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Medienkunde

Medientheorie

Von 26. Juni 2012 um 12:03 Uhr

Medientheorie

Wir haben ständig mit verschiedenen Medien zu tun, wir verwenden sie als Informationsquelle, zum Zeitvertreib, als Arbeitsgerät oder als Kommunikationsmittel. Jedes Medium funktioniert anders und wirkt anders. Damit beschäftigt sich die Medientheorie.

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Johannes Gutenberg, Erfinder des Buchdrucks, betrachtet eine gedruckte Seite an seiner ersten Druckpresse. ® Rischgitz/Getty Images

Seit der Erfindung des Buchdrucks können wir Wissen beliebig reproduzieren und archivieren, so dass wir jederzeit darauf zurückgreifen können. Weil gedruckte Texte billiger sind als Handschriften und massenhaft produziert werden können, erhalten mehr Menschen Zugang zu Wissen.

Die Erfindung des Radios hat dazu geführt, dass viele Menschen gleichzeitig dasselbe hören können: Musik, Geschichten oder Nachrichten. Auch das Fernsehen bringt Informationen und Geschichten zu uns nach Hause, es ist aber nicht nur ein akustisches, sondern auch ein visuelles Medium. Deshalb wirken die vermittelten Inhalte anders auf uns.

Radio, Fernsehen und Printmedien haben aber ein gemeinsames Merkmal: Der Sender hat nur wenige Informationen über die Empfänger. Er kann nicht sicher sein, ob seine Botschaft so ankommt, wie er es will.

Das Internet hat das verändert. Sender und Empfänger können hier unkompliziert miteinander kommunizieren. Jeder kann Sender und Empfänger sein. Außerdem hat das Internet die Welt des Einzelnen vergrößert: Er kann auf eine Vielzahl von Bildern zugreifen, mit Menschen auf der ganzen Welt kommunizieren oder Handel treiben.

Einige Theorien zu den verschiedenen Medien stellen wir auf dieser Themenseite vor.

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Allgemein

Massenmedien (mediaculture-online.de, 2005)
Dieser Artikel erläutert den Begriff Massenmedien, er ist zentral für viele Medientheorien. Der Autor geht auch auf die historische Entwicklung der verschiedenen Massenmedien ein.

Die Inszenierung des Authentischen (mediaculture-online.de, 1997)
Erfahren wir aus den Medien die Wahrheit? Wie erkennen wir, was real ist und was erfunden? In diesem Text erläutert der Autor, wie Realität entsteht: in einem ständigen Prozess, in dem Sender und Empfänger sie stets neu aushandeln. Denn Wirklichkeit ist das, was wir dazu erklären.

Buchdruck

Das Verschwinden der Kindheit (Fachhochschule Münster)
In seinem Text Das Verschwinden der Kindheit vertritt Neil Postman die These, der Buchdruck habe die Menschen in zwei Gruppen unterteilt: die Lesenden (Erwachsene) und diejenigen, die von Ihnen das Lesen lernen (Kinder).

Zukunft der Gutenberg-Galaxis (Bundeszentrale für politische Bildung)
Der Buchdruck hat die Produktion und Aneignung von Wissen verändert und neue ökonomische Prinzipien hervorgebracht, schreibt der Autor und stellt die Frage, ob diese Prinzipien durch das Internet verschwinden.

Radio

Der Rundfunk als Kommunikationsapparat (Hochschule der Medien, Stuttgart)
Bertolt Brecht ist als Dramatiker bekannt. Doch er hat auch eine Radiotheorie entwickelt. Er regte darin an, das Medium auch als Kommunikationsmittel zu nutzen: Empfänger sollten selbst zu Sendern werden. Mehr zu seinen Thesen steht in diesem Artikel.

Foto, Film und Fernsehen

Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit (Hochschule der Medien, Stuttgart)
Dieser Text erläutert Walter Benjamins These, dass Fotografie und Film vor allem die Bedeutung und Wahrnehmung der Kunst verändern. Der Text des deutschen Soziologen gilt als ein Grundlagenwerk der Medientheorie.

