winter lustiger machen – und jede Menge Tipps für Weihnachten. Zum Beispiel tolle Geschenke zum Selbermachen, für die Ihr Euch nicht in überfüllte Geschäfte drängeln müsst. Habt Ihr an regnerischen Nachmittagen vielleicht Lust auf das detektivische Mörderspiel Palermo? Oder veranstaltet Ihr lieber eine Winterolympiade mit Sportarten, für die man nicht unbedingt Schnee braucht? Wir erzählen Euch außerdem etwas über den Winter in aller Welt; und Ihr lest von Menschen, die hier bei uns kein Zuhause haben. Wie immer empfehlen wir Euch Bücher fürs gemütliche Lesesofa. [weiter...]

Kategorien: ZEIT Kinderheft

Todtraurig

Von Redaktion KinderZEIT um 09:50 Uhr
© David Hecker/ ddp

© David Hecker/ ddp

In der vergangenen Woche ist der Profifußballer Robert Enke gestorben. Deshalb sind sehr viele Menschen im ganzen Land bestürzt. In Trauermärschen und Gottesdiensten haben sie an den 32 Jahre alten Torwart des Bundesligavereins Hannover 96 erinnert, der für sie eine Art Held war – hilfsbereit, freundlich und immer fair. Die Bälle hielt er so gut, dass er auch in der deutschen Nationalmannschaft Fußball spielte. Der Sportler hat sich das Leben genommen, weil er an Depressionen litt, einer Krankheit, die unendlich traurig machen kann. Von außen sieht man davon nichts. Deshalb konnte niemand genau wissen, wie schlecht es Robert Enke wirklich ging. Innerlich fühlte er sich so bedrückt, verzweifelt und hoffnungslos, dass er sterben wollte. Etwa jeder fünfte Deutsche erkrankt einmal im Leben an Depressionen. Auch Kinder können sie bekommen. Heute kann die Krankheit aber gut behandelt werden – man muss allerdings damit zum Arzt gehen. Medikamente und Gespräche mit Fachleuten können die Kranken wieder fröhlicher machen, sodass das Leben ihnen nicht mehr sinnlos erscheint.

Von Anne-Katrin Schade

Kategorien: Aha der Woche