Buchkritik: Die Realität der Massenmedien (DIE ZEIT, 1996)
Niklas Luhmann ist der wohl einflussreichste deutsche Medientheoretiker. 1996 kam sein Werk Die Realität der Massenmedien heraus und fand großen Anklang. In einer Rezension erläutert Richard David Precht die zentralen Thesen Luhmanns.


1985 schrieb der populäre Medientheoretiker Neil Postman: Wir amüsieren uns zu Tode. Seine These war, dass die Menschen wegen des Fernsehens nicht mehr nach Inhalten verlangten,  sondern nur nach Unterhaltung. In dieser mehrteiligen Reportage erläutert Postman seine Folgethese: "Wir informieren uns zu Tode"

Computer und Internet

Der Medienprophet (Süddeutsche Zeitung, 10.02.2011)
Marshall McLuhan prophezeite das "globale Dorf" und entwickelte damit eine Theorie des Internets, bevor es das Internet gab. Was der Begriff bedeutet, ob McLuhan mit seiner Vorhersage Recht behalten hat und was er mit dem Ausspruch meint: "Das Medium ist die Botschaft", beschreibt dieser Artikel. Mehr zur Person McLuhans hier.

Neue Medien – Internet – Kommunikation (Bundeszentrale für Politische Bildung)
Das Internet ist das neueste Medium und auch deswegen theoretisch noch am wenigsten erfasst. In dieser Publikation versuchen sich die Autoren an Antworten auf die Frage: Was macht das Internet mit uns und der Welt?

Am Ende der Gutenberg-Galaxis (Universität Innsbruck)
Der Medientheoretiker Norbert Bolz gilt als provokant und umstritten. In seinem Buch Am Ende der Gutenberg-Galaxis vertritt er die These, der Computer löse das Buch als Leitmedium ab.

Sie möchten noch mehr Lesestoff? Hier können Sie das Archiv von ZEIT und ZEIT ONLINE durchsuchen.

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Kategorien: Medienkunde, Medientheorie

Internet: Nutzen, Chancen und Risiken

Von 4. September 2012 um 17:45 Uhr

Überblick: Die Entwicklung des Internets gilt als Schlüsselfaktor gesellschaftlicher und ökonomischer Veränderungen: Ob es um Kommunikation mit Freunden, den Einkauf oder die Suche nach Informationen geht, vieles geschieht inzwischen online. Das Internet macht viele Dinge einfacher und schneller.

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© martcase/photocase

Doch nicht alle profitieren davon in gleicher Weise: Weiter…

Journalistische Darstellungsformen

Von um 16:29 Uhr

Journalisten berichten nicht nur in verschiedenen Medien, also Radio, Fernsehen, Print oder Online, sondern auch in ganz verschiedenen Darstellungsformen. Zu den wichtigsten zählen Nachricht, Bericht, Reportage, Kommentar, Interview und Glosse. Weiter…

Wege in den Journalismus

Von um 17:47 Uhr

Viele Schulabgänger wollen "Was mit Medien machen". Doch wie wird man Journalist, was zeichnet gute journalistische Arbeit aus – und was sind die aktuellen Herausforderungen in diesem Beruf?

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© Saeed Khan/AFP/Getty Images

Trotz seiner wichtigen gesellschaftlichen Funktionen befindet sich der Journalismus, vor allem der Printjournalismus, in einer ökonomischen Krise, die zu seiner teilweisen Deprofessionalisierung geführt hat: Aufgrund der aktuellen Entwicklungen der letzten Jahre sind immer weniger Journalisten fest angestellt, Weiter…

Kategorien: Journalismus, Medienkunde

Wirkung, Einfluss und Aufgabe von Medien

Von um 17:49 Uhr

Die Massenmedien haben in Deutschland den rechtlichen Auftrag, eine Kritik- und Kontrollfunktion in der Gesellschaft wahrzunehmen: also Missstände aufzudecken, Geschehnisse zu hinterfragen und Kritik zu üben. Außerdem sollen sie zur Meinungsbildung beitragen und natürlich den Leser umfassend informieren. Dass die Medien dabei unterschiedliche Schwerpunkte in ihrer Berichterstattung setzen und Geschehnisse oder Entscheidungen in der Politik nicht auf gleiche Weise beurteilen, ist ein wichtiger Faktor für die Meinungsbildung in einer Demokratie. Weiter…

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